UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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HECON-Kopierkarten ab 1. April ungültig

Montag, 01.03.2010 um 09:56 Uhr - 17.009 Aufrufe

Am 31. März 2010 endet der Vertrag zwischen der TU Dortmund und der Firma Haase bezüglich der Aufstellung der Kopiergeräte.
Das bedeutet, dass die Kopierkarten der Firma Haase ab 1. April ungültig sind und nicht mehr genutzt werden können. Es handelt sich um die rot-weißen Kopierkarten mit dem Aufdruck HECON Keycard.
Das Guthaben auf diesen Kopierkarten sollte bis 31. März 2010 aufgebraucht werden, da die Firma Haase keine Erstattungen gewährt und ab 1. April 2010 auch nicht mehr auf dem Campus tätig sein wird.

Ab dem 1. April 2010 wird es eine Übergangslösung mit einer reduzierten Anzahl digitaler Kopiersysteme geben.
Die Schomäcker-Kopierkarten für die Druckstationen im ITMC und der Universitätsbibliothek bleiben weiterhin gültig.

HECON Keycard der Firma Haase

Schomaecker-Kopierkarte

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26 Kommentare für “HECON-Kopierkarten ab 1. April ungültig”

  1. Christian L sagt:

    Wie viel kopiert denn ein Student im Durchschnitt und wie viel kostet das für die UB / die Uni? Wenn kein Bezahlsystem funktioniert, kann man nicht das Kopieren für eine Übergangszeit kostenlos machen, bis es über die UniCard funktioniert? Oder Kopien kostenlos, wenn man selbst Papier mitbringt und einlegt?

  2. Kathrin sagt:

    Ist das überhaupt rechtens, dass es keine Erstattungen geben soll? Ich habe noch eine halbvolle Karte und muss im Moment schlicht und einfach nichts kopieren…

  3. Hatzi sagt:

    Wo kann man die Karten denn zurückgeben? Ich muss auch nichts in nächster Zeit kopieren und hab keine Ahnung, was ich mit der Karte machen soll, da ich noch Guthaben drauf hab. Gibt es alternative Karten und wo krigt man sie? LG

  4. DaKoop sagt:

    Frage mich, ob man eventuell gezahlten Pfand auch nach dem 1. April erstattet bekommt?
    Meine, ich hätte für eine Karte damals einen Euro Pfand hinterlegen müssen…
    Zumindest habe ich das für eine „große“ Kopierkarte mit 500 Kopien machen müssen.
    Habe auch noch „kleine“ Karten bekommen, weiß dort allerdings nicht, ob auch ein Pfand hinterlegt werden musste.
    Weiß da wer mehr?

  5. Kurt Schröder sagt:

    An Christian L:

    Für die Übergangszeit wird es eine Lösung mit Schomäcker-Kopierkarten geben (s.o., nicht kostenlos).

    An Kathrin:

    Was die Rechtmäßigkeit angeht, so verweise ich auf den Blog des AStA (s.o.). Hier ist die Universitätsbibliothek nicht Herrin des Verfahrens. Die vertraglichen Grundlagen wurden mit der Universität verhandelt.

    An Hatzi u. DaKoop:

    Sie können Ihre Kopierkarten im Büro der Fa. Haase zurückgeben (Physikgebäude, EG).
    Dort bekommen Sie die Pfandgebühr (1 EUR) erstattet – am besten Kopierguthaben vorher aufbrauchen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Kurt Schröder, Benutzungsabteilung

  6. Britta sagt:

    Ich habe mir auch am Anfang des Studiums eine Karte mit 500 Kopien geholt, aber bisher selten benutzt (schätze 300 – 400 Kopien sind noch drauf).
    Ich finde es eine Unverschämtheit, dass man gesagt bekommt, man solle innerhalb dieser kurzen Zeit „mal eben“ diesen Stand abkopieren, da man keine Erstattung bekommt. Hätte da nicht vielleicht vorher mal etwas gesagt werden können? Dann hätte ich dieses Ding erst gar nicht gekauft! Ich kenne auch niemanden, der die Karte haben will – Super! 20 Euro umsonst aus dem Fenster geworfen…

  7. Alex sagt:

    Auch ich habe noch eine mindestens halbvolle 500er Karte. Es ist eine Unverschämtheit, einfach zu sagen, man solle die mal eben verbrauchen, denn das geht schlichtweg nicht!!
    Die Uni müsste zumindest eine Austauschkarte oder einen Teil des Geldes zurück erstatten! Gibt es da keine Lösung?

