UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Medien selbst ausleihen!

Montag, 06.06.2011 um 07:31 Uhr - 21,555 Aufrufe
 

Ab Montag, den 6. Juni 2011, können Sie während der gesamten 122 Öffnungsstunden der Zentralbibliothek Medien aus dem Bestand der Bibliothek selbst ausleihen. Bitte entleihen Sie alle ausleihbaren* Medien ab sofort ausschließlich über die Ausleihautomaten im Eingangsbereich vor den Aufzügen.
An den Ausleihschalter wenden Sie sich nur noch, wenn Sie bestellte Fernleihmedien abholen und Sonderfälle bearbeiten lassen möchten.

Um selbst auszuleihen, benötigen Sie einen Bibliotheksausweis oder eine UniCard, die als Bibliotheksausweis freigeschaltet ist (nur für Studierende der TU).

* Nicht ausleihbar: Präsenzbestände aus der Handbibliothek, Zeitschriften, Medien ohne Außenetikettierung
Lehrbuchsammlung: nur für Studierende der TU Dortmund und der kooperierenden FHs ausleihbar

Bitte beachten Sie bei der Ausleihe,

  • dass Sie Ihre Quittung mit den Angaben zur Rückgabe der Medien mitnehmen.
  • dass Sie keine beschädigten Medien ausleihen. Melden Sie diese bitte am Ausleihschalter.
  • dass Sie bei verkürzter Leihfrist keine Benachrichtigung per E-Mail erhalten.
 
icon for podpress  So leihen Sie aus [0:38m]: Player starten

Was geht weiterhin im Ausleihzentrum?

  • Rückgabe entliehener Medien
  • Ausstellung eines Bibliotheksausweises
  • Freischaltung der UniCard als Bibliotheksausweis
  • Zahlung von Gebühren
  • Hilfestellung bei Fragen und Problemfällen

Bei Fragen, Sonderfällen und Problemen wenden Sie sich bitte an die Kolleginnen und Kollegen des Ausleihzentrums, die Ihnen während der regulären Öffnungszeiten des Ausleihzentrums gerne helfen.

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40 Kommentare für “Medien selbst ausleihen!”

  1. Bebbi schrieb:

    Anstatt der Abschaffung der Ausleihe bei Menschen, hätte man lieber ersteinmal einen Rückgabeautomaten anschaffen sollen, der auch außerhalb der Öffnungszeiten des Ausleihzentrums zur Verfügung steht.

  2. Mechthild Berkenberg schrieb:

    Hallo Bebbi,

    wie in unserem Blogbeitrag zum Selbstabholregal angekündigt, ist die Anschaffung eines Rückgabeautomaten bereits geplant. Neben den Kosten für einen solchen Automaten ist dafür allerdings auch eine größerere Umbaumaßnahme erforderlich, die einen etwas längeren Vorlauf braucht.

    Freundliche Grüße
    Mechthild Berkenberg
    Hauptabteilung Benutzung

  3. Anna F. schrieb:

    Also tut mir Leid, aber das finde ich wirklich unmöglich!
    In sämtlichen Läden weigere ich mich davor, die Menschen- und Arbeitsplatzersetzenden Selbstbedienungsmaschinen zu benutzen und in der Bibliothek geht das nun nicht mehr? Gibt es da nicht bessere Stellen, an denen man sparen kann?
    Die Uni setzt Zeichen würd ich da mal sagen.

  4. Bebbi schrieb:

    Fallen denn dadurch Arbeitsplätze weg? Den ganzen Tag Bücher zu verbuchen ist ja nicht soooo die anspruchsvolle Tätigkeit und wenn die Leute jetzt was anderes machen …

  5. Anke schrieb:

    Menschen durch Automaten zu ersetzen ist in meinen Augen kein Fortschritt und gefährdet zudem Arbeitsplätze.

