UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Schließfächer wieder gesperrt

Freitag, 17.09.2010 um 15:18 Uhr - 12.656 Aufrufe

In der Zentralbibliothek und allen Bereichsbibliotheken werden die Schließfächer ab sofort und bis auf weiteres gesperrt. Aufgrund mehrerer Diebstähle kann die Sicherheit derzeit nicht gewährleistet werden.

  • Bitte nehmen Sie Ihre Taschen in dieser Ausnahmesituation mit in die Bibliotheksräume!
  • Beim Verlassen der Bereichsbibliotheken zeigen Sie bitte Ihre Taschen und Rucksäcke vor!
  • Bitte achten Sie auch innerhalb der Bibliotheksräume zu jeder Zeit auf Ihre Wertsachen!
  • Den Laptopbesitzern sei empfohlen, die Geräte an den Tischen anzuketten (siehe z. B. Kensington-Schloss)

Wir bemühen uns weiterhin intensiv um eine Lösung des Problems. Weitere Gespräche und ein Konzept zum sicheren Betrieb der Schließfachanlage werden Ihre bisherigen Vorschläge aus dem UB-Blog mit einbeziehen. Die Klärung der rechtlichen, organisatorischen und technischen Fragen benötigt leider einige Zeit.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!

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19 Kommentare für “Schließfächer wieder gesperrt”

  1. Nicolai sagt:

    Da das bisherige Konzept der Schließschränke offentsichtlich nicht funktioniert, möchte den Vorschlag bringen, evtl. ein Kamerasystem zu installieren. Durchgehende Aufnahmen sind in Verbindung mit einem entsprechenden Warnhinweis an der EIngangstür meines Wissens zulässig. Die „Bänder“ muss sich niemand anschauen, solange keine DIebstähle angezeigt werden. Wahrscheinlich würde sogar eine Attrappe ausreichenden Schutz bieten – solange niemand von der fehlenden Aufnahmeaktivität Kenntnis hat.
    Zu der Idee einer hürdenfreien Transportmöglich zwischen den Spinten und den Körben möchte ich mich meiner Vorgängerin (anderer Blog) anschließen. Das bisherige Verfahren ist nicht wirklich sinnvoll.

  2. Tim sagt:

    Vielleicht ist es möglich es auf folgende Weise zu lösen…
    Unnummerierte Vorhängeschlösser gegen einen Ausweis als Pfand auszugeben. Damit wäre das Problem der Nutzungsdauer und das Diebstahlproblem gelöst, da es sehr unwahrscheinlich erscheint, dass jemand einen nachgemachten Schlüssel an sämtlichen Spinden ausprobiert. Haken an der Sache ist natürlich der Umbau der Spindsysteme und jemand müsste die Schlösser ausgeben und die Ausweise einkassieren (z.B. derjenige, der momentan die Taschen kontrolliert, dies ist ja schliesslich auch möglich) Sicherlich ist dies ein Kostenfaktor, aber die Sicherheit sollte da doch Priorität haben, zumal dies mal eine sinnvolle Ausgabe von – unseren – Studiengebühren darstellen würde. Mfg

  3. fe sagt:

    Ich möchte den Kommentar von Tim aufgreifen und auf meinen Post zu der Schließung zitieren:

    „… Auch könnte man Schließfächer mit der Möglichkeit ausstatten ein eigenes Schloß anzubringen (Wird in eingen Unis so praktiziert) …“

    So müsste man zwar die Spinde umrüsten, könnte sich aber Probleme und Kosten mit einer Ausgabe von Schlössern sparen. Na klar muss sich nun ein Großteil der Studenten ein Vorhängeschloß kaufen, die jedoch günstig zu haben sind und auch lange halten. Alternativ könnte die UB sogar den Service anbieten Vorhängeschlösser zu Selbstkostenpreis zu verkaufen. mfg

  4. otto sagt:

    hallo
    ())(„Auch könnte man Schließfächer mit der Möglichkeit ausstatten ein eigenes Schloß anzubringen (Wird in eingen Unis so praktiziert) „))))

    Ne is klar ,und dan lässt jeder sein schloss hängen und alle schließfächer werden belegt.
    also wie schon mal vor einiger zeit gesagt, Kameras gibt es schon genug,wir brauchen kein Big Brother an der uni.
    UND WIE AUCH ASCHON ERWßÄHNT;;;;;TRAGT DOCH EINFACH EURE WERTSACHEN MIT EUCH!!!
    dan haben wir keine probleme mehr.

