UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Ausstellung: POLITICS OF DRESS STYLE AND THINGS

Donnerstag, 09.08.2012 um 14:32 Uhr - 3.910 Aufrufe

Studierende des Seminars für Kulturanthropologie des Textilen am Institut für Kunst und Materielle Kultur an der TU Dortmund haben das diesjährige Thronjubiläum von Elizabeth II. zum Anlass genommen, sich mit der medial-materiellen Präsenz der englischen Monarchie auseinanderzusetzen.

Vom 20. August bis 28. September 2012 im Foyer der Universitätsbibliothek!

Die Studierenden des zweisemestrigen Projektes haben untersucht, auf welchen Wegen sich die Krone medialisiert und materialisiert. Gegenstand ihrer Betrachtung waren Kleidung, Moden und Dinge. Sie wurden als konkrete Austragungsorte und mediale Speicher verschiedener Facetten monarchischer Macht befragt. Der Titel der Ausstellung „Politics of Dress, Style and Things“ ist Konzept und verweist auf drei Abteilungen und Perspektiven. Sie befassen sich mit Themen wie Kolonialisierung, Diplomatie, Tradition, Modernisierung, Konsumption und Idolatrie. Mit den gezeigten Objekten kommen gerade die weniger offensichtlichen und ungewöhnlichen Dinge zur Sprache. Diese zeigen umso nachdrücklicher, dass scheinbar Beiläufiges politisch aufgeladen ist, ob als Teil des spektakulären Events, als Teil der Modekultur oder als Teil des Alltagslebens.

Alle Interessierten sind herzlich zur Eröffnung am 20.08.2012 um 16:00 Uhr eingeladen!
Diana

Vor dem Hintergrund der europäischen Verfassungswirklichkeit scheint sich die Monarchie politisch überlebt zu haben. Ihre Aufwendungen und Privilegien sind permanent Gegenstand der Kritik. Dennoch ist das öffentliche Interesse an der Institution und den Royals ungebrochen. Als mediale Konstruktion besitzt das britische Königshaus jedenfalls eine enorme Reichweite und vereint ein riesiges Publikum, ein nicht unwesentlicher Faktor für politische Korporationen.
Die Wanderausstellung wurde erstmals zu Beginn dieses Jahres im Kulturbahnhof Langendreer gezeigt und begleitete die gemeinsame Konferenz „Kronzeugen“, die von Dortmunder und Bochumer anglistischen Kulturwissenschaftlern initiiert wurde (Kontakt: Christian Lenz).

Kontakt: Viola Hofmann, Förderer TU Dortmund und Gesellschaft der Freunde der Universität

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