UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Archiv für Januar, 2020

„Überall Bakterien!“ Ausstellung in der Bibliothek

Donnerstag, 30.01.2020

Ab 11. Februar
Wie desinfiziere ich meine Hände richtig? Ob Tequila, Schokolade oder Plastikbesteck – „Überall Bakterien!“ gibt einen Überblick über die Allgegenwart von Bakterien: In der Luft, in Wasser und Boden, aber auch auf und in jedem Menschen sind sie vorhanden und leicht nachweisbar. Bakterien sind überall – und die meisten sind unsere Freunde!

Wann: 11.2.2020 bis 20.3.2020
Wo: Im Foyer der Universitätsbibliothek [1]

Die Ausstellung wird am Dienstag, den 11. Februar, um 16.00 Uhr eröffnet. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Viel mehr als Krankheitserreger
Bakterien haben bei vielen Menschen nicht den allerbesten Ruf. Eine Umfrage in der Öffentlichkeit würde vermutlich folgendes Bild ergeben:

  1. Bakterien sind überall da, wo es schmutzig ist.
  2. Bakterien machen krank.
  3. Wir brauchen auch im Alltag ein großes Maß an Hygiene, um uns vor Bakterien zu schützen.

Diesen Ruf haben Bakterien seit über 150 Jahren, nämlich seit sie überhaupt erst als mikroskopisch kleine eigenständige Lebewesen erkannt worden sind. Sie werden nicht umsonst mit Krankheiten in Verbindung gebracht: Viele tödliche Infektionskrankheiten, die die Menschen seit Urzeiten plagen, werden in der Tat von Bakterien hervorgerufen. Zwischen 1876 und 1883 wies Robert Koch nach, dass Milzbrand, Tuberkulose und Cholera durch bestimmte Bakterien verursacht werden. Wer jemals unter einer eiternden Wunde gelitten hatte, war mit dem Bakterium „Staphylococcus aureus“ in Kontakt gekommen. Gelangt dieses in die Blutbahn, entsteht eine „Blutvergiftung“ (Sepsis), die in der Vor-Antibiotika-Zeit einem Todesurteil gleichkam.

Auf der anderen Seite zählen Bakterien und andere Mikroorganismen, zumeist mikroskopisch kleine Pilze, zu den größten Nützlingen im Dienste der Menschen. Unbewusst wurden sie seit Beginn der sesshaften Lebensweise vor etwa 10.000 Jahren in vielfältiger Weise genutzt. Im Vordergrund steht hier die Hefe, ein winziger Pilz, als Produzent von Wein und Bier.

Mikroorganismen für das Wohlgefühl
Eher weniger verbreitet dürfte die Erkenntnis sein, dass jeder Mensch von einer unglaublich großen Zahl von Bakterien besiedelt ist – und dass diese für unser Wohlergehen unerlässlich sind. Jeder cm² Haut ist mit Bakterien bedeckt; unsere Schleimhäute und ganz besonders unser Darm sind ein Paradies für Bakterien. Letztlich bestehen wir aus mehr Bakterienzellen als menschlichen Zellen: 30 Billionen menschlichen Zellen stehen ca. 38 Billionen Bakterienzellen gegenüber – bei jedem Menschen!

Ansprechpartner: Dr. Armin Quentmeier (Fak. Bio- und Chemieingenieurwesen)

[1] Öffnungszeiten

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Neu: Ihr Bibliotheksausweis auf dem Smartphone

Montag, 27.01.2020

Ausleihen mit der TU-App

In der TU-App finden Sie im persönlichen Bereich außer Stundenplan und NRW-Ticket auch Bibliotheksservices – wie die Suche im Katalog plus oder Ihr Ausleihkonto.

Jetzt können Sie mit Ihrem Smartphone auch ausleihen: Einfach auf „Bibliotheksausweis“ gehen und den QR-Code unter den Scanner an den Ausleihterminals halten.

Probieren Sie es einfach mal aus! Die UniCard können Sie weiterhin zur Ausleihe nutzen. Noch keine TU-App?


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Neu in Katalog Plus: Recherche in der virtuellen Systematik

Mittwoch, 22.01.2020

Das digitale Bücherregal ist da! Ab sofort bietet Katalog plus die Möglichkeit, gedruckte und digitale Literatur der Universitätsbibliothek (UB) Dortmund geordnet nach Fachgebieten und ihren Subdisziplinen zu durchstöbern.

Wie kann ich die neue Systematik nutzen?

