Abstract: Das KTI Förderprojekt Monolith™ - Langzeitarchivierung digitaler Daten mittels Bits-on-Film
David Gubler
Fachlabor Gubler AG
Die Vorzüge der Vermittlung von Wissen auf digitalem Weg sind unbestritten. Hingegen weist der Erhalt von digitale gespeichertem Wissen substanzielle Mängel auf: Server- und/ oder tapebasierten Systeme bedürfen ständiger, nicht unterbrechender Pflege. Technologischer Fortschritt ist somit nicht die Lösung sondern das Problem für eine Langzeitarchivierung.
Monolith™ Bits-on-Film ist ein Verfahren, welches helle und dunkle Punkte abbildet und damit ähnlich einem Barcode beliebige digitale Daten auf einen Mikrofilm speichern kann. Das Lesen der Information kann mit einfachen optischen Scanner, also nicht-proprietärer Hardware, erfolgen. Ein hierzu nötige Decoder wird im Sinne einer Freeware veröffentlicht.
Fokus des Beitrages:
- Wir wollen mit diesem Beitrag aufzeigen, wie wir in Zusammenarbeit mit einer Universität, welche über umfangreiches Grundlagenwissen verfügt und mit finanzieller Unterstützung ein innovatives, marktfähiges Produkt entwickelt haben. Aus Sicht des Innovationsmanagements zeigen wir das Zusammenspiel vor und während des Projektes zwischen Forschungsstätte, Industriepartner und Förderagentur auf. Insbesondere können wir einige kritische Erfolgskriterien für das Gelingen des Projekts Monolith™ aufzeigen. Dieser Fokus soll Anregungen geben, bestehende Fördermittel und Kompetenzen zu nutzen und innovative Projekte alleine oder im Verbund proaktiv mitzugestalten. Wir wollen eine Vision weitergeben, wie man in einer kleinen Branche und als kleines Unternehmen aktives Innovationsmanagement betreiben und eigene strategische Meilensteine mit Partnern erreichen kann.
- Selbstverständlich zeigen wir auf, wie die innovative Methode Monolith™ Bits-on-Film funktioniert und stellen Einsatzgebiete und Grenzen hinsichtlich einer Langzeitstrategie für den Wissenserhalt in Bibliotheken zur Diskussion.
Links: www.mikrosave.ch; www.peviar.ch; www.bitsave.ch