Alternative zum nachfolgenden Chat: E-Mail an die Info-Abteilung

Info-Chat
Sie sind hier:

Open Access

Open-Access-Logo

Was ist Open Access?

"Als Open Access (englisch offener Zugang) wird der freie Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und anderen Materialien im Internet bezeichnet. Ein wissenschaftliches Dokument unter Open-Access-Bedingungen zu publizieren bedeutet für jedermann mit Internet-Zugang die Erlaubnis, dieses Dokument lesen, herunterladen, speichern, es verlinken, drucken und damit entgeltfrei nutzen zu können. [..] Open Access schließt auch das Zugänglichmachen von wissenschaftlichen Primär- und Metadaten, Quellentexten und von digitalen Reproduktionen ein."
Quelle: "Open Access". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 1. Oktober 2009

Man unterscheidet beim Open Access vor allem zwei Wege: den goldenen Weg der (Primär-)Publikation und den grünen Weg der (Parallel-)Bereitstellung (Pre- und Postprint).

Open-Access-Zeitschriften

Die entgeltfreie Bereitstellung elektronisch publizierter Forschungsergebnisse in Open-Access-Zeitschriften macht wissenschaftliche Informationen besser sichtbar und leichter zugänglich, mit der positiven Konsequenz, dass diese häufiger zitiert werden. Hierdurch kann sich der sogenannte Impact-Factor einer Zeitschrift und somit ihr Renommee erhöhen.

Beiträge in Open-Access-Zeitschriften sind originäre Publikationen, d.h sie durchlaufen vor der Veröffentlichung einen Begutachtungsprozess.

Eine Übersicht über referierte Open-Access-Zeitschriften gibt das Directory of Open Access Journals (DOAJ).

Open-Access-Repositorien

Repositorien sind an Universitäten oder Forschungseinrichtungen betriebene Dokumentenserver, auf denen wissenschaftliche Materialien archiviert und weltweit entgeltfrei zugänglich gemacht werden. Übersichten über Repositorien:

Geschäftsmodelle und Rechtsfragen

Neben dem entgeltfreien Zugang wird als ein weiterer Vorteil die in der Regel kostengünstigere Finanzierung des Publikationsprozesses auf dem goldenen Weg erwähnt. Jedoch können auch die Publikationsschritte einer Open-Access-Zeitschrift nicht alle kostenlos erbracht werden, so dass neue Geschäftsmodelle erforderlich sind.

Die SHERPA/RoMEO-Liste gibt Auskunft darüber, was welche Verlage im Hinblick auf die Selbstarchivierung wissenschaftlicher Publikationen, also auf dem grünen Weg, gestatten. Sie ist allerdings nicht rechtsverbindlich. Im Zweifel gilt immer der Verlagsvertrag. Weitere Informationen zu den vielfältigen Rechtsfragen bietet Ihnen die Informationsplattform Open Access.

Informationen und Hintergründe zur aktuellen Diskussion

Open Access in der TU Dortmund

Literatur & Links

11.04.11