    Und fals noch einer auf so ne tolle idee kommen sollte,NEIN wir brauchen auch keine fächer mit daumen erkännung,oder Augen Scanner. LOL

  5. fe sagt:

    @otto:
    Klarer Hinweis an den Schließfächern, dass alle Schließfächer nach Bibliotheksschluss geöffnet werden reicht…

  6. otto sagt:

    HAHAHA!
    die sind jetzt auch dran ,aber es hältsich niemand dran,und wie sollen die schlösser dan entfernt werden ?
    Wie schon gesagt alles ist ok,hauptsache alle nehmen ihre wertsachen mit.

  7. Nicole sagt:

    Also ich werde ab jetzt definitiv meine gesamten Sachen mit in die Bib nehmen, selbst wenn das bald wieder verboten sein sollte. Ich möchte hier dazu aufrufen es mir gleich zu tun, dann müssen die Verantwortlichen bald einsehen, dass diese „Ausnahmeregelung“ von nun an offiziell gelten sollte.

  8. Tim sagt:

    Wäre wahrscheinlich die einfachste Lösung, warum ein Buch klauen, dass man kostenfrei leihen kann – aber ich befürchte damit wird sich die Leitung leider nicht zufireden geben…

  9. Jan sagt:

    @ otto zu „die sind jetzt auch dran ,aber es hältsich niemand dran,und wie sollen die schlösser dan entfernt werden ?“:

    Also mit einem Bolzenschneider sind die gängigen Vorhängeschlösser allemal innerhalb von Sekunden zu öffnen. Wer sich nicht an die Anweisung hält, dass die Schließfächer bis zum Ende der Öffnungszeit geräumt werden müssen, hat halt die Konsequenzen zu tragen und darf sich ein neues Schloss kaufen.

    Eine weitere schöne Idee, die ich hier schon gelesen habe ist die Mobilität der Transportkörbe zu erweitern. Wenn diese bis zu den Schließfächern mitgeführt werden könnten wäre es schon eine enorme Hilfe, wenn es darum geht ein Notebook und diverse Bücher mitzuführen. Im Falle das ein Diebstahl der Körbe befürchtet wird ließe sich mit sicherheit auch eine zweite Diebstahlschleuse an den Eingängen der Bibliothek installieren, die Alarm schlagen falls ein Korb aus dem Gebäude entfernt wird.

    Ansonsten fände ich es auch nicht schlecht wenn der status quo einfach beibehalten wird und die Taschen in die Bibliotheksräume mitgeführt werden dürfen.

  10. Waldemar sagt:

    Eine kostenintensive jedoch perfekte lösung, wäre ein Ausweisbezogenes-System. Dies gibt es vereits in Fitness-studios und co. Ob mit dem Bibliotheksausweis oder der Uni-Card, könnte man die schließfächer schlißen und öffnen. damit wäre zum einen gesichert, dass nur ein Karteninhaber ein Schließfach nutzen kann, zu dem ist eine kopie dieser so gut wie nicht möglich, da jeder einen andere Karte und auf dieser hinterlegte nummer besitzt. Da jeder Bibliotheksnutzer einen eigenen Barcode besitzt, wären schlösser die diesen zum öffnen und schließen nutzen ideal. Jedoch gibt es zahlreiche Lösungen, die über magnetstreifen funktionieren.

  11. Anke sagt:

    Ich habe in den vergangenen vier Wochen in einer Unibib studiert, in der die Studierenden ihre Taschen mit in die Bibliotheksräume hinein nehmen durften. Dies erspart lästiges Um- und Einräumen auf beengtem Platz. Allerdings wurde dort auch vermehrt an den Arbeitplätzen gegessen, was zu Verschmutzungen der Bibliotheksbücher und zu Störungen der Mitnutzer führen kann. Die Lösung mit der Überwachungskamera, könnte auch unerwünschte Promotionaktionen(z.B. für Energiedrinks), die in der Vergangenheit gerne in den frühen Morgenstunden durchgeführt wurden, eindämmen. Ich finde es schlimm, dass Eigentum nicht geachtet wird und die jetzigen Schließfächer nicht ausreichen.

  12. Melanie sagt:

    Eine weitere, aber auch kostenintensive Lösung wäre ein sogenannter Keylender. Mit Hilfe eines eingebauten Scanners leiht er die Schlüssel über den Bibliotheksausweis aus und verbucht sie auf das Nutzerkonto. Durch eine verkürzte Leihfrist, die auf einen Tag beschränkt ist, würden die Nutzer bei Nichtabgabe am nächsten Tag eine Mahnung erhalten.
    Besichtigen kann man das ganze in der TIB/UB Hannover. 🙂
    Viele Grüße aus Niedersachsen

  13. Stefan sagt:

    Ein Kamerasystem verhindert zwar keine Straftaten aber hilft bei der Aufklärung, um den oder die Täter zu stellen. Zudem haben Kameras eine präventiv abschreckende Wirkung.
    Das Argument der selbsternannten Datenschützer ist daher auch vollkommen unangebracht. Zum einen ist auch die Bibliothek ein öffentliches Gebäude und zum anderen werden keine personenbezogene Daten erfasst. Wenn ich mich nicht recht erinnere, dann hängt schon seit Semestern im dritten Stock des Westflügels eine Kamera…was bisher auch noch keinen größeren Protest ausgelöst hat.
    Allerdings müssten dann recht viele Kameras ausgestellt werden.

