UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Fernleihe ab 1. Juli 2011 wieder kostenpflichtig

Mittwoch, 22.06.2011 um 07:40 Uhr - 38.525 Aufrufe
  • Fernleihbestellungen für Angehörige der TU Dortmund sind ab 1.7.2011 wieder kostenpflichtig. Die Kosten betragen 1,50 Euro pro Bestellung.
  • Studierende und Angehörige der kooperierenden Fachhochschulen Dortmund, Gelsenkirchen und Südwestfalen sowie der Hochschule Bochum bezahlen ab 1. Juli ebenfalls 1,50 € statt wie bisher einen Euro.
  • Die Kosten für eine Bestellung für ein Buch oder einen Zeitschriftenaufsatz entstehen unabhängig vom Erfolg oder Misserfolg der Bestellung. Sie wurden anhand der einheitlichen Regelungen im Rahmen der Leihverkehrsordnung angepasst.

Der Grund für die Wiedereinführung der kostenpflichtigen Fernleihe ist in erster Linie das Wegfallen der Studienbeitragsmittel, durch die seit Januar 2010 die kostenlose Fernleihe für TU-Angehörige ermöglicht worden war (siehe auch Verwendung der Studienbeiträge in der Universitätsbibliothek).

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84 Kommentare für “Fernleihe ab 1. Juli 2011 wieder kostenpflichtig”

  1. M sagt:

    Die Studienbeitragsmittel fallen erst im WS weg, für das SS haben wir alle noch bezahlt… Wieso also schon am 01.07??

    • eine TU-Studierende sagt:

      ganz genau…!

    • Student sagt:

      Und außerdem: Danke für die „frühe“ Mitteilung. Ist ja immerhin noch eine Woche.

    • Sven sagt:

      Weil wir in keiner Vollkasko-Gesellschaft leben, das sollten wir als Studierende schon im Studium lernen. Leistung muss auch immer bezahlbar sein. Ich finde das in Ordnung.

      • Aufklärung sagt:

        Danke für den Kommentar, jetzt haben wir es wirklich alle mitbekommen, dass wir nicht in einer Vollkaskogesellschaft leben…Ich denke mal, dass die Mehrheit sich darüber durchaus im Klaren ist…Aber vielen Dank für die Aufklärung, da hab ich ja auch noch was gelernt im studium.

  2. eine TU-Studierende sagt:

    Das finde ich, ehlich gesagt, wenig überraschend, aber dennoch unmöglich!

    Dieser Schritt passt genau in das Konzept der „Servicewüste Unibibliothek“: Personalstreichungen durch diese neue ‚Selbstausleihe‘ + Erschwerung der Studienbedingungen durch diese Gebühren regen mich echt auf!

    Ich hätte es okay gefunden, z.B. die Fernleihegebühren für externe Studierende zu erhöhen, so dass es für die TU-Studierenden kostenlos bleibt! Die UB gehört schließlich zur TU und als Studierender hier finde ich hat man auch das Recht auf die kostenfreie Nutzung im vollen Umfang – ob nun Studiengebühren da sind oder nicht!

    Es ist alles eine Frage der Umverteilung der Kosten, und mal wieder zu Ungunsten der Studierenden der eigenen Uni… Echt arm…

    • Sven sagt:

      Mir kommen aber die Tränen! Servicewüste Unibibliothek. Hast Du mal das Angebot in Dortmund mit anderen Unibibliotheken verglichen? Eine völlig unqualifizierte und von Unkenntnis strotzende Bemerkung!

  3. Student sagt:

    Na dann. Am besten mal auf Verdacht was bestellen vorher.
    Das beste ist übrigens der folgende Satz:
    „Die Kosten für eine Bestellung für ein Buch oder einen Zeitschriftenaufsatz entstehen unabhängig vom Erfolg oder Misserfolg der Bestellung“

    Heißt: ich bestelle 4 Bücher, bekomme 1 und zahle 6 €? Ja, nee. Is klar.

    • webredaktion sagt:

      Lieber Student,

      „Am besten mal auf Verdacht was bestellen vorher.“ : Genau dieser Missbrauch ist es, der durch die kostenlose Fernleihe auch möglich wird.

      Mit freundlichen Grüßen
      Joachim Kreische


      Dr. Joachim Kreische
      Universitaetsbibliothek Dortmund
      Direktor
      0231/755-4029
      http://www.ub.tu-dortmund.de

      • Student sagt:

        Naja, Missbrauch ist es erst ab einem übertriebenen Maß. Beim Lesen von Literatur zu bestimmten Themen stößt man auf Verweise zu anderen Quellen. Da diese vermutlich in die Thematik passen, mit der man sich gerade beschäftigt, versucht man diese Literatur zu beschaffen. Dazu benutzt man gerne auch die Fernleihe. Man bestellt also Bücher, die man nicht kennt, d.h. hin und wieder ist das Buch dann doch nicht so nützlich wie erhofft. Vermeiden lässt sich das leider nicht, da man das Buch ja eben sehen/lesen muss um das zu erkennen.

        Würde Sie ja wenigstens sagen, dass man die Bücher einsehen kann und bei Ausleihe bezahlen muss. Oder der Betrag von 0 auf 0,5 € steigen würde, statt auf 1,5 €. Die UB gehört doch immer noch zur TU. Es ist allerdings für TU-Studenten keine Vorteil mehr zu erkennen.

      • Studentin sagt:

        Durch eine langfristig kostenlose Fernleihe würden nun keine „Hamster-Fernleihen“ aufkommen. Ich vermute, um dem vorzubeugen wurde die Mitteilung auch erst so kurzfristig bekanntgegeben.
        Die Bestellung eines Artikel, der höchstwahrscheinlich, nicht aber zweifelsohne die eigene wissenschaftliche Arbeit bereichert, als „Missbrauch“ zu bezeichnen, halte ich überdies für unangemessen.

    • Otinanai sagt:

      Ganz genau, die reinste Abzocke ist es mit der Fernleihe.
      Außerdem kann auch folgendes passieren: Man leiht sich ein Buch und nach einer Woche kriegt man eine email dass es gebraucht wird.So schnell muss man es dann zurückgeben. Tolles Geschäftmodell.
      Außerdem, was versteht man unter „Bearbeitungsgebühr“ bei einem Buch welches man ohne Erfolg (also keine Bearbeitung nötig) fernleiht?
      Jeder kann sich seinen Teil dabei denken.

  4. webredaktion sagt:

    Liebe Blog-Beitragende,

    ein Punkt ist in einigen Beiträgen nicht korrekt dargestellt: Die Universitätsbibliothek hat für das Sommersemester 2011 keine Studienbeiträge erhalten. Die kostenlose Fernleihe wurde aus Studienbeitragsmitteln finanziert, die der Universitätsbibliothek schon 2010 zugewiesen wurden. Diese Mittel waren für den Zeitraum bis zum 31.3.2011 gedacht und sind schon längst aufgebraucht. Aus den sehr knappen Mitteln der Bibliothek kann die kostenlose Fernleihe nicht finanziert werden. Rein praktisch hätte dies zur Folge, dass die Bibliothek ca. 1/3 der Bücher in diesem Jahr nicht kaufen könnte, was den Bedarf der Fernleihe noch weiter erhöhen würde. Das können Sie doch auch nicht wünschen. Sie sollten dabei auch nicht vergessen, dass wir für jede Fernleihe, die wir für Sie besorgen, auch eine Fernleihe mehr an andere Bibliotheken senden müssen. Der Aufwand ist also immer verdoppelt.