  6. Zora P schrieb:

    Es ist eindeutig kein Fortschritt wenn persönlicher Service durch Menschen maschinell ersetzt wird.
    Die Ausleihe dauert jetzt länger, da jeder auf dem Touch Screene sein Passwort eintippen muss. Derjenige,
    der direkt dahinter steht kann dieses übrigens mühelos lesen.
    Außerdem ist es sehr ärgerlich erst lange an der Selbstverbuchung stehen zu müssen und dann noch mal mit den Problemfällen bei der normalen Ausleihe anstehen zu müssen.
    Die Uni scheint auf dem absteigenden Ast zu sein

  7. Jannis schrieb:

    Fehlen noch Roboter, die die Bücher wieder einsortieren. Maschinen sollten sämtliche Arbeit verrichten- dann sitzen wir Menschen schön zuhause und können die Füße hochlegen. Zu mehr reicht es dann ja auch nicht mehr für viele- normale Jobs gibt es immer weniger.

  8. Joachim Kreische schrieb:

    Hallo,
    dass einige von Ihnen den Einsatz von Automaten generell ablehnen, kann ich verstehen, seien Sie sich aber sicher, dass die meisten Ihrer Mitstudierenden die Möglichkeit, die Ausleihdienste jetzt an sieben Tagen zu 122 Stunden nutzen zu können, als eindeutigen Vorteil ansehen (zumindest die vielen, mit denen wir im Vorfeld bei der Entscheidungsfindung gesprochen haben). Wir als Universitätsbibliothek sehen dies jedenfalls als eindeutige Serviceverbesserung für Sie.

    Sie sollten auch berücksichtigen, dass die Universitätsbibliothek über ein festes Budget verfügt, dass sie (grob gesprochen) für Medien oder für Personal ausgeben kann. Wenn wir es wie in diesem Fall schaffen, die Dienstleistungen mit weniger Personalaufwand sogar zu verbessern und gleichzeitig Mittel für die sehr, sehr knappen Medienetats zu erwirtschaften, ist dies ein eindeutiger Vorteil für Sie. Dies sollten Sie bei Ihrer Kritik zumindest mitberücksichtigen.

    Grüße
    Joachim Kreische
    - Leiter der Universitätsbibliothek Dortmund -

    • Anke schrieb:

      Sehr geehrter Herr Kreische,
      Ich lehne den Einsatz von Automaten nich per se ab.
      Es war auch vor dem 06.06. möglich, Medien an 7 Tagen (122 Stunden ) zu entleihen. Der Einsatz von Entleihautomaten außerhalb der Servicezeit (ab 19:00 Uhr, Sa ab 16:00 Uhr und So) war eine gute Ergänzung. Aber es ist eben nur eine Ergänzung und kein Ersatz für persönlichen Service.

      Müssen nicht in jeder Budgetplanung Sachkosten und Personalkosten Berücksichtigung fínden?
      Und sind es nicht die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die maßgeblich den erfolgreichen Betrieb der Universitätsbibliothek sichern?

      Mit freundlichem Gruß

    • Student schrieb:

      “Wenn wir es wie in diesem Fall schaffen, die Dienstleistungen mit weniger Personalaufwand sogar zu verbessern und gleichzeitig Mittel für die sehr, sehr knappen Medienetats zu erwirtschaften, ist dies ein eindeutiger Vorteil für Sie.”

      Sehr geehrter Herr Kreische,
      dazu passend (oder eben nicht) geben Sie heute bekannt, dass die Fernleihe wieder Geld kostet. Eigentlich müsste doch durch den geringeren Personalaufwand was übrig sein. Das Studiengebühren-Argument können Sie dafür erst ab 1.10.2011 geltend machen. Denn so weit ich weiß sind die Gebühren am 1.7.11 noch nicht abgeschafft. Dann würden jedem Studenten ja 240€ Rückerstattung zustehen.

