UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Elektronische Lehrbücher – auch in Ihrem Fach!

Donnerstag, 03.11.2011 um 12:37 Uhr - 9.300 Aufrufe

Die Universitätsbibliothek Dortmund bietet neben gedruckten Büchern auch sogenannte E-Books an. Diese elektronischen Bücher erwerben wir meist in großen Paketen, wie z.B. unsere E-Books der Verlage Springer, Gabler, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Safari oder De Gruyter. Aber auch frei im Netz verfügbare E-Books, die für Lehre und Forschung in Dortmund interessant sind, weisen wir in unserem Katalog nach.
Ist das von Ihnen gewünschte Lehrbuch gerade entliehen? Schauen Sie doch einmal nach, ob es nicht auch ein E-Book zu dem Thema gibt! Sie finden E-Books genau wie gedruckte Bücher in unserem Katalog, indem Sie nach einem Titelstichwort und/oder dem Autor des gewünschten Buchs suchen. Wenn Sie als Medienart „Online-Ressource“ einstellen, finden Sie ausschließlich E-Books.

E-Books haben im Gegensatz zu Printbüchern keine Signatur, sondern einen „Volltext“-Button, der Sie zum E-Book führt:

Achtung: Um von Zuhause aus E-Books zu lesen, stellen Sie bitte mit Ihrer Unimail-Kennung eine VPN-Verbindung her, da die meisten E-Books nicht frei im Internet stehen. Eine Videoanleitung zu VPN finden Sie auf unserer Webseite „E-Medien zuhause nutzen„.
Sie können unsere E-Books zeitlich unbegrenzt am Bildschirm lesen und sich natürlich einzelne Kapitel ausdrucken oder speichern:

Sicher ist auch für Ihr Fach etwas dabei, z.B.

Dies ist natürlich nur eine kleine Auswahl aus unserem Bestand. Wenn Sie Ihren Kommilitoninnen / ihren Kommilitonen ein anderes E-Book aus unserem Katalog empfehlen möchten, schreiben Sie einen Kommentar! Rückmeldungen zu unserem E-Book-Angebot können Sie uns unter fachreferenten.ub@tu-dortmund.de zukommen lassen.

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3 Kommentare für “Elektronische Lehrbücher – auch in Ihrem Fach!”

  1. gast sagt:

    Sie meinen wohl eher, dass es „E-Chapter“ zum Download gibt. Wenn das ganze wirklich mal ohne große Mühe als komplettes Buch herunterzuladen wäre, dann würden sich auch weniger Studenten über fehlende Bücher beschweren. Aktuell sieht es doch aber so aus, dass sich die meisten Studenten die Bücher zusammenklicken, ein Gesamt-PDF daraus erstellen (für Textsuche) und oft sogar das ganze Buch zuhause drucken. Die Profs behaupten, dass das ganze ja viel komfortabler sei und man deswegen auf die E-Books übergehe. Die Bibliothek begründet ausbleibende Neuanschaffungen nur knapp damit, dass es nicht Ziel sei für jeden Studenten ein (physikalisches) Buch vorzuhalten.

    Kurz: Aktuell ist die Situation unbefriedigend und die UniBib dabei sich selbst abzuschaffen, sei es durch Automaten statt Personal an jeder Ecke oder eben der Zwang das Online-Angebot zu nutzen, statt echte Bücher leihen zu können. Sehr schade!

    • Ursula Helmkamp sagt:

      Lieber Gast,
      zunächst einmal möchte ich Sie beruhigen: Wir werden auch weiterhin gedruckte Bücher für unsere Nutzer/innen bereithalten, es besteht also kein Zwang, unser Online-Angebot zu nutzen. Sie werden aber auch verstehen, dass wir unseren Bestand im Hinblick auf steigende Studierendenzahlen – u.a. durch den doppelten Abiturjahrgang – durch elektronische Angebote ergänzen müssen.
      Tatsächlich wird ein Großteil unserer E-Books in Form einzelner Kapitel im PDF-Format angeboten, andere z.B. als html-Texte. Uns ist bewusst, dass dies nicht die bequemste Art des Zugriffs ist, ich möchte allerdings zwei Dinge dazu anmerken:

      Die Universitätsbibliothek hat auf die Geschäftsmodelle und Angebote der Verlage keinen direkten Einfluss. Wir haben aber beim Erwerb von E-Books Ihre Interessen und die Ihrer Kommiliton/innen durchaus im Blick. So lizenzieren wir beispielsweise keine E-Books im Flash-Format, bei denen kein Entnehmen kurzer Zitate per „copy & paste“ möglich ist, da wir dies für eine unnötige Nutzungseinschränkung halten. Die Arbeit mit einzelnen PDF-Dokumenten ist hingegen durchaus zumutbar.

      Nachdrücklich möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie zwar gemäß „§53 UrhG zum privaten oder eigenen wissenschaftlichen Gebrauch Vervielfältigungen vornehmen dürfen, es ist jedoch nach „§53 Abs. 4 keine „im wesentlichen vollständige Vervielfältigung“ erlaubt! (Um eben diese nicht erlaubten vollständigen Vervielfältigungen zu verhindern, setzen viele Verlage auf die einzelnen PDF-Dokumente) Das Urheberrecht erlaubt es Ihnen nur, einzelne Teile gedruckter Bücher bzw. Teile eines E-Books zu kopieren. Da der Gesetzgeber hierzu keine festen Vorgaben gemacht hat, empfehlen wir Ihnen in Anlehnung an die gängigen Rechtskommentare, von einem jedenfalls erlaubten Umfang von 10% auszugehen, die kopiert werden dürfen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ursula Helmkamp
      Fachreferate Musik, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

      • gast sagt:

        Ich kenne das Gesetz, aber so läuft es nunmal, das werden Ihnen selbst die Profs bestätigen können.