Über den Menüpunkt „Systematik“ in der oberen Menüleiste von Katalog plus können Sie die neue Funktion aufrufen. (Abb. 1) Im Anschluss sehen Sie eine Auflistung der einzelnen Fachgebiete inklusive einer Anzahl der zu diesem Fachgebiet in der UB Dortmund verfügbaren Literaturstücke. Über das Pfeilsymbol auf der linken Seite haben Sie die Möglichkeit, jedes dieser Elemente zu erweitern und damit immer tiefer in die jeweiligen Subdisziplinen einzusteigen. So können Sie hierarchisch Ihre Recherche immer weiter eingrenzen. Mit einem Klick auf die Anzahl der Treffer zu einem Thema wird die entsprechende Literatur im Katalog angezeigt.


Abb. 1

Sollten Sie nicht genau wissen, wo sich eine gesuchte Kategorie in der hierarchischen Darstellung befindet, können Sie über den Button „Suche in der Systematik“ auch eine Suchfunktion über alle Fachgebiete und Subdisziplinen aufrufen. In dieser erhalten Sie als Suchergebnis die jeweils gefundenen Subdisziplinen und ihre jeweiligen übergeordneten Themen. (Abb. 2)


Abb. 2

Schließlich gibt es auch in der normalen Suche in Katalog plus nun einen Suchfilter, mit dem Sie Literatur anhand der Systematik eingrenzen können. (Abb. 3) In der Detailansicht eines Suchtreffers zeigen wir zusätzlich an, zu welchen Elementen der Systematik der Treffer zugeordnet wurde. Mit einem Klick können Sie sich hierbei die jeweiligen Oberkategorien der Systematik anzeigen lassen.


Abb. 3

Wie funktioniert die Systematik?

Die neue Systematikfunktion nutzt im Hintergrund die Regensburger Verbundklassifikation (RVK). Zu jeder Kategorie geben wir in der Systematik deswegen auch den entsprechenden Identifikator der RVK in Klammern an. Die RVK erlaubt das fachliche Einordnen von Literatur ganz ähnlich der thematischen Aufstellungssystematik, die Sie vielleicht aus den Bereichsbibliotheken kennen. Ein großer Vorteil dieser neuen Systematik ist jedoch, dass Literatur nicht nur exakt einer Kategorie zugeordnet werden muss (also an genau einer Stelle im Regal steht), sondern auch zu mehreren fachlich passenden Kategorien zugeordnet werden kann.

Da die RVK auch von anderen Bibliotheken zur Einordnung von Literatur verwendet wird, können sich die Bibliotheken die Zuordnung von Literatur zu den einzelnen fachlichen Disziplinen teilen, sodass die allermeisten Medien der UB Dortmund schon in der neuen Systematik in Katalog plus zu finden sind. Im Umkehrschluss bedeutet dies allerdings auch, dass die neue Systematik nicht 100% der Literatur der UB Dortmund abdeckt; um ein optimales Rechercheergebnis zu erzielen, empfehlen wir Ihnen daher, zusätzlich mittels Suchbegriffen im Katalog zu recherchieren und unsere Fachdatenbanken zu benutzen.

Wie hängt die Systematik mit den Signaturen zusammen?

Sicherlich sind Sie schon mit den Signaturen der UB Dortmund in Berührung gekommen, wenn Sie ein gedrucktes Werk in Katalog plus suchen und es anhand dieser Buchstaben-Nummern-Kombination im Regal finden. In der Zentralbibliothek geben die Signaturen hierbei nur das Fachgebiet an, die Zahl dahinter wird im Regelfall aufsteigend nach dem Datum der Erwerbung des Buchs vergeben. Somit lässt sich nicht am Regal nach Büchern eines speziellen Themengebiets suchen und auch E-Books stehen natürlich nicht im Regal.

Die Kategorien der neuen Systematik haben ebenfalls Bezeichner aus Buchstaben-Nummern-Kombinationen. Diese sind am vorangestellten „RVK“ zu erkennen und wurden direkt aus der Regensburger Verbundklassifikation übernommen. Aus diesem Grund korrespondieren sie nicht mit den Signaturen der UB.

