12. InetBib-Tagung vom 4. bis 6. März 2013 in Berlin
Veranstalter: Computer- und Medienservice, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft und Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin sowie die Universitätsbibliothek Dortmund

12. InetBib-Tagung vom 4. bis 6. März 2013 im Audimax der Humboldt-Universität zu Berlin
 
Veranstalter: Computer- und Medienservice, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft und Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin

Abstract: jQuery-Workshop

Uwe Dierolf
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) / KIT-Bibliothek

Dieser Workshop richtet sich an jQuery-Anfänger und jQuery-Fortgeschrittene.
Je nach Kenntnisstand der Teilnehmer kann die Einführung in das Arbeiten mit jQuery mehr oder weniger ausführlich erfolgen. Der Workshop soll die Möglichkeiten aber auch die Grenzen von jQuery aufzeigen. Im Zeitalter von zunehmend gehosteten Web-Anwendungen kann das Customizing oft nur noch im Web-Frontend stattfinden. jQuery eignet sich besonders gut dafür.

Je nach Interesse seitens der Teilnehmer kann auf verschiedene Themen intensiver eingegangen werden:

Die erste eigene kleine Web-App der KIT-Bibliothek wurde auf Basis von jQuery mobile entwickelt und ist unter http://m.bibliothek.kit.edu/ zu finden. Hierzu kann ein Erfahrungsbericht gegeben werden.

"weinre" eignet sich fürs Remote Debugging von Webkit-Seiten. Es ist u.a. die Basis von Adobe Shadow. Es erfordert node.js.

Content Delivery Networks (CDN) eignen sich hervorragend um z.B. in zentral gehosteten Applikationen wie Primo oder vuFind etc. für verschiedene Nutzergruppen nutzerspezifisches Javascript auszuliefern. So können z.B. Fachreferenten im Web-Katalog einen Titelstatistik-Link angezeigt bekommen, der normalen Endusern verborgen bleibt. Admins sehen z.B. zusätzliche Links zur Anzeige des internen XML-Formats eines Treffers. Entwickler können an einem System mit ihren jeweils eigenen Javascript-Sourcen kollaborativ entwickeln.

Das Logging des Nutzerverhalten in beliebigen Web-Anwendungen ist mit jQuery sehr einfach möglich. Man kann dabei so loggen, dass alles serverseitig im Apache access_log ankommt und so z.B. ganz einfach per grep & Co ausgewertet werden kann. Am KIT wurde so eine Nutzungsanalyse des Primo-Systems erstellt, was sehr überraschende Ergebnisse erbracht hat.

Auf ergänzende Web-Entwickler-Tools wie bootstrap von Twitter und angularJS von Google kann auf Wunsch kurz eingeganen werden.

Nicht nur für Entwickler macht der Einsatz einer Versionsverwaltung wie GIT unbedingt Sinn.

Hilfreich wäre es, wenn die Teilnehmer des Workshops ihre Wünsche im Vorfeld per E-Mail an Uwe.Dierolf@kit.edu äußern.