    Wir haben in der Vergangenheit wiederholt die Fachschaften, den AStA und die Studierendenvertreter in den entsprechenden Gremien dazu befragt, für welche Zwecke wir als Bibliothek Studienbeiträge beantragen sollen. Zur kostenlosen Fernleihe gab es sowohl Zustimmung als auch Ablehnung. Wir sind aber so verblieben, dass die Bibliothek in Zukunft weiterhin Mittel für die kostenlose Fernleihe beantragen wird. Wir werden das auch tun, sobald wir die Gelegenheit dazu haben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Kreische


    Dr. Joachim Kreische
    Universitaetsbibliothek Dortmund
    Direktor
    0231/755-4029
    http://www.ub.tu-dortmund.de

    • Hannes sagt:

      laut“webredaktion“ hat die Unibibliothek keine Studienbeiträge erhalten. Wieso das denn nicht? Wird das nicht in gleichen Teilen zugewiesen? Wo ist unser Geld denn dann hin? Ich bezahl doch auch nicht im Winter nur 300 € für Bib und Lehre und im Sommer dann nur 200 € für Mensa und TU- Logo, sondern jedes Semester 500 €. Da hätte ich gerne mal eine Antwort drauf.

      Im übrigen ist es wirklich eine Frechheit die Mitteilung so kurz vor knapp bekannt zu geben!

      • Hendrik sagt:

        Frag deine Fachschaft. Jede Fachschaft muss bei der Sitzung ihrer Fakutltät zur Verteilung der Studiengebühren einen stimmberechtigten Vertreter anwesend haben, dort erfährt man sehr gut, wofür die Gebühren ausgegeben werden.

  5. Nisa Hayirli sagt:

    Ich habe dieses Semester nur für E I N E Seminararbeit, mindestens 10 Bestellungen über die Fernleihe durchgeführt. Macht schonmal 15 Euro Anschließend muss die Arbeit ordentlich gedruckt und gebunden werden (Anweisung der Profs.).Sind nochmal mind. 10 Euro.

    Ergo hat man nur für eine Seminararbeit schon Kosten in Höhe von mind. 25 Euro. Und in der Regel schreibt man während eines Semesters nicht nur eine Haus- oder Seminararbeit.

    Da die TU Dortmund keine Volluniversität ist und bestimmte Bücher nur unzureichend im Bestand hat (insbesondere juristische Literatur), sind die Studierenden auf die Fernleihe angewiesen. Zudem ist der Bestand relativ veraltet, die Profs. wiederrum möchten aber nicht, dass die Studierenden Literatur aus dem Mittelalter verwenden. Also, hier hilft wieder die Fernleihe.

    Ich finde es sehr arm, dass eine Unibibliothek, insbesondere seinen Studierenden, diesen kostenlosen Service wieder „wegnimmt“, statt andere kreative Lösungen für ihre Finanzprobleme zu finden.

    Für die Zahlung der Studiengebühren bekommt man hier echt wenig zurück. Der Student zahlt drauf, wird durchs Studium gehetzt und die Lehre wird auch nicht besser.

  6. Gi Baumann sagt:

    Das Land NRW zahlt an die Unis einen Ausgleich für die wegfallenden Studiengebühren, zweckgebunden für die Verbesserung der Lehre. Wieso werden dann wieder Fernleihgebühren erhoben?

    • Hendrik sagt:

      Weil niemand weiss, wie hoch die sein werden, und die erst ab September gelten. Vermutlich kommen sie dann tatsächlich im Dezember an.

  7. Christopher S. sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    begründet in Streichung der Mitteln „Diese Mittel waren für den Zeitraum bis zum 31.3.2011 gedacht und sind schon längst aufgebraucht“ (webredaktion) ist zwar eine Gebührendatierung gerechtfertig,
    aber folgenden Grundsatz stehe ich mehr als kritisch gegenüber: „Die Kosten für eine Bestellung für ein Buch oder einen Zeitschriftenaufsatz entstehen unabhängig vom Erfolg oder Misserfolg der Bestellung“.
    – Bitte bedenken!

  8. Christopher S. sagt:

    P.S. 10 – 30 Cent Bearbeitungsgeführen für den Misserfolg der Beschaffung wäre noch human – aber nicht den vollen Betrag, als wenn das Buch verschickt wurde.

  9. Hendrik sagt:

    Tja, liebe Kommilitonen. Das hat man davon, wenn man Rot-Grün wählt.

    Und wer so naiv war zu glauebn, dass die „Kompensationsmittel“ auch nur ansatzweise die SG decken können, dem ist nicht mehr zu helfen.
    Zudem es noch völlig unklar ist, wie hoch diese Beiträge werden.
    Bei einem verfassungswidrigen Landeshaushalt vermutlich nicht allzu hoch.

    • Bernd Senf sagt:

      Der Hinweis auf Rot-Grün ist unangebracht. Dass überall Geld fehlt, ist keineswegs ein Problem, dass nur in NRW vorherrscht, und durch eine andere Regierung umgangen werden könnte. Ganz im Gegenteil ist es ein globales Problem, an dem zur Zeit sogar ganze Nationen zerschellen.

    • Oliver sagt:

      Also das jetzt an der Fernleihe fest zu machen halte ich doch für sehr gewagt. Nur wenn du mindestens 334 Fernleihen pro Semester machst, schadet dir Rot-Grün. Andernfalls hast du nämlich am Semesterende mehr auf dem Konto als dies im letztens Semester der Fall war.

  10. fe sagt:

    Ärgerlich, aber verständlich ist, dass nun wieder Gebühren erhoben werden müssen, um die Kosten irgendwie zu decken.
    Völlig unverständlich ist es allerdings, wenn für eine gescheiterte Fernleihe (für die der Student in keinster Weise verantwortlich ist) volle Gebühren zu verlangen. Auch 1,50 pro Medium sind recht viel Geld. Ein etwas verträglicher Beitrag wäre schön gewesen…

    • eine TU-Studierende sagt:

      „..wäre schön gewesen..“
      – wenn man immer alles akzeptiert, wie es einem die Bib (im diesen Falle) vorsetzt, muss man sich nicht wundern, wenn von vorne herein solche unmöglichen hohen Summen angesetzt werden!
      Liebe UB, bitte lasst euch eine Alternative zu diesem horrend hohen Betrag einfallen!