Kontakt

Fragen und Rückmeldungen zum Angebot: katalogplus.ub@tu-dortmund.de

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Nicht VERKEHRt – Workshop des FIDmove am 06.02.20

Freitag, 17.01.2020

Workshop des Fachinformationsdienstes Mobilitäts- und Verkehrsforschung FIDmove

Die Bibliothek lädt Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der UA Ruhr herzlich ein zu einer Informationsveranstaltung über den neuen, interdisziplinären Fachinformationsdienst FIDmove. Der Workshop findet am Donnerstag, den 06.02.20, im Schulungsraum der Zentralbibliothek von 10 Uhr (s.t.) bis ca. 14 Uhr statt.

Matthias Fuchs (FIDmove/SLUB) und Mathias Begoin (TIB Hannover) werden die Angebote des DFG-geförderten Fachinformationsdienstes vorstellen. Ziel des Workshops ist es außerdem, Ihre Anregungen aufzunehmen und FIDmove anhand der Anforderungen Ihrer Fachcommunity weiter zu entwickeln.

FIDmove
Der Fachinformationsdienst bietet Zugang zu forschungsrelevanten Informationen, Werkzeugen und Dienstleistungen. Folgende Angebote und Services werden u.a. präsentiert:

  • Interdisziplinäre Recherche und Literaturversorgung
  • Publikationsstrategien und Open Access
  • Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement
  • Vernetzung und Kooperation in der Forschung mithilfe des Forschungskompass

Weitere Informationen zu FIDmove finden Sie auch im Newsletter der Fakultät Raumplanung sowie in der Kurzanleitung.

Um Anmeldung wird gebeten, aber auch Kurzentschlossene sind willkommen. Wir freuen uns auf Sie!

Haben Sie noch Fragen? Die Fachreferentinnen Christina Ringel und Ursula Helmkamp geben Ihnen gerne weitere Auskunft.

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Neu: CRSP US-Aktiendaten ab sofort in WRDS verfügbar

Mittwoch, 15.01.2020

In Kooperation mit der Fakultät Wirtschaftswissenschaften bietet die Universitätsbibliothek ab sofort innerhalb des Wharton Research Data Services (WRDS) auch die US stock data des Center for Research in Security Prices (CRSP) der University of Chicago an. Die Lizenz läuft zunächst ein Jahr.

Die CRSP-Daten beinhalten die Tages- und Monatsschlusskurse der an den folgenden Börsen gelisteten Aktien:

  • NYSE: Ab dem 31. December 1925
  • NYSE MKT: Ab dem 2.7.1962
  • NASDAQ: Ab dem 14. Dezember 1972
  • Arca Ab dem 8.3.2006

Details zu den enthaltenen Datensätzen finden Sie bei WRDS.

Neben den neu hinzugekommenen CRSP US-Aktiendaten haben Angehörige der TU Dortmund in WRDS weiterhin Zugriff auf die Daten von CompuStat, OSIRIS und weiteren Quellen.

Weitere Informationen

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Aus Lynda.com wird LinkedIn Learning

Mittwoch, 15.01.2020

LinkedIn Learning bietet Video-Trainings für ein selbstbestimmtes, orts- und medienunabhängiges Lernen, frei nach unserem Motto „Lernen Sie doch, wie Sie wollen!“

Vielfältige Lernangebote

Die Plattform bietet strukturierten Zugriff auf eine Vielzahl von didaktisch und fachlich professionell aufbereiteten Unterrichtseinheiten in deutscher und englischer Sprache. Audio & Music, Business, Developer, IT, Education & E-Learning sind nur einige Beispiele, zu denen Sie Trainings auf verschiedenen Lernniveaus anschauen und studieren können.

Wie Sie vor dem Jahreswechsel beim Login auf Lynda.com erfahren haben, wurden bestehende Accounts von Lynda.com nicht automatisch auf LinkedIn Learning migriert. Bei Ihrem ersten Login auf LinkedIn Learning starten Sie also mit einem neuen Benutzerkonto. Die Kursinhalte, die Ihnen auf Lynda.com zur Verfügung standen, finden sie auch bei LinkedIn Learning, falls sie ggf. noch nicht abgeschlossene Einheiten fortsetzen möchten.

Ihr Zugang zur LinkedIn Learning

Die folgenden Abbildungen zeigen, wie der erste Login bei LinkedIn Learning abläuft. Den Einstieg zu LinkedIn Learning finden Sie unter [2].

Abbildung 1 (links): Der Zugriff auf LinkedIn Learning erfolgt mittels Shibboleth. Authentifizieren Sie sich daher mit Ihrem UniAccount…

Abbildung 2 (unten): … und geben Sie an, wie Ihre Daten an LinkedIn Learning weitergeben werden sollen.