  8. JD sagt:

    Kann man die Erstattung nicht aus den Studienbeiträgen finanzieren, wenn man die Firma für den „Schaden“ durch gekaufte und nicht benutzte Kopien haftbar machen kann? Studenten behandelt man hier irgendwie wie nicht voll ernst zu nehmende Kunden, obwohl gerade wir durch die nicht benutzten Kopien einen Berg an Geld in diesen Rachen werfen…

  9. Empora sagt:

    Ganz ehrlich, das ist eine RIESEN UNVERSCHÄMTHEIT und SAUEREI! Ich habe auch die 500er Karten und noch massig Guthaben drauf, dass ich nicht einfach so wegkopieren kann und auch nicht will! Zu was für einer (Ressourcen- und Geld-)Verschwendung werden wir denn hier bitte angehalten?! Das kann doch alles nicht wahr sein! Die Firma Haase leistet sich da ein ganz schönen Klopper mit dieser Aktion, nachdem ihre Kopierer am Campus eh in den seltensten Fällen gearbeitet haben und wenn sie es taten, meist nur in dürftiger Qualität! Wo, bzw. bei wem kann man sich offiziell beschweren???

  10. Thorsten sagt:

    Offensichtlich ist die Firma sowieso pleite, also kann man wohl froh sein, wenn man wenigstens noch das Pfand bekommt. Guck doch mal in den ebundesanzeiger ….

  11. Jens sagt:

    Was ist denn das für eine Frechheit das Restguthaben nicht zu erstatten ? Ich kann mir schlecht vorstellen das, das rechtens ist und werde mich diesbezüglich mal schlau machen … Ich fass es nicht !

  12. Praktikant sagt:

    Na gut, bevor das Guthaben verfällt, müsste man eine Graphik auf den Kopierer legen, die Karte einlegen und die Maximalzahl an Kopien eingeben und Kaffeetrinken gehen… Die Kopien gehen ja noch zu Lasten der Firma, oder?

  13. Kurt Schröder sagt:

    An Britta, Alex, JD, Empora, Thorsten, Jens, Praktikant,

    Ich kann Ihre Empörung verstehen, wenn Sie Karten guten Glaubens mit großen Kopier-Kontingenten „beladen“ haben und nun feststellen müssen, dass dieses Vertrauen mißbraucht wird. Wie wir erfahren haben, wird die Rechtmäßigkeit dieses Vorgangs zur Zeit vom AStA geprüft. Auf der Homepage des AStA wird auch informiert, sobald es neue Informationen gibt: https://asta-dortmund.de/

    Mit freundlichen Grüßen
    Kurt Schröder, Benutzungsabteilung

  14. Dormann sagt:

    Ist das nicht Diebstahl? Angenommen es werden Karten mit einem Wert von insgesamt 10.000 EUR ungültig und die betroffenen Studenten würden die Bibliothek oder die Kartenfirma um einen entsprechenden Beitrag erleichtern: Würden die Studenten dann strafrechtlich verfolgt und verurteilt, Bibliothek und Firma aber nicht? Früher nannte man das Klassenjustiz, heute ist wahrscheinlich ein kritischer Gedanke schon eine Unverschämtheit.

  15. Dr. Hecon sagt:

    Das ist…
    …kurzfristig.

  16. Tim Senftleben sagt:

    Die Bibliothek stellt nur den Platz für die Kopierer, hat aber mit der Vorgehensweise der Firma Haase nichts zu tun.

    Tim Senftleben
    Universitätsbibliothek Dortmund

  17. Tobias sagt:

    Beachtet bitte die folgenden Neuigkeiten des AStA:

    Zitat:
    Jeder Studi, der sich seine Ansprüche auf das Geld, welches sich noch auf seiner Kopierkarte befindet, behalten möchte, muss unbedingt die genaue Anzahl der noch auf den Karten befindlichen Kopien aufschreiben!

    Da die Lesegeräte mit der Firma Haase verschwinden, habt ihr noch bis zum nächsten Mittwoch Zeit , zu einem Kopierer zu gehen, die Karte einmal in das Lesegerät einzulegen und die Anzahl der Kopien aufzuschreiben.

    Egal, welche Lösung wir mit Haase finden oder ob am Ende doch der Klageweg beschritten werden muss, kann der Gegenwert der Kopien nur ermittelt werden, wenn ihr die exakten Kopien wisst!

  18. Christina sagt:

    Ich kann mich dem Großteil meiner Vorschreiber nur anschließen. Ich finde es insbesondere unverschämt, dass es erst so kurzfristig bekanntgegeben wurde, dass die Firma Haase samt ihrer Kopierer von unserer Uni verschwindet. Dass der Vertrag ausläuft, dürfte Universität und Firma doch lange im Voraus bekannt gewesen sein.

    Ich habe noch zwei Karten mit einmal 300 und einmal gut 400 Kopien. So ein Verhalten auf Kosten der Studenten, die das Geld in der Regel sowieso nicht so locker sitzen haben, macht mich sehr wütend.