    • Studentin sagt:

      Frechheit für eine nicht erbrachte Leistung zu bezahlen…..
      Da war ich letztens beim Bäcker und wollte Brötchen haben, die Verkäuferin hat sich umgedreht und nachgeschaut ob noch Brötchen da sind (also ihr ist Arbeit entstanden:-)…Waren leider keine mehr da…und ich musste trotzdem 1,50 Euro bezahlen…..Da würden wir uns aufregen oder??? Und die Unibib stellt uns ganz bequem 1,50 in Rechnung für nicht gelieferte Fernleihe!! Das ist nicht korrekt!!

      • CW sagt:

        Du hast völlig recht und der Vergleich lässt sich beliebig fortsetzen.

        Der Fensterheber in deinem 35 Jahre alten Audi ist kaputt und du gehst zu VW mit der Bitte zu recherchieren ob das Teil noch irgendwo erhältlich ist.

        Man sieht das Teil im ETKA (Teilekatalog) verzeichnet und verspricht die Verfügbarkeit für dich zu prüfen. Am nächsten Tag kommt die Nachricht Ausverkauft. Bitte zahlen Sie 1,50 Gebühren für diese Leistung….

        Du gehst zum Schrotthändler Nr. 1 und der arbeitet wie die Ludolfs. Such und sucht… Nimmt dir dann 1,50 ab, weil er ja schließlich kein Bestandsverzeichnis hat…

        Schrotthändler Nr. 2 hat es vorrätig und berechnet dir 1,50 für das Suchen und 10 € für das Teil.

        Was wird deutlich. Die UB setzt das „Modell Behörde“ erfolgreich durch. Auch nicht erbrachte Leistung muss bezahlt werden. Das ist beim Straßenverkehrsamt und der völlig überzogenen Gebühren für die An- Abmeldung von KFZ ebenso. Du zahlst dafür das die Frau es dir überlässt welche Nummer du hast. Dabei macht sie an ihrem PC nichts anderes als dir das Denken zu überlassen….

        Ich hatte den Fall kürzlich auch und musste dann für ein nicht lieferbares Buch 1,50 bezahlen… Ich bin da von der UB sehr enttäuscht. Insbesondere Studenten die ihr Studium durch Einkommen aus der freien Wirtschaft finanzieren um Beamte (Lehrer) zu werden, fragen sich doch ob sie wirklich so bekloppt (Entschuldigen Sie meine Wortwahl) werden wollen, wie die die da hinter ihren Schreibtischen sitzen.

        Ich bitte die UB hier wirklich um Reformen! Ich zahle für jede ERBRACHTE Leistung! Aber nicht für diese nicht gelieferten Bücher.

        • Joachim Kreische sagt:

          Hallo CW,

          mit einem Autoschrotthandel sind wir gottlob und aus verschiedenen Gründen nicht zu vergleichen. Dort bezahlen Sie für eine Leistung einen kostendeckenden Preis (sonst ist der Händler bald pleite). Im Fall der Fernleihe beteiligen Sie sich durch die Gebühr mit einem kleinen Beitrag am Aufwand für die Bibliotheken, der übrigens auch dann entsteht, wenn wir nach einer sorgfältigen Recherche feststellen, dass das bestellte Medium nicht lieferbar ist. Sie können sicher sein, dass unsere Kolleginnen und Kollegen in der Fernleihe nichts unversucht lassen, damit Sie doch an Ihre benötigten Medien kommen. Diese sind – da können Sie sicher sein oder sich bei einem Besuch gerne einmal selber von überzeugen – sehr engagiert und alles andere als „bekloppt“! Mit über 92% haben wir übrigens im Vergleich mit den anderen Universitätsbibliotheken Deutschland eine sehr gute Lieferquote.

          Die tatsächlichen Kosten einer Buchlieferung über die Fernleihe liegen übrigens bei vorsichtig geschätzten 40 Euro. Die 1,50 Euro erheben wir auch nicht, um unsere Studierenden zu schröpfen, wir wenden eine bundesweit einheitliche Regelung an. Dennoch kann ich Ihren Frust, zahlen zu müssen, auch wenn nichts dabei rauskommt, natürlich sehr gut verstehen.

          Mit freundlichen Grüßen

          Joachim Kreische
          – Leiter UB Dortmund –

          • CW sagt:

            Lieber Herr Kreische,

            wie sie sicherlich richtig bemerkt haben bin ich nicht gegen die Gebühr. Mich stört nur für „nicht erbrachte“ Leistungen zu bezahlen.

            Andererseits kommen bei Kosten i.H.v. 40 € pro Fernleihe ganz schön viele Bücher zusammen. Oder wenn man es so sagen darf, schaffen Sie lieferbare Bücher im Falle einer solchen Bestellung einfach an. Quasi Fernleihe = Anschaffungsvorschlag = „Dauerhafte Fernleihe bei amazon.de“.

            Sollten Sie diesem Vorschlag nicht zustimmen, muss man über die 40 € aber noch einmal reden. Denn dann scheint die diese Summe nicht ganz so realistisch zu sein.

            Wenn Sie im Jahr 14.600 Fernleihen abwickeln entstehen Ihnen ja Kosten in Höhe von 584.000 €. Ich denke da kommen gut über 10000 Bücher zusammen. Wohlgemerkt ich gehe hier von sehr teuren Büchern aus, von den Bonusmeilen die ich mit meiner Kreditkarte da sammeln könnte ganz zu schweigen ;-).

            • Joachim Kreische sagt:

              Lieber CW,
              es ist in vielen Fällen besser, ein Buch für die Bibliothek zu kaufen, als es über die Fernleihe zu bestellen. Darum bieten wir ja auch diesen Dienst an.

              Bei den Kosten für die Fernleihe sind bei Bücherlieferung 40 Euro wirklich sehr realistisch. Sie dürfen nicht vergessen, dass immer zwei Bibliotheken Aufwand betreiben: Das Buch wird z. B. 2x verbucht, 2x verpackt, 2x mit der Post versendet, etc. Trotz sehr guter Datenbank-Unterstützung muss auch für die Recherche der Bestellungen viel Aufwand betrieben werden. Ein hoher Aufwand (z. B. der des täglichen Versandes) dient auch dazu, Ihre Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten. All das ist natürlich ein Service, den Sie von uns erwarten dürfen, aber eben damit leben müssen, am hohen Aufwand mit einer vergleichsweise geringen Gebühr beteiligt zu werden. Wie schon gesagt, auch den für die Recherche dann doch nicht verfügbaren Bestellungen.

              Mit freundlichen Grüßen,
              Jochim Kreische

  11. Leleisa sagt:

    Hauptsache wir haben nen schickes drehendes TU Logo aufm Mathe Tower, da war anscheind genug Geld für über!! …tzz tzzz

    • CW sagt:

      Da frage ich mich auch immer wo der Vorteil dieses Logos liegt. Eigentlich kann es nur die Idee eines RWE Mitarbeiters sein. Alle reden von Energiesparen, aber das Ding vernichtet sie konsequent….

