Interaktiver Workshop im Rahmen der Inetbib 2010 Zürich
Verantwortlich für diesen Workshop:
Kompetenzzentrum Interoperable Metadaten (KIM)
Ansprechperson:
Vera Binz
(Programmänderungen vorbehalten)
Ort: Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich, Rämistrasse 101, Raum HG F 33.1 - Google-Maps
Anmeldung: Einen Anmeldung ist leider nicht mehr möglich - der Workshop ist ausgebucht!
Zielgruppe des Workshops sind Mitarbeiter aus Bibliotheken, die sich für innovative Entwicklungen interessieren.
09.30 - 10.00
Begrüßung und Vorstellungsrunde
Dozenten: Alexander Haffner, Vera Binz, Sarah Hartmann - Deutsche Nationalbibliothek
Spätestens seit 2009 gilt Linked Open Data als wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung des Internets: Maschinenlesbare, frei zugängliche und untereinander verbundene Daten versprechen vollkommen neuartige Anwendungsmöglichkeiten zum Auffinden und Bearbeiten von Informationen im Web. Bei der Entwicklung des Semantic Web wirken zunehmend auch Bibliotheken aktiv mit. Im ersten Teil der Session werden kurz einige technologische Prinzipien des Semantic Web wie RDF, OWL oder SKOS vorgestellt.
Im zweiten Teil dienen uns die Functional Requirements for Bibliographic Records (FRBR) als Beispiel dafür, wie Entitäten des Bibliothekswesens als Linked Data abgebildet werden können. Anschließend entwickeln wir in Gruppen eigene Konzeptionen für praxisnahe Beispiele.
13.00 - 14.00
Mittagspause
Dozenten:
Lambert Heller - Technische Informationsbibliothek und Universitätsbibliothek Hannover
Christian Hauschke - Bibliothek der Fachhochschule Hannover
In den letzten fünf Jahren haben sich Microformats als einfache Erweiterungen der Syntax von (X)HTML etabliert, um strukturierte Informationen auf menschenlesbaren Webseiten "unsichtbar" zusätzlich maschinenlesbar zu machen. Nicht nur zukünftige Semantic-Web-Anwendungen können davon Gebrauch machen, sondern z. B. auch Websuchmaschinen, die bereits heute Microformats-Angaben in ihren Suchergebnis-Listen anzeigen. Mit Zotero und anderen Browser-Erweiterungen beginnen sich die Potenziale von Microformats auch für Bibliothek, E-Science und Mediennutzer allgemein abzuzeichnen.
Im Workshop wollen wir durch Demonstration und gemeinsame Versuche herausfinden, was nötig ist, um Microformats, insbesondere COinS, in unseren Webangeboten "nachzurüsten". Abschließend erörtern wir, wo die Zukunft und die Grenzen dieses Ansatzes liegen.
17.00 - 17.30
Abschlussrunde