  9. Bebbi schrieb:

    Hallo Herr Kreische,

    ich habe schon vermutet, dass solche Überlegungen dazu im Hintergrund stehen. Bedauerlich finde ich es aber schon, dass Personal abgebaut wird dadurch. Aber es bleibt immer eine Abwägungssache, bei der es kein deutliches Richtig oder Falsch gibt.

    mfg

    Bebbi

  10. Patrica V. schrieb:

    Ich finde es wirklich sehr traurig, dass das ganze junge Team nun weg ist. Sie waren immer sehr freundlich und hilfsbereit, man hat sich einfach immer gut aufgenommen und ‘bedient’ gefühlt. Es wurde einem gerne geholfen und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Nun sind diese Maschinen da, die einen nicht sehr einladenden Eindruck vermitteln. Es ist nicht wirklich schön, von Maschinen bedient zu werden. Diese gewisse Distanz stört einfach. Der freundliche Kontakt zwischen Mitarbeitern und ‘Kunden’ leidet einfach darunter und man fühlt sich sofort unwohler. Des Weiteren leidet die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen auch unter dieser Situation. Sie scheinen wirklich im Stress zu sein, da es nur noch wenige menschliche Mitarbeiter gibt und das merkt man ihnen deutlich an. Fazit: Ohne diese Computer fand ich es besser.

  11. Hendrik schrieb:

    Alle die jetzt wieder stänkern “Menschen durch Maschinen ersetzen”… das ist seit Beginn der Industrialisierung STANDARD.

    Das fing mit (maschinellen) Webstühlen (s. die Weber von Hauptmann) an und wird auch bei Ausleihe mit Computzern nicht aufhören.

    • Jannis schrieb:

      Da du geschichtlich so bewandert bist, weißt du ja auch sicherlich, in welches Elend die Menschen durch die Industrialisierung gestürzt wurden. Das irgendwelche Dinge “Standard” sind, bedeutet in keiner Weise, dass sie auch gut sein müssen.

      Der Wunsch nach “menschlicher” Bedienung ist legitim. Im Bereich des Service findet für die Nutzer der Bib keine Verbesserung statt, wie Anke richtigerweise bemerkt.

      Die Angestellten der Bibliothek sollten sich zusammen mit den Studenten für eine angemessene finanzielle Ausstattung einsetzen, statt sich selber weg zu rationalisieren, um damit einen vermeintlich besseren Service zu erreichen.

      • Hendrik schrieb:

        Eigentlich hat die Industrialisierung den Menschen eher langfristig Wohlstand gebracht …

    • Alex schrieb:

      Ich stimme zu. Muss aber (besserwisserisch, ich weiß) ergänzen, dass die Übertragung von Arbeitsvorgängen von Menschenkraft auf Technische Hilfsmittel schon seit der Erfindung des Rades Gang und Gäbe ist. Eine zivilisierte Gesellschaft wäre ohne Technologie überhaupt nicht denkbar. Tatsächlich ist die (i.d.R. ideologisch motivierte) Behauptung, technischer Fortschritt würde Arbeitslosigkeit fördern volkswirtschaftlich nicht haltbar. Ich empfehle diesbezüglich die Veranstaltung “Techniksoziologie” von Prof. Dr. Johannes Weyer, die man fakultätsübergreifend in jedem Sommersemester besuchen kann.

      Was die neuen Automaten angeht muss ich allerdings sagen, dass die Touchscreens eine Zumutung sind. Ich muss immer erst zigmal da drauf hämmern, bis die mein Passwort annehmen. Und den Vorwurf, dass man viel zu leicht von hinten das Passwort erspähen kann, teile ich vollkommen.

  12. Simone schrieb:

    In Lünen gibt es diese Funktion schon länger. Ich muss sagen, ich find es toll.
    Es geht alles viel schneller.

    Und ich muss Hendrik leider zustimmen, so ein Fortschritt ist schade um die Arbeitsplätze, aber völlig normal im Wandel der Zeit.