      Ich denke man sollte Langfristig über eine Protestaktion gegen dieses Ding nachdenken…

  12. Studentin sagt:

    Die Entscheidung finde ich sehr schade. Die TU Dortmund wird damit für Studierende immer unattraktiver. Hier fängt „Hochschulmarketing“ an – die Zufriedenheit der eigenen Studenten zu erhöhen. So wird das auf jeden Fall nichts…

    • Hendrik sagt:

      Ja, glaubst du im Ernst dass die Lage an den anderen Bibliotheken besser aussieht?
      Wie gesagt, wer Rot-Grün gewählt hat, darf sich nicht über das Ergebnis wundern.

      • Jörn sagt:

        Tja, das ist das Resultat von Rot-Grün: Statt im Semester pauschal 432 €für Bücher und Fernleihen (und 48 € für die Verwaltungskosten der Pauschale) zu bezahlen, zahlt man jetzt nur noch für die Bücher und Fernleihen, die jeder einzelne bestellt. Das ist nicht solidarisch, aber Fernleihbestellungen auf Vorrat auf Kosten der Mitstudenten waren es auch nicht. – Wenn Bücher ständig per Fernleihe bestellt werden müssen, wäre es vll. klüger gewesen, mal einen Anschaffungsvorschlag auszufüllen statt sich der scheinbar kostenfreien Fernleihe zu bedienen.

  13. Verärgerung sagt:

    Ich krieg wirklich die Krise!
    Damit wird meine Masterarbeit zu einem finanziellen Wahnsinn!
    Schreibe nunmal in einem Fach, zu den unsere UB kaum Bücher hat!
    Was soll das?
    BITTE ERHEBEN SIE DIESE GEBßÜHREN NICHT!
    =:-(

    • Hendrik sagt:

      Fahr einfach zur UB-Bochum, man ist von der TU in 20 Min da, und n Nutzerausweis kostet auch nix.

      Tada, Buchbestand verdoppelt.

      • Verärgerung sagt:

        Ja, 20min alleine Fahrzeit (wenn denn alles klappt mit der S-Bahn) sind ja nicht nicht das einzige.
        Dazu kommt, sich an einer fremden Uni zurecht finden zu müssen, plus sich mit deren Bib-System auseinander setzten (Katastrophe, shcon gemacht), plus die Bücher rausfinden, wieder zurück fahren…
        Habe wirklich besseres anzufangen in der Zeit, in der ich zur Masterarbeit angemeldet bin.
        Und das ist ja grade auch der Sinn der Fernleihe – ich kann ja nicht zur jeden NRW-Bib fahren und mir da Ausweise machen lassen…

        • Reisende sagt:

          Hallo,

          ich weiß selber, dass das dämlich ist, hab ich aber auch schon für eine Seminararbeit gemacht. Allerdings nicht von Dortmund nach Bochum sondern nach Köln. Ich wollte lieber einen Tag investieren (Bücher kann man ja vorher auch schon online raussuchen) als zum Teil „wochenlang“ auf meine Bücher zu warten. Da es sowieso gut 10-15 Stück waren, hat sich der Aufwand für mich gelohnt. So musste ich nur einmal hin zum Ausleihen und einmal hin zum Zurückgeben.

          Daher kann es manchmal schon sinnvoll sein, solche Wege auf sich zu nehmen, gerade auch wenn die Zeit knapper ist. Wenn es allerdings nur 1-2 Bücher sind, würde ich das auch nicht auf mich nehmen.

  14. Studierende sagt:

    Bitte überdenken Sie nochmal die Höhe der Fernleihgebühr. 1,50 Euro pro Buch ist zuviel! Ich schlage eine Schutzgebühr von 50 Cent vor. Die halte ich für sinnvoll, da so jeder gut darüber nachdenken wird, ob er sich ein Buch bestellen möchte oder nicht und dadurch viele nutzlose Bestellungen entfallen werden.

  15. susannah sagt:

    Servicewüste Unibib passt sehr gut! Da kommt man um 10 nach sieben nach der Arbeit in die Bib gehetzt und wird von der Sicherheitsfrau angeschrien, weil man noch Fernleihe-Bücher bräuchte. Wäre auch zu viel verlangt, wenn die n Computer bedienen könnten, oder? Aber ehrlich, diese Frau hat andere Studis noch viel mehr angeschrien, in der freien Wirtschaft hätte so jemand keinen Job mit diesem Benehmen. Aber wir sind ja Studenten, da kann man sich ja mal aufspielen und rumschreien?
    Oh und was die Fernleihe angeht – wieso muss ich eigentlich Aufsätze und Bücher von unseren eigenen Profs noch bestellen?`??? Weil diese Bib einfach nichts hat….

    • Hendrik sagt:

      Äh, hallo?
      Das sind Sicherheitsleute, die arbeiten nicht für die Bib, und die haben aus Datenschutzgründen schon GAR KEINE Berechtigung auf die PCs zuzugreifen!

      Irgendwie hast du ein etwas merkwürdiges Anspruchsdenken.

      Beschwerst du dich auch, wenn es in der Jugendherberge keine Feinkost gibt?

    • Studierende sagt:

      Na da hat aber jemand so richtig Frust abgelassen.
      Also ich komme auch öfter mal zu spät um ein Buch abzugeben oder wie du auch eine Fernleihe abzuholen, aber mich hat das Sicherheitspersonal dabei noch nicht angeschrieen. Besuchen wir die gleiche Bib?
      Ich kann einfach nicht glauben, dass dir das wirklich passiert sein soll und vor allem auch noch einigen anderen, und das am gleichen Abend. Denn die Sicherheitsleute die ich dort angetroffen habe, und auch die Sicherheitsfrau, sind wirklich nett
      Gruss eine Mitstudierende

    • Susi sagt:

      Hallo Susannah,

      mich würde ja mal interessieren, wann das gewesen ist.

      Gruss

  16. Sebastian sagt:

    Kann es sein, dass hier gerade eine Welle gemacht wird wegen einem Betrag, für den man noch nicht mal ein kleines Bier in einer Kneipe bekommt?
    Natürlich ist eine gebührenfreie Fernleihe super (kostenlos ist sie bekanntlich nie ;-)), aber mir ist es lieber, ein paar Bücher mehr im Bestand zu haben oder ein gutes Online-Archiv (z.B. den geliebten IeeeXplorer)…

    Und wer sich hier über die Zufriedenheit beschwert, ist herzlich dazu eingeladen, mit den Füßen abzustimmen und woanders weiterzustudieren…

