UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Drucken in der Bibliothek

Freitag, 12.01.2007 um 12:58 Uhr - 14.144 Aufrufe

Ab sofort steht Ihnen in der Universitätsbibliothek eine Druckstation zur Verfügung.

Wo: im Erdgeschoss der Zentralbibliothek, in unmittelbarer Nähe der Internetarbeitsplätze.

  • Die Druckstation ermöglicht es Ihnen, Texte und Informationen aus dem Internet und aus Datenbanken auszudrucken.
  • Ein Druckauftrag kann von jedem PC in der Zentralbibliothek und den Bereichsbibliotheken (ausgenommen die Bereichsbibliotheken BB, BR, BCT und BE) aufgegeben werden.
  • Der Auftrag ist an der Druckstation per Chipkarte abrufbar.
  • Eine Chipkarte bekommen Sie gegen ein Pfand von 5 Euro (passend als Geldschein) am Kartenautomaten neben der Druckstation. Die Karten sind wiederaufladbar – Mindestbetrag 5 Euro.
  • Der Druck einer DIN-A4-Seite kostet 5 Cent.
  • Mit der Chipkarte können Sie in der Mensa Nord bargeldlos zahlen.

weitere Informationen: Drucken in der Universitätsbibliothek


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11 Kommentare für “Drucken in der Bibliothek”

  1. Christian sagt:

    Eine gute Idee, dass man nun an der Bibliothek drucken kann – bei zahlreichen (und wahrscheinlich immer mehr werdenden) Online-Ressourcen von Artikeln ist das logischerweise auch eher der gangbare Weg als das Kopieren.

    Schade nur, dass zur Bezahlung nun noch eine weitere Karte benötigt wird. Als Student muss man nun neben Semesterticket, Kopierkarte und Bibliotheksausweis auch noch eine Chipkarte haben, um die Infrastruktur der Uni voll nutzen zu können. Warum geht die Universität Dortmund nicht dem Beispiel anderer Unis folgend endlich mal den Weg, alle dieser vier Ausweiskarten in EINER Karte zu vereinen?

    Weiterhin: Warum muss es eine eigene Chipkarte der Uni sein? Nahezu jeder, der in Deutschland ein Konto hat, hat auch eine Geldkarte mit Chip. Mit ihr weist man sich am Zigarettenautomat als volljährig aus und bezahlt in vielen Lebenslagen Kleinstbeträge vollkommen bargeldlos – warum nicht auch an der Uni, zum Koiperen/Drucken oder in der Mensa?

  2. Michael Schaarwächter sagt:

    Hallo Christian,

    vielen Dank für Ihr Lob und berechtigte Kritik. Die vielen Karten in der Uni sind technisch gesehen relativ einfach durch eine Karte ersetzbar. Davor gibt es aber einige Organisationsarbeit zu tun und auch der Datenschutz will dabei beachtet werden. Soweit ich weiß, ist die Uni aber bereits auf diesem Weg.

    Bei dem aktuellen Druckprojekt handelt es sich um eine Teststellung. Diese hat ein definiertes Ende, zu dem wir die gesammelten Erfahrungen auswerten, um zukünftige Angebote im Bereich Drucken, Scannen und Kopieren besser planen zu können. Dadurch erklärt sich aber die separate Karte.

    Die Bezahlung per (EC-)Karte ist auch einer unserer größeren Wünsche. Leider kostet das zusätzliches Geld: Bei der Bezahlung per EC-Einzug fällt pro Transaktion etwa 1 Cent Gebühr an. Das ist erheblich, wenn man die knappe Kalkulation der Aufsteller berücksichtigt, zu addieren sind Kosten für Hardware. Wir bleiben aber am Ball 😉
    Der Chip auf der EC-Karte wird nach aktuellen Statistiken hingegen von den Inhabern kaum genutzt, hier würde sich der Aufwand wahrscheinlich nicht lohnen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Michael Schaarwächter (UB, DV)

  3. Emanuel sagt:

    Guten Tag,

    aus Gesichtspunkten des Datenschutzes fände ich es ausgesprochen Sinnvoll, die GeldKarte nicht direkt in alle Bezahlvorgänge an der Uni, sondern (wenn überhaupt) nur in Aufladevorgänge mit einzubeziehen, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Geldkarte#Datenschutz. Was ich allerdings auch begrüßen würde wäre eine unabhängige (in Sachen Datenweitergabe nicht kommerziell verwertbare) Campus-Chipkarte, die man für fast alle Bezahlvorgänge an der Uni benutzen könnte (wie bspw. an der Uni Münster). In vielen großen Unternehmen funktionieren diese Kartensysteme ja auch bestens.

    Vor der Vorstellung, Kopien (also in der Regel Cent-Beträge, aber dafür sehr häufige Transaktionen) künftig direkt per EC-Karte (also Lastschrift oder e-Cash „EC-Einzug“) zu bezahlen, grauselt es mir wirklich gewaltig- sowas fände ich sicherheitstechnisch unverantwortlich und höchst brisant.

    Auch aus Gründen der Einfachheit (bei weitem nicht jeder Studierende an der UniDo hat ein Konto mit EC-Karte) würde ich eine unabhängige aber für den Campus universell einsetzbare Kartenlösung eindeutig propagieren, zumal hier in Verlustsituationen auch eventuell vorhandenen Dispositionsrahmen ausgeschöpft werden können.

    Als vorbildlich in Sachen Druckbetrieb möchte ich an dieser Stelle noch die UniBibliothek Düsseldorf erwähnen, dort klappt das Netzwerkdrucken sprichwörtlich „wie am Schürchen“.