  13. Jannis schrieb:

    nicht genehme Kommentare, die sachlich und nicht beleidigend sind, werden hier gelöscht! das ist zum KOTZEN!

    • webteam schrieb:

      Hallo Jannis, hallo honkitoni,

      ‘nicht genehme Kommentare, die sachlich und nicht beleidigend sind’ werden von uns sicherlich nicht gelöscht!

      “Lebhafte Diskussionen und Meinungsäußerungen zu Themen, die die Bibliothek betreffen, sind ausdrücklich erwünscht. Wir bitten dabei jedoch um Einhaltung der Netiquette, insbesondere was Tonfall und Inhalt angeht.”

      Allerdings werden Kommentare von uns moderiert (vor allem um Spam zu vermeiden). Dadurch hat es gestern knapp 2 Stunden gedauert bis der angesprochene Kommentar freigeschaltet wurde.

      wir freuen uns auf weitere Kommentare – mit freundlichen Grüßen

      Michael Storf
      Universitätsbibliothek Dortmund

  14. honkitoni schrieb:

    joah, das is zensur, aber das is nix neues… jedenfalls nicht hier

  15. Diver schrieb:

    Hat er nett geschrieben, der Herr K. – 7 Tage, 122 Stunden … das mögen die ‘Vorteile’ sein – aber der Passus mit Medien und Personal fällt da schon etwas ‘verschämt’ und knapp aus. Fragen wir doch einfach mal, wieviel Stellen in der letzten Zeit und zukünftig weggefallen sind und noch wegfallen werden – da bleibt doch gar keine andere Lösung mehr als ´Maschinenbedienung`. Die Skeptiker oder Kritiker kann man also beruhigen – die Maschinen dürften eher das Fazit einer rigiden Personalpolitik sein als die Ursache für den massiven Personalabbau. Die Frage, ob die Uni auf dem absteigenden Ast ist, scheint da nur noch rein rhetorisch … Anstelle der ‘Leuchtreklame’ oder eines Dortmunder-U hätte man auch eine Menge sinnvoller Dinge machen können … Ich denke, es wäre schon viel erreicht, wenn die Studierenden die wenigen verbleibenden MitarbeiterInnen nicht für die Situation und Stimmung verantwortlich machen (die können nämlich ganz bestimmt am wenigsten dafür) … Leider diktieren andere Stellen, was ‘gut’ für Studierende und Personal ist – das ‘Menschliche’ muss dabei dann halt auf der Strecke bleiben.

  16. Stefan schrieb:

    “dass Sie bei verkürzter Leihfrist keine Benachrichtigung per E-Mail erhalten”
    Bedeutet das nun, dass wenn ein von mir ausgeliehenes Medium von jemand anderem vorgemerkt wird, die Verlängerung unter Vorbehalt wegfällt, ich aber nicht mehr darüber informiert werde??

  17. Bebbi schrieb:

    @Stefan:

    Bisher gab’s einen roten Stempel auf die Ausleihquittung und einen persönlichen Hinweis vom Mitarbeiter auf der anderen Seite der Theke, wenn die Ausleihfrist verkürzt ist, weil weitere Vormerkungen vorhanden sind. Wie das der Automat macht, weiß ich nicht. Wahrscheinlich muss man das selber merken.

    • Stefan schrieb:

      Ah okay, danke! Ich meinte aber eigentlich, was passiert, wenn ein Buch das ich ausgeliehen habe vorgemerkt wird. während es in meinem Besitz ist. Normalerweise bekomme ich ja dann eine E-Mail mit der Aussage, dass die Verlängerung unter Vorbehalt entfällt und das Buch nach 4 Wochen zurück muss. Ich fagre mich, ob diese E-Mail Benachrichtigung nun entfällt?