  17. Ute Engelkenmeier sagt:

    Hallo zusammen,

    hier ein paar Hintergrundinformationen zur Fernleihe:
    Bei der Fernleihgebühr von 1,50 Euro handelt es sich um keinen willkürlichen, von der UB Dortmund selbst festgelegten Betrag.
    Die Gebührenerhebung erfolgt laut Leihverkehrsordnung (LVO), ergänzt durch den Erlass Anwendung der Leihverkehrsordnung vom 19.02.2003 (LVO) und Regelung der Auslagenerstattung (Erlass 214 – 5.02.10.12 vom 08.06.2005) des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung des Landes NRW.
    Die Leihverkehrsordnung regelt die Fernleihe der Bibliotheken in Deutschland. Dort ist ebenfalls einheitlich geregelt, dass die Gebühr (Auslagenpauschale) bei der Bestellabgabe fällig wird, also unabhängig von der Lieferung.
    Entsprechend wird diese Fernleihgebühr auch von anderen Hochschulbibliotheken erhoben (wie z.B. UB Bochum, ULB Münster, UB Wuppertal …). Die erhobene Gebühr von 1,50 Euro kann noch nicht einmal bei der bestellenden Bibliothek verbleiben. Sie muss an die Lieferbibliothek (1,20 Euro) und die beteiligte(n) Leihverkehrszentrale(n) (0,30 Euro) abgeführt werden. Angesichts der weiter angestiegenen Bestellzahlen ist in diesem Jahr wohl von einer noch höheren Gesamtsumme auszugehen. Würden wir auf die Fernleihgebühren verzichten, müssten wir trotzdem die Gebühren an die anderen Bibliotheken abliefern, das Geld würde also unserem Etat fehlen und wir könnten weniger Bücher kaufen.
    Wir bemühen uns natürlich, stark nachgefragte Bücher, die über Fernleihe bestellt werden, auch für unseren Bestand zu beschaffen, soweit unser Etat das zulässt, zu diesem Zweck werten wir die Bestellungen auch regelmäßig aus.
    Wie Herr Dr. Kreische bereits schrieb, werden wir auch weiterhin Mittel für die kostenlose Fernleihe beantragen.

    mit sonnigen Grüßen
    Ute Engelkenmeier
    Hauptabteilung Benutzung

    • Hannes sagt:

      Liebe Frau Engelkenmeier,

      das Gesetz besteht seit 2003. Warum waren in den letzten Semestern die Fernleihe umsonst? Anscheinend ging das ja aufgrund Studiengebühren. Ich gehe also davon aus, dass durch Studiengebühren Fernleihe + neue Anschaffungen finanziert wurden konnten.
      Nun fallen die Studiengebühren von etwa 6,5 Mio. € pro Semester weg. Das Land NRW hat aber bereits 6,9 Mio. € für das kommende WS 11/12 zugesagt. Wieso kann ein mehr an Geld nicht weiterhin für Fernleihe + neue Anschaffungen gewährleistet werden??
      Auch wenn das Geld noch nicht faktisch da ist, ist das für die Uni doch wohl keine Herausforderung. Außerdem hat die Uni letztens in einem nationalen Wettbewerb 3 Mio gewonnen. Nach meinen Rechnungen hat die Uni also mind, 3,4 Mio. € an plus ab nächstem Semester, was natürlich nicht heißt die 3 Mio. direkt auszugeben.
      Warum dann Fernleihegebühren??? Das Gesetz an den Studenten zu umgehen ist anscheinend ja möglich!

      MfG

      • Ute Engelkenmeier sagt:

        Lieber Hannes,

        > Warum waren in den letzten Semestern die Fernleihe umsonst?

        Weil die Universitätsbibliothek die Gebühren für die Studierenden übernommen hat. Wir hatten einen Antrag zur Bewilligung von Studienbeiträgen für das Projekt „kostenlose Fernleihe“ bei den entsprechenden TU-Gremien gestellt und der Antrag wurde bewilligt. So hatten wir 2010 einen gewissen Geldbetrag zusätzlich zur Verfügung und mussten dies nicht zu Lasten des Buch-Etats gehen lassen. Daneben hatten wir auch einen Antrag auf zusätzliche Mittel für die Anschaffung neuer Lehrbücher gestellt, dieser wurde ebenfalls bewilligt und wir konnten 2010 mehr Bücher kaufen. Alles aus Studienbeitragsmitteln.

        > Das Land NRW hat aber bereits 6,9 Mio. € für das kommende WS 11/12 zugesagt. Wieso kann ein mehr an Geld nicht weiterhin für Fernleihe + neue Anschaffungen gewährleistet werden??

        Momentan ist noch nicht klar, auf welchem Wege das Geld an der Universität verteilt wird und auf welchem Wege die zentralen Einrichtungen überhaupt Sondermittel beantragen können. Es wird höchstwahrscheinlich nicht per Gießkanne ausgeschüttet. Auf jeden Fall klar ist, dass die Bibliothek am Ball bleibt.

        Sonnige Grüße,
        Ute Engelkenmeier

  18. Diplomand sagt:

    Mal eine ganz blöde Frage: Muss ich bereits bestellte (vor dem 30.06.), aber noch nicht gelieferte Fernleihen (dann also nach dem 01.07.) nun bezahlen oder nicht? Aufgrund der großen Anzahl meiner Bestellungen infolge meiner Abschlussarbeit käme ein sehr hoher Betrag zustande, den ich nicht selbst tragen kann (und das ist mein voller Ernst). Somit käme ich um eine Stornierung dieser Bestellungen und leider auch um eine deutliche qualitative Verschlechterung meiner Abschlussarbeit nicht herum.

    • Ingrid Kläre sagt:

      Hallo Diplomand,

      maßgeblich für die Berechnung ist das Datum der Bestellaufgabe.

      Entsprechend fällt für bis zum 30.6.11 bestellte Titel keine Fernleihgebühr an, auch wenn die Literatur erst im Juli oder später eintrifft.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ingrid Kläre
      Abteilung Fernleihe

      • Arminius sagt:

        Zitat „Entsprechend fällt für bis zum 30.6.11 bestellte Titel keine Fernleihgebühr an, auch wenn die Literatur erst im Juli oder später eintrifft.“

        So wie ich das verstanden habe, können aber aufgrund der Softwareaktualisierung am 30.6., bzw. schon ab heute in ca. 1 Stunde keine Fernleihbestellungen mehr aufgegeben werden. Ursprünglich war ja als Start der Softwareaktualisierung der 30.6. angeben, dies wurde jetzt auf den 29.6. korrigiert.

  19. Hendrik sagt:

    Was ich grundsätzlich mal zu bedenken geben will (jetzt nicht auf z.B. Diplomand bezogen):

    Man sollte immer im Hinterkopf haben, dass die Fernleihen die Bibliothek nicht nur die 1,50 Kosten, sondern da auch noch deutlich mehr Kosten generell anfallen. D.h. Arbeitszeit und Arbeitsstunden gehen dabei drauf.
    Mich würde es wundern, wenn ein Buch in der Fernleihe INSGESAMT weniger als 3-4 EUro kostet.

    Vor dem Hintergrund sollte man sich generell mal überlegen, ob das unbedingt so notwendig ist, dass man jedes noch so kleinste Buch per Fernleihe bestellen muss, nur weil man da mal in zwei Zeilen drüberschauen will. Das sind nämlich alles Studiengebühren und Steuergelder!

    Denn: Früher haben die Fernleihen auch Geld gekostet, und die Leute haben da auch vernünftige Abschlussarbeiten hinbekommen ohne sich 200-300 Bücher per Fernleihe zu bestellen.

