Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen InetBib2002 Universitätsbibliothek Dortmund
Protokolle - Portale - Profile
6. InetBib-Tagung vom 18. bis 20. September 2002 in Göttingen

ABSTRACT

 
Kühne GmbH


Mittwoch, 18.9.2002 
Block 2: Portale und Suchmaschinen
17:00 - 17:30 
Hörsaal 18
"Vielfalt, die sich nicht zur Einheit ordnet, ist Verwirrung." (Blaise Pascal)
Das Informationsportal der Bielefelder Universitätsbibliothek und sein Ansatz zur
"Ordnung der verwirrenden Vielfalt"

Mail an Bettina Koeper senden Bettina Koeper und Mail an  Friedrich Summann senden Friedrich Summann, Bibliothek der Universität Bielefeld

InetBib-Man

Das Angebot elektronischer Dienstleistungen im Bibliotheksbereich hat seit der Durchsetzung des Internets einen ständigen Ausbau sowohl in konzeptioneller wie auch in technischer und natürlich auch in zahlenmäßiger Hinsicht erfahren. Dabei waren und sind nach wie vor durchaus vielfältige Entwicklungsstränge vieler verschiedener Player im Bereich der Informationsversorgung zu beachten, die häufig untereinander nicht kompatibel sind und so schnell die Frage nach den Möglichkeiten von Integration, homogener Präsentation und Transparenz eines Bibliotheksportals aufkommen lassen.

In Fortführung der Arbeiten für die Digitale Bibliothek NRW, der als wesentliches Prinzip ihrer Systementwicklung gerade der Integrationsgedanke zu Grunde liegt, hat die Bibliothek der Universität Bielefeld nun bereits vor einiger Zeit ihr bis dahin eigenständiges Webangebot mit dem der Digitalen Bibliothek NRW zu einem einheitlichen Informationsportal miteinander verschmolzen. In seinem ersten Teil beschäftigt sich der Vortrag mit der konzeptionellen Basis des Bielefelder Informationsportals und gibt einen Überblick über Stand und Perspektiven seiner Weiterentwicklung. Thematisiert wird dabei die weitergehende Ausrichtung der elektronischen Bibliotheksdienste. Zu beachten sind beispielsweise die in jüngster Zeit erarbeiteten Dokumente und Empfehlungen von entsprechender Gremien, die Anforderungen der Hochschulautonomie mit den daraus resultierenden Konsequenzen für die universitäre Informationsversorgung sowie die Entwicklungsmöglichkeiten der Informations- und Kommunikationsstruktur einer Hochschule und des damit verbundenen Informations- und Wissenstransfers zwischen Forschung, Lehre und (bibliothekarischem) Dienstleistungsbereich.

Der zweite Teil des Vortrags widmet sich den technischen Aspekten des Portals der Universitätsbibliothek Bielefeld, das aus einer Vielfalt von heterogener Hard- und Software besteht. Administriert werden die Plattformen Unix (Sun/Solaris), Windows NT und Linux. Eingebunden in die Netzstruktur sind zahlreiche Eigenproduktionen (Datenbanken, Dokumentlieferung), Fremdprodukte auf eigenen Rechnern (Bibliothekssystem, Digitale Bibliothek NRW) sowie der Zugriff auf lizenzierte und frei zugängliche IT-Angebote auf externen Host-Servern. Zentrale Aufgabe der bibliothekseigenen Softwareentwicklung war die Zusammenführung dieser heterogenen Anwendungen auf Basis standardisierter und proprietärer Schnittstellen. Unterstützt durch mehrere Projekte auf diesem Gebiet sind zahlreiche IT-Anwendungen entstanden, die aus Benutzersicht homogen erscheinen. Aus jahrelanger Erfahrung läßt sich ableiten, daß diese Integrationsbemühungen am erfolgreichsten dann waren, wenn diese Schnittstellen selbständig angepaßt werden konnten

 
 
 

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Stand: 29.07.2002