UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

Freie Plätze Mangelware?

Dienstag, 31.01.2012 um 15:32 Uhr - 5.887 Aufrufe

Suchen Sie auch öfter nach einem freien Arbeitsplatz in der Bibliothek? Stehen Sie extra früh auf, um morgens bereits einen ruhigen Platz in der UB zu ergattern?
In den Wintermonaten ist es in der Universitätsbibliothek immer schön voll, was uns sehr freut. Für die platzsuchenden Studierenden ist es allerdings frustierend, weil viele Plätze mit Jacken und Taschen belegt sind, aber niemand ansprechbar dabei sitzt, um die Sitzgelegenheiten freizuräumen.
Bitte denken Sie auch an Ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen, die erst noch in Vorlesungen sitzen und später auch einen Platz brauchen, an dem sie ruhig arbeiten können. Bitte belegen Sie nicht zwei oder mehr Stühle und Tische mit Ihren Unterlagen. Halten Sie keine Plätze frei für Leute, die erst zu einem späteren Zeitpunkt kommen. Bleiben Sie fair!
Richten Sie sich auf einem Tisch und einem Stuhl so ein, dass Sie konzentriert und gut lernen können! Dann haben viele Studierende eine Chance, einen begehrten Arbeitsplatz zum konzentrierten Lernen in der Bibliothek zu nutzen. Vielen Dank!

Tags:

Keine Kommentare für “Freie Plätze Mangelware?”

  1. Christoph S sagt:

    Die derzeitige Raumsituation erfordert meines Erachtens aber nicht nur individuelle Verhaltensänderungen der Studierenden, sondern eben auch mehr Raum für Studierende zum Arbeiten insgesamt. Gruppen- oder Einzelarbeitsräume, wie sie an anderen Unis längst der Standard sind, sollten an der TU Do auch keine Zukunftsmusik mehr bleiben. Hier wären Asta und Senat gefragt, Räume für ein angemessenes Lernen zu schaffen.

    • Stephanie sagt:

      Ich suche mir einfach einen freien Seminarraum und lerne dort. Bislang hat sich immer ein Platz gefunden.

  2. Max sagt:

    In anderen Bibliotheken liegen an den Plätzen „Parkscheiben“, die man stellen muss, falls man kurz seinen Platz verlässt. Wenn man nicht rechtzeitig zurückkehrt, darf jemand anderes den Platz freiräumen und für sich beanspruchen. Vielleicht wäre das auch eine Idee für Dortmund.

    • Darl sagt:

      eine Parkscheibe in einem geschlossenen Auto funktioniert ja bekanntlich, aber der nette Platznachbar nebenan oder weiter hinten wird gerne (zur Not auch für eine ganze Gruppe) die Parkscheibe weiterdrehen, bzw. ein Platzsuchender dreht die Zeit zurück.
      Eigentlich könnte es ja klappen, in der Bib ist genug Platz, denn an jedem Tisch finden 2 Personen Platz. Wenn da nur nicht soviel unangenehme Nähe wäre.

      • Philipp sagt:

        Ein Parkscheibensystem würde aber zumindest vermitteln, dass es Regeln gibt.
        Momentan finde ich die Situation sehr undurchsichtig und niemand weiß so recht, ob es nun dreist ist einen Platz für 4 oder 5 Stunden zu „reservieren“ oder ob das in Ordnung ist, weil es ja jeder so macht. Ich setze mich zumindest oft genug an einen Platz voller Bücher und Ordner, lerne für 2 Stunden und gehe wieder. In dieser Zeit hat sich der Besitzer nicht einmal blicken lassen. Es hat sich eingebürgert, dass das viele so machen – und so lange dort keine verbindlichen Regeln bestehen, wird sich meiner Meinung nach auch nicht viel ändern.
        Ich denke daher, ein Parkscheibensystem könnte funktionieren. An der RUB ist das meines Wissens eingeführt, da könnte man sich ja mal informieren, ob sich das „Fremd-Weiterdrehen“ so etabliert hat wie hier die „Strandtuch auf dem Liegestuhl“-Mentalität.

  3. Kathrin sagt:

    Es hilft wenn man sich mal außerhalb der Zentralbib umschaut. In den Bereichsbibliotheken sind immer Einzelarbeitsplätze frei (evtl. mit Ausnahme der Mathe- und der EF50-Bib). Die Bereichsbibliothek Physik/Informatik war zB seit September noch kein einziges Mal voll besetzt. Selbst zur schlimmsten Lernphase waren immer mehr als 10 Plätze frei. Und wenn man nett fragt kann man über die Mittagspause auch noch den Laptop bei den Bib-Angestellten im Büro lassen.

    Bei den Gruppenräumen gibt es aber in der Tat ein Raumproblem – nicht ohne Grund sind in der Galeria meistens mehr lernende Gruppen als essende Gäste zu sehen. Das UB-Foyer ist immer komplett besetzt, selbst das Erdgeschoss ist voll mit quatschenden (Lern-)Gruppen, und mithören kann man das bis ins 3. OG. In den Bereichsbibs sind die Gruppenräume, sofern vorhanden, meistens auch besetzt, und niemand will eine Stunde lang von Bib zu Bib tingeln bevor die Gruppe einen freien Raum gefunden hat. Und bei den Seminarräumen: ich dachte es gäb eh schon zu wenig Seminarräume für die Seminare? Wie machst du das in der Vorlesungszeit? Ich finde es fehlen wirklich ein paar Etagen irgendwo, die ausschließlich zum Lernen da sind, und für den Lehrstuhl- oder Vorlesungsbetrieb geschlossen sind. Schließlich fördern Übungszettel häufig explizit Gruppenarbeit, da ist es schon unpraktisch dass es an der Uni kaum Gruppenarbeitsräume gibt.

    Noch eine Anregung: Wenn die nächsten Bereichsbibs zusammengelegt werden, kann man die freie Bib nicht zum Gruppenarbeitsraum umfunktionieren? Ich bin sicher, dass die angrenzenden Lehrstühle usw. bereits ihre Augen auf die Bibräume geworfen haben, aber ich habe noch kein Lehrstuhlmitglied im Cafe arbeiten sehen. Im Gegensatz zu den Studenten.