    Da sollte man sich evtl besser gezielt überlegen was man brauch, und auch digitale Medien (Volltexte, Google Books) etc nutzen …

    • Der Robbatt sagt:

      Denn heute muss jede Zeile „fremden Gedankenguts“ zitiert werden.
      Denn heute gibt ja nun mal exponentiell mehr Literatur als „früher“.
      Denn heute werden alle jene, die keine ausschöpfende Recherche betreiben auseinander genommen. (Plagiate, unausreichende Tiefe im Fachgebiet, etc.)

      Ich beschwere mich nicht über dá 1,50€, aber die Argumente „früher . . .“ waren und sind immer schlecht.

    • Diplomand sagt:

      Fakt ist, dass es eine Vielzahl von Büchern gibt, die von Professoren für eine Abschlussarbeit (natürlich je nach Studiengang unterschiedlich) empfohlen werden und
      – nicht im Bib-Bestand,
      – nicht in digitalen Volltexten,
      – nicht in google.books,
      – nicht in anderen NRW-Bibliotheken,
      etc.
      vorhanden sind. Da bleibt einem nur die Fernleihe, um den Ansprüchen von letztlichen Notengebern gerecht werden zu können.

      Schade, dass einem nun nach insgesamt 4 Jahren hart bezahlten Studiengebühren ohne sinnvolle Nutzung (das ist jedoch eine andere Geschichte mit der man sich jedoch gezwungermaßen nun schon abgefunden hat) noch in der Zeit des „bezahlten Studiengebühren-Semesters“ derartig Steine in den Weg gelegt werden – das muss man einfach mal so sagen.

      Mich kann diese Universität nicht mehr mit solchen Meldungen schockieren. Diese sind lediglich noch einmal eine Bestätigung meines in 5 Jahren Studium erlangten Eindrucks:
      Man kann einfach nicht stolz sein an der TU Dortmund zu studieren und die Uni hat sich dieses Image-Problem selbst hart erarbeitet.
      Zur Erinnerung: Uni-Card, Semesterticket, Kopierer, O2-Werbung in der Mensa,… (aber auch das sind andere Geschichten)

      All in all: Habt Dank für (fast) nichts, liebe Universität/Bibliothek.

      PS: Früher wurden auch sehr gute Abschlussarbeiten auf Schreibmaschinen geschrieben, werden nun etwa auch keine neuen PCs mehr angeschafft?! 😉

      • Sebastian sagt:

        Lieber Diplomand,

        bei allem Verständnis für den Abschlussarbeitsstress (den jeder mal hat bzw. hatte).

        Wenn das wirklich Deine Meinung ist, dann hat die TU tatsächlich was falsch gemacht, weil Du die elementaren Dinge im (akademischen) Leben während Deines Studiums leider NICHT gelernt hast…

        Schade eigentlich…

        p.s. Wenn da jetzt mehr der Stress aus Dir spricht, ignoriere diesen Post einfach 😉

        • Christian sagt:

          Sebastian, mit einem derart unsachlichen Kommentar sprichst du vermutlich am ehesten dich selbst an.

          • Sebastian sagt:

            Lieber Christian,

            aber ein globales Abwatschen der ach so bösen und schlechten TU ist sachliches argumentieren, richtig?
            Immer mal den Fehler im System suchen, da findet man ihn bestimmt…

            Wer hier übrigens Ironie oder Trollfutter findet, darf das gerne behalten 😉

  20. susannah sagt:

    Die Sicherheitsleute arbeiten aber zumindest für die Uni, oder? Und mein Anspruchsdenken als berufstätiger Student ist, dass ich mich nicht nach Dienstschluss noch anschreien lassen muss. Ob in der Jugendherberge oder in der Suppenküche oder in der Uni – man geht so nicht mit den Leuten um. Und wer also seine Studiengebühren verdienen muss, kann vielleicht nicht immer bis um sieben in der Bib sein? Zeig mir den Studenten, der sich nach einem 13 Stunden Arbeitstag noch anschreien lassen will……

    • Hendrik sagt:

      13 Stunden Arbeitstag geht schonmal nicht, da das laut ArbZeitG illegal ist.

      Abgesehen davon: Die Sicherheitsleute arbeiten für ein Sicherheitsunternehmen, welches von der Uni beauftragt worden ist.

      Die haben weder die Kompetenzen, noch die Rechte, noch den Auftrag eine Fernleihe durchzuführen. Dafür sind sie nicht da.

      Die Öffnungszeiten des Ausleihcenters sind schon sehr großzügig, wenn man zu spät ist, muss man das nunmal akzeptieren.
      Und wenn du gegenüber den Sicherheitsleuten so aufgetreten bist, wie deine Kommentare hier vermuten lassen, dann wundert mich dass nicht, dass die irgendwann rumgeschrien haben.

  21. Sebastian der 2. sagt:

    Hallo zusammen:

    Zum Thema: Wenn die Bib an die entsprechende Gesetzgebung gebunden ist (LVO), dann ist das halt so und man muss sich anderswo beschweren (was nicht heisst, dass man hier nicht sein Unmut verlauten lassen darf; 1,50 € ist einfach happig und nicht für jeden Studenten zu verwirklichen).
    Wenn sich die Bib (wie versprochen) darum bemüht, Mittel für eine kostenlose Fernleihe zu organisieren, dann bleibt zu hoffen, dass das in naher Zukunft auch klappt.

    Zu meinem Vorgänger:
    „Die haben weder die Kompetenzen, noch die Rechte, noch den Auftrag eine Fernleihe durchzuführen. Dafür sind sie nicht da.“
    Das heisst, die Sicherheitsleute dürfen unfreundlich sein?!

    „13 Stunden Arbeitstag geht schonmal nicht, da das laut ArbZeitG illegal ist.“
    Was ist das denn für eine Antwort? Ob nun 13 Stunden (ironischerweise überzogen, gehe ich mal von aus) oder nur 2 Stunden arbeiten; man möchte nicht unfreundlich behandelt werden bzw. glaube ich dass es auch Arbeitgeber gibt, denen das Wort illegal oder ArbZeitG fremd ist.

    „Und wenn du gegenüber den Sicherheitsleuten so aufgetreten bist, wie deine Kommentare hier vermuten lassen, dann wundert mich dass nicht, dass die irgendwann rumgeschrien haben.“
    Verstehe ich nicht? War doch nen ganz normaler Kommentar.

    Mit den besten Grüßen.

  22. F. Mayr sagt:

    Ich bin mit der Wiedereinführung von Fernleihegeldern sowie einer Erhöhung dieser nicht d’accord.
    Ich frage mich ja wie angemessen studiert werden soll wenn die nötigen Bücher und Medien dafür nicht vorhanden sind.
    Hat sich die Universität schon mal Gedanken darüber gemacht, dass die Ausstattung der Bibliothek einen
    erheblichen Beitrag zur Bildung und Weiterbildung sowie der Forschung hat? Dies ist in meinen Augen
    Raubbau an der Bildung und somit unserer Zukunft.