Abbildung 3 (unten): Sollte dies Ihr erster Zugriff auf LinkedIn Learning sein, können Sie einen ggf. vorhandenen LinkedIn-Account mit Ihrem LinkedIn-Learning-Profil verknüpfen. Dies ist optional. Auch ohne verknüpften LinkedIn-Account können Sie LinkedIn Learning in vollem Umfang nutzen, also bspw. eine Kursliste pflegen und den Fortschritt einzelner Einheiten speichern.

Abbildung 4 und 5 (unten): Im Anschluss schlägt Ihnen LinkedIn Learning einige Kursthemen vor, die sie auswählen können, um passende Kurse angezeigt zu bekommen.

Den Zugang zu LinkedIn Learning finden sie hier [2]; außerdem sind alle Videos auch im Katalog der UB verzeichnet [3].

Weitere Informationen

  • Fragen und Rückmeldungen zum Angebot gerne an Dr. Lukas Lerche [4], Ihren Fachreferenten für Informatik
  • Zugang außerhalb des Campus für TU-Angehörige [5]

[1] LinkedIn Learning
[2] Login LinkedIn Learning
[3] KatalogPlus
[4] Ihr Fachreferent Dr. Lukas Lerche
[5] Zugang außerhalb des Campus für TU-Angehörige

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Im Dunkeln nicht allein: Begleitung durch Wachpersonal

Dienstag, 14.01.2020

Sicher auf den Heimweg gebracht

Viele Studierende lernen auch abends gerne in der Bibliothek, manchmal bis in die Nacht hinein. Der Weg zum Auto oder zur S-Bahn kann im Dunkeln schon mal unheimlich sein, wenn es auf dem Campus leer geworden ist.

Lassen Sie sich vom Wachpersonal zum Auto, zur S-Bahn oder Bushaltestelle begleiten!

Die Bibliothek bietet diesen besonderen Service ab 20 Uhr bis zur Schließung des Gebäudes an.
Bitte melden Sie sich rechtzeitig beim Wachdienst im Servicezentrum – damit es mit der Begleitung auf jeden Fall klappt.

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Testzugang iPoll: Daten aus US-Meinungsumfragen

Montag, 13.01.2020

Sie interessieren sich für die Zustimmungswerte des aktuellen US-Präsidenten? Sie wollten schon immer einmal wissen, wie sich die Zustimmung zur Todesstrafe in den USA in den vergangenen 80 Jahren entwickelt hat?

Bis zum 14. Februar ist die TU Dortmund testweise für die iPoll Datenbank freigeschaltet, in der Sie über 725.000 Datensätze aus öffentlichen Meinungsumfragen aus den Vereinigten Staaten finden.

Enthalten sind aktuelle, teils aber auch historische Daten von über 150 amerikanischen und internationalen Umfrageinstituten, Verbänden und Organisationen aus dem akademischen, kommerziellen und medialen Bereich (Bsp. Associated Press, Gallup, Pew Research Center,…).

Weitere Informationen

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14.01.: Foyer eingeschränkt zugänglich

Donnerstag, 09.01.2020

Am Dienstag, 14.01.2020, finden in der Zeit von 07.00 bis 16.00 Uhr im Foyer der Zentralbibliothek Arbeiten an der Deckenbeleuchtung statt.

Da der Arbeitsbereich aus Sicherheitsgründen abgesperrt wird, ist das Foyer zwischen dem Nebeneingang und dem Sicherungsportal nur eingeschränkt zugänglich. Von der Sperrung betroffen ist der innenliegende Durchgang an der Ausstellungsfläche des Hörsaals entlang. Die dort befindlichen Sitzbänke stehen Ihnen während der Arbeiten nicht zur Verfügung.

Bitte nutzen Sie stattdessen den gegenüberliegenden, äußeren Durchgang zwischen Fensterfront und Hörsaal.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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„Forschung fördern“: Vertragsgestaltung bei Drittmittelprojekten

Mittwoch, 08.01.2020

Hürden meistern und Fallstricke umgehen – Vertragsgestaltung bei Drittmittelprojekten

In der Reihe „Forschung fördern“ des Referats Forschungsförderung geht es am 14. Januar um Verträge bei Drittmittelprojekten – wer unterschreibt, wer haftet und wer hat eigentlich welche Rechte? Darüber und über vieles mehr informiert Brigitte Trimpe vom Dezernat Finanzen und Beschaffung der TU Dortmund.

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