      • Monika Pushilal schrieb:

        Hallo Stefan,
        in diesem Fall wird wie bisher die Mail/der Brief kommen, die sich “Rückgabeaufforderung wegen Vormerkung” nennt und der Sie über das neu Leihfristende informiert.
        Nicht alles ändert sich in puncto Ausleihe;-)

        Mit freundlichen Grüßen
        Monika Pushilal
        Ausleihzentrum Universitätsbibliothek Dortmund

  18. Lisa schrieb:

    Wie Zora P. bereits oben schrieb: Jeder der hinter mir ansteht, kann in aller Seelenruhe meine PIN-Eingabe beobachten!!! Das finde ich wirklich daneben! Zumindest ein zusätzlicher Nummernblock, den man bei Eingabe mit der Hand abdecken kann, sollte doch bei einem solchen System drin sein! Hey, es geht hier um Daten (denn auch der online-Login hängt ja mit dieser PIN zusammen) und im allerschlimmsten Fall (Verlust/Diebstahl der Karte und Missbrauch der “abgeguckten” PIN) um echtes Geld, wenn da jemand über ein fremdes Konto Bücher ausleiht und nicht zurückgibt!!!!!!

    Also: Liebe Verantwortlichen, bitte sorgen Sie doch dafür, dass man wenigstens die “GEHEIMzahl” auch geheim eingeben kann!!! !!! !!!

    MfG

  19. Katrin schrieb:

    Das stimmt Lisa, und wenn du dich nicht ausloggst, dann hast du wenn du Pech hast nachher lauter fremde Bücher auf dem Konto, da hab ich auch schon welche gesehen. Oder der Automat bucht das Buch einfach direkt zurück, dann will schon der nächste das Buch.
    Wenn man überlegt wie lange die Geräte da schon im Eingang herumstehen, ist es verwunderlich, dass die immer noch nicht funktionieren. Da hätte man doch besser für das Geld noch die Leute dabehalten.
    Das tut mir leid für die ganzen Leute, die man schon ewig kennt, hätte man nicht warten können bis die älteren in Rente sind und so Stellen abbauen? Aber wenn ein neuer Chef kommt, kann man sowas heutzutage schon erwarten. Servicewüste Deutschland sag ich nur.

  20. Kenan schrieb:

    Ich werde diese Automat nicht benutzen solange ein Bib.-Mitarbeiter/in dort sitzt.
    Die Mitarbeiter/in sitzen doch extra da um Bücher ausleihen, warum sollte ich den
    Automaten benutzen??? Ich finde die Bib.Mitarbeiter/in super nett und freundlich
    deshalb sollten wir soweit es möglich ist die Büchern von den Personal auszuleihen..

    “Eine Maschine kann die Arbeit von fünfzig gewöhnlichen Menschen leisten,
    aber sie kann nicht einen einzigen außergewöhnlichen ersetzen.”

  21. Robin schrieb:

    Unglaublich was ich heute erlebt habe: Zwang zur Techniknutzung! Bei dem Versuch Bücher an der Theke auszuleihen wurde ich zurückgewiesen mit dem Hinweis ich sollte doch den Automaten benutzen (”Wir dürfen das jetzt nicht mehr”). Das Kuriose an der Situation: Ich hatte dann noch eine Buchverlängerung, bei der mich der Automat just wieder zurück an die Theke schickte (das erinnert mich stark an eine bestimmte Asterix-Folge).
    Liebe UB-Verantwortlichen: Zwingen Sie Ihre Kunden nicht, den Ausleihautomat zu benutzen! So etwas ist völlig unüblich und sollte allenfalls als (Notfall)-Option angeboten werden wie z.B. bei IKEA oder REAL. Zudem schließt ein solcher Automat insbesondere weniger technikaffine Menschen und solche mit Funktionsdefiziten aus, was nicht das Ziel einer öffentlichen Einrichtung sein kann. Neben der persönlichen Verärgerung noch einige handfeste Kritikpunkte:

    1. Datenschutz: Die Eingabe des Passworts via Touchscreen ist von allen Seiten einsehbar, da der Monitor auf Augenhöhe hängt. Wenn Sie schon alle Nutzer zum Ausleihterminal zwingen, dann bitte mit sichtgeschütztem Eingabepad (ähnlich EC-Terminal).