    Eine nicht ausreichend ausgestattete Bibliothek, zu welchen meiner Meinung nach die der TU gehört, muss wenigstens
    versuchen die Defizite über Fernleihe zu kompensieren und nicht dabei noch Geld zu verdienen.

    Und als letztes möchte ich noch die Begründung kritisieren, welche sich auf den Wegfall der Studiengelder bezieht.
    Hier wird sich auf den Wegfall im kommenden Semester bezogen und nicht in diesem Semester! Ich HABE 480 Euro
    bezahlt und jetzt wird die Leistung gekürzt! In meinen Augen eine Frechheit, auch im Bezug auf die kurzfristige Veröffentlichung.

  23. Ursula Helmkamp sagt:

    Diplomand schrieb:

    „Fakt ist, dass es eine Vielzahl von Büchern gibt, die von Professoren für eine Abschlussarbeit (natürlich je nach Studiengang unterschiedlich) empfohlen werden und nicht im Bib-Bestand, […] nicht in anderen NRW-Bibliotheken, etc. vorhanden sind.“

    Lieber Diplomand,

    wenn Sie Bücher benötigen, die bei uns noch nicht vorhanden sind, senden Sie Ihrer Fachreferentin / Ihrem Fachreferenten einen Anschaffungsvorschlag. Wir kommen Ihren Vorschlägen im Rahmen unserer Möglichkeiten nach. Wie meine Kollegin Ute Engelkenmeier oben erwähnte, werten die Fachreferenten übrigens auch die Fernleihbestellungen aus und kaufen dringend benötigte Literatur nach.

    susannah schrieb:

    „wieso muss ich eigentlich Aufsätze und Bücher von unseren eigenen Profs noch bestellen?“

    Liebe susannah,

    wir legen Wert darauf, die Buchveröffentlichungen unserer Lehrenden möglichst vollständig vorzuhalten – sollte uns dabei mal eine Publikation entgehen, helfen Sie uns mit einem Hinweis darauf, z.B. über einen Anschaffungsvorschlag.

    Nisa Hayirli schrieb:

    „Zudem ist der Bestand relativ veraltet, die Profs. wiederrum möchten aber nicht, dass die Studierenden Literatur aus dem Mittelalter verwenden.“

    Liebe Nisa Hayirli,

    unser Ziel ist es, für alle Fachrichtungen der TU einen aktuellen Bestand anzubieten. Wenn Sie wissen möchten, was in Ihrem Fach aktuell so alles angeschafft wird, können Sie sich anhand der Neuerwerbungsliste informieren. Sie können die Listen übrigens per RSS-Feed abonnieren und auf diese Weise immer auf dem Laufenden bleiben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ursula Helmkamp
    Fachreferat Musik, Rechts- und Wirtschaftswissenschaft

  24. S sagt:

    Kommt denn dann die online Lieferung wieder? Beziehungsweise online ressource? Sie ist schließlich auch abgeschafft worden als die Gebühren wegfiehlen.

  25. Joachim Kreische sagt:

    Hallo S.,
    die Abschaffung der elektronischen Lieferung in der Fernleihe und die Frage der Gebühren hängen nicht zusammen. Wir würden Ihnen die elektronische Lieferung liebend gerne anbieten, die Lieferung in Papier ist auch aus unserer Sicht eine Serviceeinschränkung und für uns ein Mehraufwand. Leider verhindert aber das deutsche Urheberrecht und seine Interpretation durch die Gerichte die elektronische Lieferung über die Fernleihe. Zur Fernleihgebühr hat meine Kollegin Frau Engelkenmeier oben bereits das Notwendige geschrieben: Auch hier gibt es eine bundesweit gültige Regelung und für uns ging es nur darum, ob die Bibliothek die Gebühr für ihre Nutzende übernimmt oder sie weitergibt.

    Joachim Kreische
    – Leiter Universitätsbibliothek Dortmund –

    • AndererStudent sagt:

      Zitat daraus: „Laut TU beliefen sich die Einnahmen aus den Studienbeiträgen zuletzt auf rund 13 Millionen Euro pro Jahr, also auf etwa 6,5 Millionen Euro pro Halbjahr. Die bewilligten 6,9 Millionen Euro für das kommende Semester liegen also sogar etwas über dem benötigten Betrag.“

      Dann verteilt die Uni Ihr Geld also einfach anders (denn es fehlt ja nichts, trotz Ausfall der Gebühren)?

      Auch wenn hier schon erklärt wurde, dass die fehlenden Studiengebühren nicht der einzige Grund sind, werden Sie doch ganz gerne genannt. Der Grund: Zusätzliche Einnahmen für die Bib/TU wurde auch blöd klingen.

  26. Student sagt:

    Es stellt sich doch die einfache Frage: Wollt ihr Studiengebuhren zahlen oder z.B. Fernleihgebühren?

    Bestellt ihr wirklich jedes Semester 333 Fernleihen, denn dann kämen Euch die Studiengebühren von 500 € günstiger!

    • AndererStudent sagt:

      Ich glaube nicht, dass die gesamten Gebühren der Fernleihe zu Gute kamen. Trotzdem hast Du das prima ausgerechnet. Danke dafür von allen Lesern.

  27. Melanie sagt:

    Ich muss sagen, dass ich in Anbetracht der Tatsache, dass ich für dieses Semester noch den vollen Beitrag bezahlt habe, diese Abschaffung sehr frech finde! Ich bin für meine kommende Masterarbeit auf diese Fernleihe angewiesen und muss also nun trotz der horenden Studiengebühren viel Geld für Fernleihe investieren, jetzt wo ich sie einmal brauche?! Aber mit uns Studierenden kaann man es ja machen! Ich weiß nur, dass ich in der ganzen Zeit, in der ich Studiengebühren bezahlt habe (und das waren ALLE Semester), nicht wirklich etwas davon gesehen habe! Unglaublich!! Das mmacht einen richtig sauer und vor allem pleite!!!

  28. Studentin sagt:

    Was können die Studenten dafür, dass es in der Bib der TU wirklich so verdammt wenig brauchbare Bücher gibt? Die Fernleihe wird fast immer benötigt um eine Hausarbeit ordentlich schreiben zu können……

  29. Student sagt:

    Also ich kann die Aufregung nicht verstehen. Habe die Fernleihe nie in Anspruch genommen, weil ich es nicht korrekt finde einen Service zu nutzen, der auf Kosten anderer geht.

    Jetzt ist es klar geregelt. Wer eine Leistung will, die offensichtlich mit Aufwand verbunden ist, muss zahlen.

    Wem die TU Bib nicht gefällt, studiert woanders, oder fährt eben nach Bochum und leiht dort. Wem das auch zu viel ist, der sollte seine Zeitplanung dringend überdenken.

    Übrigens 1,50 ist weniger als ein Kaffee auf dem Campus?