    Alternativ bleibt wohl nur übrig, das man auch in Zukunft die Taschen mit in die Bib nehmen darf. Dannn müssten allerdings die Kontrollen und Sanktionen verstärkt werden, damit die Bib nicht zur Mensa für Selbstversorger wird…

  14. Moritz sagt:

    Das Problem wird soweit ich weiß andernorts einfach so gelöst, dass solche Schlösser verwendet werden, die durch Service-Personal mit einfachem Handgriff (Schlossmechanik per Serviceschlüssel öffnen, neuen Schlüssel einstecken, Arretiermechanismus betätigen) auf neue Schlüssel eingestellt werden können. Das erfolgt immer dann, wenn ein Schlüssel verloren geht. In unserem Fall wäre das dann auch vorzunehmen sobald ein Schlüssel über Nacht einbehalten wird, die Unkosten für eine solche Aktion sollten sich mit einer Gebühr von einigen Euro wieder reinholen lassen, die vielleicht in 50% der Fälle, in denen der Nutzer das Eingeschlossene wieder haben möchte auch bezahlt würden.

  15. Kurt Schröder sagt:

    zum Beitrag von Stefan:

    „…Wenn ich mich nicht recht erinnere, dann hängt schon seit Semestern im dritten Stock des Westflügels eine Kamera“

    zur Richtigstellung:

    Im dritten Stock des Westflügels unserer Zentralbibliothek hängt natürlich keine Kamera.
    Stefan, Sie „erinnern sich nicht recht…“.

    Mit freundlichen Grüßen
    Kurt Schröder, Benutzungsabteilung der Universitätsbibliothek

  16. Student sagt:

    Moritz schrieb:
    am 01.10.2010 um 06:15

    grandiose IDEE über Nacht, usw.

    >>>>
    von 8Uhr morgens bis 17Uhr Nachmittags lässt sich auch ein Schlüssel nach machen. Mein Haustürschlüssel hat ca 5.Minuten gedauert inklusive bezahlen……
    Abdruck auf Knete dauert ne Sekunde. Noch nie nen Kinofilm gesehen ?

    Uni Freiburg hat einen Ausgang mit einem Drehkreuz, wo eine Person alle Rucksäcke kontrolliert.
    Reduziert den Einkaufszoneneindruck; es laufen weniger Leute rein und raus.

    ggf. könnte man auch den Flurbereich mit Ausstellungen, Hörsaal,Schließfächern akustisch von dem Rest der Bilbiothek trennen mit einer GlasfensterWand.
    Um endlich mal in Dortmund Bibliotheksflair erzeugen.

  17. Claudia sagt:

    In der Bib der Uni Wuppertal gibt es eine Garderobe, wo Bedienstete die Taschen und Jacken annehmen. Dafür erhält man einen Nummernmarke. Geldbörse, Handy und andere Dinge die man zum arbeiten benötigt, legt man in einen Korb und nimmt diesen mit rein.
    Ich weiß nicht inwiefern dies für Dortmund möglich wäre, es entstehen schließlich Kosten für Personal.
    Ich habe in Dortmund studiert und bin jetzt in Wuppertal und finde dieses System viel praktischer. Schließfächer gibt es noch zusätzlich. Allerdings hat nicht jeder immer Kleingeld dabei.

  18. DM sagt:

    Eine Kluge Lösung ist doch das Einsetzen von elektronischen Schliessfachschlösser, wie Waldemar schreibt. Wir kennen alle den Mangel von Schließfächen. Es gibt einfach ungenügend davon für alle Studierenden. Damit ein Schließfach nicht von einer einzigen Person für eine lange Zeit und manchmal gar ungebraucht belegt wird, können diese elektronische Systeme für eine vordefinierte Zeit Zutrittsberechtigung erteilen. Das schöne dran ist, es funktioniert alles mit der Uni-Card, also es muss keinen Schlüssel beim Empfang angefordert oder Vorhängeschloss gekauft werden. Das ist angenehm für die Studierenden und günstig für die Uni-Leitung.

  19. Tante Edit sagt:

    Schließfächer für ALLE ( ca. 20.000 ) Studenten kaufen und ein Gebäude bauen, wo die Fächer drin sind. Jeder Student bringt sein eigenes Schloss mit. Und Somit wird das Problem für immer gelöst.
    MfG

    Tante Edit