    2. Usability: Das Touch-Display reagiert nur äußerst träge. Ich konnte einzelne Buchstaben des Passworts nur mit viel Mühe eingeben. Durch die damit verbundene langsame Eingabemöglichkeit ist die Sicherheit (s. Pkt.1) zusätzlich extrem gefährdet.

    3. Mode-Confusion: Warum an dem Terminal nur Ausleihen möglich sind und keine Verlängerungen erschließt sich mir nicht.

    4. Zu allen möglichen Themen an der TU werden Rundemails geschickt. Zu dem Terminal-Zwang allerdings nicht. So hätte man sich schon mal vorab über das Ausleihprozedere informieren können und hätte sich vor Ort niocht geärgert. Nicht jeder hat den UB-RSS-Feed aboniert.

    Gehen Sie bitte noch mal in sich und überdenken Sie Ihre folgenschwere Entscheidung. Das technisch Machbare ist nicht immer das technisch Beste.

  22. Zora P schrieb:

    Kleiner Nachtrag zur heißen Diskussion:
    so neu sind die Selbstverbucher garnicht: die stehen schon seit Monaten wenn nicht Jahren dort.
    Aber wurden eisern ignoriert…
    Und jetzt müssen sie benutzt werden. Daran sieht man, dass auch nach dem Zeitalter der Industrialisierung so ein Schritt den meisten schwer fällt ;-)

  23. Pia schrieb:

    Robin hat Recht
    Mit den MFGs sind wir eigentlich schon gestraft genug und die Selbstverbuchung ist ein Schritt Richtung “das Haus das Verrückte macht”

  24. FranzMeier schrieb:

    Mal abgesehen davon, dass ich gehört hab, dass von den personellen Einsparungen nur die jungen Leute betroffen sind… ich mein es wären 13 oder so… Und alles welche, die innerhalb der letzten Jahre ihre Ausbildung abgeschlossen haben… Traurig, traurig…

  25. Markus Schulz schrieb:

    Die ganze Aktion dient nicht den Studierenden bzw. Nutzern der Bib, sondern letztlich dem Personalabbau.
    Das Argument, dass man außerhalb der Servicezeiten Medien ausleihen kann ist ja gut und schön, aber die Mehrzahl der Medien wird innerhalb der Servicezeit ausgeliehen und das ging durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich besser als mit den Stationen.
    Wenn das ganze einen anderen Nutzen außer Personalabbau haben würde, könnte man es den Studierenden ja selbst überlassen ob sie lieber die Ausleihfunktion an den Stationen oder die Dienste einer Mitarbeiterin bzw. eines Mitarbeiters am Schalter nutzen möchten.
    Es ist schade, dass Personalabbau unter dem Deckmantel von Serviceverbesserungen abläuft. Ich würe lieber wieder einen Euro pro für für die Fernleihe bezahlen als jeden Tag diesen Eiertanz um die Stationen zu machen.

  26. Diver schrieb:

    @Markus
    da hat es mal jemand auf den Punkt gebracht … natürlich ist -unterstützende- Technik sinnvoll und erwünscht, aber ich denke auch, dass es darum gar nicht geht. Deshalb sollte man den kritischen Stimmen hier auch keine Technikfeindlichkeit vorwerfen … wenn die Technik doch das einzig Seligmachende ist, dann könnte man doch auch gleich eure Profs einsparen und die Vorlesungen von der Konserve abspulen (bitte jetzt keine Kommentare a la ‘… wäre manchmal auch besser …’ *g*) Ich wünsche allen, die erst am Anfang ihres Berufslebens stehen, dass sie diese Erfahrungen nicht machen (müssen) oder möglichst lange davon verschont bleiben. Man stelle sich nur vor -tolles Studium absolviert, um dann zu erfahren, dass den Job inzwischen eine Maschine macht-