    • Studentin sagt:

      Servicewüste Deutschland!!!
      Es ist ja schön für dich, dass du die Fernleihe bisher nicht nutzen musstest, aber es gibt hier durchaus Studierende die auf die Fernleihe angewiesen sind….
      1.
      Gerne bin ich bereit für einen Service zu bezahlen. Darum geht es nicht!! Worin besteht der Service, wenn ich das Buch das ich bestellt habe nicht bekomme und dafür noch 1,50 zahlen muss???
      2.
      1,50 pro Buch finde ich zuviel….man treibt sich ja während einer Abschlussarbeit, die ja sowieso schon mit hohen Kosten verbunden ist, in den „Ruin“…und andererorts bezahlt man für die Fernleihe „nur“ 1 Euro..Ach ja weiß jemand ob Bedienstete der TU Dortmund die Fernleihgebühr auch bezahlen müssen oder betrifft dies nur uns „reiche“ Studenten??
      3.
      Der Service der Unibib wurde/wird derzeit massiv abgebaut und obendrauf kommen dann noch 1,50 für die Fernleihe…Frechheit!! Rückgabeschalter werden geschlossen, Ausleihschalter werden geschlossen, Schließfächer sind nicht nutzbar…was für ein Service, da zahl ich doch gerne noch drauf:-)

  30. anderer Student sagt:

    Ich habe mir schon häufiger etwas in der UniBib ausgeliehen und noch nie die Fernleihe benötigt. Ich denke, dass in gewissen Fakultäten dies einfach nicht so nötig ist, aber manche Studierende so ein Geschrei machen als würde es wirklich alle betreffen.
    Dafür habe ich es schon erlebt, dass Anschaffungswünsche in kurzer Zeit von der UniBib bzw. BereichsBib erfülltt wurden. Wenn manche Profs. auf gewisse Literatur immer wert legen, kann man doch auch mal über einen Anschaffungswunsch nachdenken bzw. das klären.

    Mein Kaffee kostet übrigens meistens 90Cent 🙂

  31. Michaela sagt:

    Hallo,

    kann man eigentlich Aufsätze aus Büchern, die man über die Fernleihe bestellt, nicht auch per Mail zugeschickt bekommen? Finde diese Auswahl irgendwie nicht, wenn ich das bestelle.
    Dann müsste man nicht extra zur Bibliothek kommen, um die Literatur abzuholen – ich denke mal, der Bib werden die gescannten Seiten ja auch digital zugesendet?!

    Viele Grüße
    Michaela

    • Arminius sagt:

      Fernleihbestellungen digitalisiert per E-Mail zu bekommen wäre natürlich ein Traum (für fast alle Beteiligten)! Gab es vor Jahren sogar einmal. Leider, leider hat die Rechteindustrie etwas dagegen, von daher muss alles brav per Hand kopiert werden.

      siehe auch
      http://www.ub.tu-dortmund.de/ubblog/fernleih-aufsatzlieferung

      • Michaela sagt:

        Oh, danke für die Info. Das ist ja schade… Ich mein, ich kann mir die Seiten ja auch später einscannen und hab sie dann trotzdem digitalisiert, das kann ja niemand verhindern… Würde nur einiges vereinfachen, aber naja 😉

        Bin beeindruckt, dass du einen Blog-Beitrag von vor 3 Jahren gefunden hast 🙂

        • Arminius sagt:

          Michaela schrieb „Bin beeindruckt, dass du einen Blog-Beitrag von vor 3 Jahren gefunden hast :)“

          ich bin quasi ein lebendes Fossil an der Unibibliothek (habe schon alle Benutzertypen durch: Studierender, Hochschulmitarbeiter und Externer Nutzer) und hab die Digitalkopiezeit noch live miterleben und genießen dürfen. Das funktionierte praktisch, schnell und gut via E-Mail-Postfach.

  32. öko sagt:

    Mein Gott hört doch auf rumzuheulen….An anderen Unis kostet das auch ganz normal Geld. Als ob man die Fernleihe alle 2 Tage benutzen würde…Erst rumnörgeln wegen den Studiengebühren und dann wegen ein paar – bei der Fernleihe aufregen? Seid doch einfach froh dass ihr keine Studiengebühren zahlen müßt. Dafür könnt ihr euch locker 300 Bücher ausleihen…Ist doch klar das irgendwo wieder das Geld reinkommen muss. Die Bib an der TU ist im Vergleich zu anderen Bib’s wirklich spitze von der Leistung/Öffnungszeiten her.

  33. Unverstand sagt:

    Ja, das wundert mich auch: Anstatt sich über die Abschaffung der Studiengebühren zu freuen, nun über 1,50 Euro Fernleihgebühren aufregen. Diese Vollkaskomentalität ist doch sehr unverständlich und zeigt nicht gerade Weitsicht, die über den eigenen Tellerrand hinausgeht.

  34. UnUnverstand sagt:

    Das ändert alles nichts an der Tatsache, dass sehr viele Studenten, welche gerade jetzt während ihrer Abschlussarbeit auf einmal für die Fernleihe bezahlen müssen!
    Diese Leute haben immer Studiengebühren bezahlt, insbesondere für das entscheidende/betreffende SS2011. Über die Abschaffung der Studiengebühren im WS11/12 brauchen sie sich auch nicht freuen, da sie ihr Studium ordnungsgemäß und nach Studienverlaufsplan im Sommersemester beenden. Da fehlen also ein wenig die Argumente.
    Alles in allem ist der Zeitpunkt zur Wiedereinführung von Fernleih-Gebühren zum 01.07.11 eine riesengroße Inkorrektheit, mehr nicht.

  35. Studentin sagt:

    Kann mir jemand erklären, warum die Fachhochschule Dortmund für die Fernleihe „nur“ 1 Euro berechnet, während unsere tolle Unibib 1,50 Euro dafür haben möchte. Ich habe nun – als Studentin der TU- einen Ausweis für die FHbib und bestelle meine Fernleihe zukünftig über die FH!!!

    Funktioniert super, kann ich jeden nur weiterempfehlen…

    • Joachim Kreische sagt:

      Hallo,
      wie Frau Engelkenmeier und ich schon geschrieben haben, liegt der Fernleihe eine bundeseinheitliche Gebührenordnung zu Grunde. Für JEDE Fernleihe wird an JEDER Bibliothek eine Gebühr von 1,50 Euro fällig (kosten tut eine Fernleihe weit, weit mehr). Wie an anderen Hochschulen war es an der UB bis Juni 2011 durch Studienbeiträge möglich, diese Gebühr zentral zu bezahlen und nicht an die Bestellerinnen und Besteller weiterzugeben. Wenn die UB jetzt weiterhin die Kosten für die Fernleihe übernehmen würde, könnten deutlich weniger Bücher gekauft werden. Das wäre die eindeutig schlechtere Lösung, zumal die dann fehlenden Bücher den Fernleihbedarf noch weiter erhöhen würden.

      Grüße
      Joachim Kreische
      – Leiter UB Dortmund –

  36. Logopower sagt:

    Wieviele Fernleih-vorgänge hätten wir noch kostenlos anbieten können, wenn wir uns dieses tolle, sich um sich selbst drehende, erleuchtete, grüne, wunderbare TU-LOGO auf dem Mathe tower gespart hätten…