    Und falls sich die Kartenlösung der Universalkarte als nicht durchsetzbar erweisen sollte, dann lieber per bewährter Schomäcker-Chipkarte weiterdrucken (auf jeder Etage eine Druck-/Kopierstation), damit die ollen und ständig defekten Münzkopierer endlich verschwinden.

  4. Klaus sagt:

    Vor einigen Monaten war an dieser Stelle zu lesen, dass es sich mit der Einrichtung einer Druck- und Scanstation zunächst bis November 2007 um einen Probelauf handeln würde. Kann man heute, nach Ablauf des ersten halben Jahres, schon etwas darüber erfahren, wie es zukünftig mit dem „Drucken in der Biliothek“ weitergehen wird?

  5. Daniela Savic (UB) sagt:

    Die Testphase endet voraussichtlich Ende November 2007.
    Bis dahin werden wir alle Erfahrungen rund um die Druck- und Scanstation sammeln. Nach Ende der Testphase sollen in der Universität flächendeckend Druck- und Scanmöglichkeiten angeboten werden. Voraussetzung dafür ist eine öffentliche Ausschreibung, in die die gesammelten Erfahrungen einfließen werden. Wir werden versuchen, die zeitliche Lücke zwischen dem Ende der Testphase und der Inbetriebnahme des auszuschreibenden Systems möglichst klein zu halten (gebenfalls werden Übergangslösungen angeboten).

  6. Emanuel Bielski sagt:

    ..also ich fand die Testphase eine sehr gute Sache- X-Print-Systeme sind wirklich erstaunlich flexibel, zuverlässig und einfach zu bedienen. Insbesondere die Erreichbarkeit des Drucksystems über die Uni-Datennetze fand ich sehr praktisch.
    Worauf ich noch kurz hinweisen wollte ist eine kleine Schwachstelle des eingesetzten Kartenlesegerätes: Die Karte wird recht lange im Gerät gehalten und der Kartenauswurf wird nicht akustisch quittiert.
    Entfernt sich also jemand vom Gerät, ohne seine Karte zu entnehmen, wird er sie höchstwahrscheinlich vergessen- so ist es mir einmal ergangen, und ich habe auch zwei Karten anderer Nutzer am Gerät gefunden und abgegeben.
    Bei den etwas älteren Geräten wird mit beginnender Abbuchung von der Karte (die parallel zum Kopierbetrieb startet) eine Funktion aktiviert, die nach Beendigung des Kopier- oder Druckbetriebs die Karte (automatisch begleitet von einem Quittungston) auswirft, damit sie nicht vergessen wird. Dieser Ton ist nicht so laut wie der Warnton bei der Fehlermeldung, damit er andere nicht unnötig stört.
    Denn es ist schnell passiert, dass man zum Beispiel nach dem Drucken noch die Mailbox bereinigen möchte und sich danach mit den Ausdrucken beschäftigt und darüber hinaus die Karte im Gerät vergisst.

  7. Daniela Savic (UB Dortmund) sagt:

    Lieber Herr Bielski,

    vielen Dank für Ihr Feedback.
    Es freut uns zu hören, dass das Druckangebot für gut befunden wird und Zuspruch findet.
    Bezüglich des Kartenlesegerätes werden wir uns mit der zuständigen Firma in Verbindung setzen und schauen, was man verbessern kann.

    Sicherlich wird es Sie erfreuen, dass die im Rahmen der Teststellung erbrachten Druckdienstleistungen erhalten bleiben. Das Testangebot ist bis auf Weiteres verlängert worden. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir auf Basis der jetzt vorhandenen Teststellung eine dauerhafte Lösung realisieren können.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Daniela Savic (UB Dortmund)

  8. Anke Rüter sagt:

    Ich nutze die Druckstation regelmäßig.

    Nun ist folgendes Problem aufgetaucht: Als ich am vergangenen Freitag ein pdf Dokument von meinem USB-Stick ausdrucken wollte, erschienen lediglich fremde Druckaufträge, die ich nicht löschen konnte.
    Heute wollte ich erneut ein Dokument, das auf dem USB-Stick gespeichert ist, drucken – mit dem gleichen Resultat.

    Wie ist dieser Fehler behebbar?

    Mit freundlichen Grüßen
    Anke Rüter

  9. Michael Schaarwächter sagt:

    Hallo Frau Rüter,

    wenn Sie vom USB-Stick drucken möchten, wählen Sie bitte nach Einstecken des Sticks an der Druckstation die Funktion „Vom USB-Stick drucken“ anstelle der Mailbox an. Dann bekommen Sie alle druckbaren Dateien auf Ihrem Stick zur Auswahl angezeigt.

    MfG,
    Michael Schaarwächter (UB, DV)

  10. Anke Rüter sagt:

    Ich habe bereits mehrmals erfolgreich vom USB-Stick gedruckt.
    Seit einigen Tagen funktioniert dies trotz Anwahl „Vom USB-Stick drucken“ nicht mehr.
    Ich bekomme statt dessen (bei zwei Versuchen, die mehre Tage auseinander liegen) dieselben mir unbekannten Dokumente angezeigt.
    Was nun?

    mit freundlichem Gruß
    Anke Rüter

  11. Michael Schaarwächter sagt:

    Hallo Frau Rüter,

    bitte melden Sie sich an der Information der UB und lassen jemanden von der DV rufen, wenn das Problem wieder auftritt. Wir sehen uns das dann mal an.

    MfG,
    Michael Schaarwächter (UB, DV)