  27. Marcel schrieb:

    Ich finds schon ziemlich unverfroren wie manche Leute hier meinen mit öffentlichen Geldern umgehen zu können. Wenn man durch den Einsatz solcher Geräte Kosten sparen kann ohne, dass der Service leidet, hat das natürlich zu erfolgen. Wenn ich ein arbeitender Steuerzahler wär und hier lesen würde wie Studenten (wahrscheinlich oft Bafög-unterstützt) meinen mit meinem Geld Arbeitsplätze erhalten zu müssen, die durch technischen Fortschritt überflüssig geworden sind, käm mir echt die Wut hoch.
    Wahrscheinlich kommt jetzt das Totschlagargument, dass man Arbeitslose ja auch subventionieren müsse. Wenn man das mal konsequent zu Ende denkt, würde man sich in der Steinzeit wiederfinden!

  28. Frank Zobel schrieb:

    Ausleihautomaten hat die TIB in Hannover schon vor Jahren eingeführt. Ohne aufwändige Sicherheitsüberwachung, und darauf hatte man in Hannover aus Kostengründen verzichtet, wird die Zahl der gestohlenen Bücher drastisch in die Höhe gehen. Die TIB in Hannover hatte sich nach Einführung der Buchungsautomaten darüber gewundert, warum ihr Buchbestand bei E-Bay zum Verkauf angeboten wurde. Dieses endgültige Verschwinden von vielen wertvollen alten Büchern ist nun auch an der TU-Dortmund möglich. Das Buchsicherungssystem, sofern vorhanden und für den Benutzer nicht sichtbar, wird das nicht verhindern können.

  29. Diver schrieb:

    @Marcel
    … die Aussage “wenn … ich wär” zeigt mir, dass du es nicht bist und deshalb mit eher wenig Wissen über die Arbeitswelt glänzt. Ich hoffe natürlich in deinem Interesse, dass du einen Job findest, der krisenfest, fortschrittsresistent und vor allen Dingen nicht mit ´öffentlichen´ Geldern finanziert ist – dann kann in deinem Leben kaum noch etwas schief gehen. Wenn es mehr gibt, die so denken, dann geht auf jeden Fall die Rechung auf, den Leuten weiß machen zu wollen, dass das Ganze das Ergebnis des technischen Fortschritts ist und rein gar nichts mit falscher Finanz- und Personalplanung zu tun hat. – Prima, es klappt offensichtlich (zumindest bei einem Teil …)

  30. verärgerter student schrieb:

    Als das Selbstausleihen vor 2 Wochen eingeführt wurde, erkundigte ich mich bei den Mitarbeitern der Ausleihe, ob es zusätzliche Ausleihautomaten geben würde. Als dies verneint wurde wies ich darauf hin, dass dies garantiert zu Problemen führen wird, sobald eines der beiden Geräte ausfällt.
    Dieser Fall ist heute eingetreten und die Schlange am funktionstüchtigen Gerät bestand innerhalb kürzester Zeit aus etwa 10 Studenten.
    Ich fordere somit, umgehend mindestens 2 weitere Geräte aufzustellen, um die mögliche Menge der Ausleihvorgänge adäquat zu ermöglichen!

  31. Kati schrieb:

    Ich habe heute mehr als 10 Minuten an der Selbstausleihe gewartet (obwohl beide Gerät im Prinzip funktioniert haben)! Ich finde, das sagt einiges. Entweder hatten Studenten Probleme damit und Hilfe eilte nicht gerade herbei oder aber das Gerät nahm die Bücher nicht an… Ich verstehe nicht, wieso die Selbstausleihe selbst dann benutzt werden MUSS, wenn eine so lange Schlange an Studenten wartet! Und zudem stimme ich dem “verärgerten Studenten” zu, dass mehr Geräte angeschafft werden sollten.