    Ich hoffe sehr, dass ein Weg gefunden wird, dass wir das Geld für die unverbrauchten Kopien erstattet bekommen.

  19. Tobias sagt:

    Neuigkeiten des AStA:

    Zitat:
    Des weiteren gibt Firma Haase weiterhin kein Geld für die Kopien zurück. Man kann jedoch den Pfand (1 € pro Karte) zurück erhalten!
    Heute haben wir ein weiteres Gespräch zwischen der Uni und der Firma Haase initialisiert, welches hoffentlich den Ausgang hat, dass die beiden besten Kopierer noch ein wenig länger im Physikfoyer stehen bleiben. Das wird sich jedoch erst morgen entscheiden.

    Jeder Studi sollte für sich entscheiden, welchen Weg er gehen möchte. Wem das ganze egal ist oder wer nur noch wenige Kopien auf seiner Karte hat, lässt sich am besten das Geld auszahlen, ist um einen Euro reicher und auf der sicheren Seite.
    Wer noch viele Kopien hat und wem der Euro im Verhältnis nicht so wichtig ist, sollte wenigstens bis morgen warten.

  20. Jens sagt:

    Habe mich schonmal nach einem guten Anwalt umgesehen, meine Rechtsschutzversicherung zahlt das ganze auch und wir werden ja sehen wer hier zu seinem Recht kommt.
    Ich lasse mir auch wenn ich hier nur Student bin weiß Gott nicht alles bieten und werde mich wehren.
    Leider sind Sammelklagen in Deutschland ja unzulässig, aber was sicherlich geht sind ANZEIGEN WEGEN BETRUG und nichts anderws ist es ja … und wenn nur 2500 Leute ANZEIGE stellen wird da sicher auch so etwas geschehen 😉

  21. Kopierer sagt:

    „# JD schrieb:
    am 05.03.2010 um 20:12

    Kann man die Erstattung nicht aus den Studienbeiträgen finanzieren, wenn man die Firma für den „Schaden“ durch gekaufte und nicht benutzte Kopien haftbar machen kann? Studenten behandelt man hier irgendwie wie nicht voll ernst zu nehmende Kunden, obwohl gerade wir durch die nicht benutzten Kopien einen Berg an Geld in diesen Rachen werfen …

    –>Wieso sollen denn jetzt andere Studenten dafür aufkommen? Also sowas zu verlangen ist schon eine unverschämtheit von dir, mindestens genauso unverschämt wie die Aktion von der Firma. Ich verstehe, dass es blöd ist Geld zu verlieren aber andere Leuten, die niemals eine Kopierkarte besaßen dafür aufkommen zu lassen versteh ich nicht. Dann mach ich lieber mehr Druck auf die Firma oder bezahl es notfalls selber.

  22. Berndt sagt:

    Was ich am 1. April noch als Aprilscherz erhoffte, ist wohl doch keiner:

    Beim Drucken über das Schomäcker-System wurden mir, wie bisher auch, Kosten von 3 cent pro Seite angezeigt. Von der Karte wurden aber 5 cent pro Seite abgebucht.
    Dieser „Fehler“ ist jetzt behoben. Es werden jetzt auch 5 cent angezeigt.
    Da ja jetzt keine Konkurrenzkopierer mehr vorhanden sind, kann man die Preise mal eben still und heimlich um 60% erhöhen. Vielleicht merkts ja keiner.

  23. Michael Schaarwächter sagt:

    Hallo Berndt,

    die A4-Seite an der Druckstation kostete schon immer 5 Ct, in der Testphase der Druckstation wurde der Seitenpreis aber bezuschusst, so dass pro Seite 3 Ct abgebucht wurden. Die nun aufgebaute Übergangslösung zum Drucken und Kopieren hat allerdings eine recht kurze Laufzeit, und da die Kopiereraufsteller den Kopienpreis auch über die Laufzeit der Geräte bestimmen, waren die 3 Ct nicht mehr realisierbar.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Michael Schaarwächter (DV der UB)

  24. Norbert Kleinert sagt:

    Wer hat bezuschusst? Wurden dafür Studienmittel verbraten? Oder weniger Bücher angeschafft?

    mfg N.K.

  25. Michael Schaarwächter sagt:

    Hallo Herr Kleinert,

    ich weiß es zwar nicht, vermute aber, dass dafür Sachmittel verwendet worden sind. Das würde bedeuten, dass weniger Bleistifte gekauft wurden, aber nicht weniger Bücher.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Michael Schaarwächter (DV der UB)

  26. Ines sagt:

    Naja, dafür gibts seit letztem Jahr noch einen Scanner mehr in der UB- Prima Tipp für alle, die nicht immer alles kopieren wollen!
    Und zudem ist die Qualität der Kopien um 200% besser, als zu 3cent-Zeiten! Ich kann die Kopien jetzt nämlich lesen!!!