UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Fernleihe ab sofort für TU-Angehörige kostenlos!

Montag, 04.01.2010 um 02:00 Uhr - 10.117 Aufrufe

Fernleihbestellungen sind ab Januar 2010 für alle Hochschulangehörigen der TU Dortmund kostenlos.
Im Einzelnen sind dies:

  • Studierende der TU Dortmund
  • Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer
  • wissenschaftliche Beschäftigte und Lehrbeauftragte
  • nichtwissenschaftliche Beschäftigte
  • Studierende in Sonderprogrammen wie SPRING, Erasmus etc.
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schüleruni

Die kostenlose Fernleihe für Studierende wird aus Studienbeitragsmitteln finanziert. Für alle anderen TU-Angehörigen werden die Kosten von der Universitätsbibliothek übernommen.

Dieses Angebot ist zunächst befristet bis 31.12.2010.

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10 Kommentare für “Fernleihe ab sofort für TU-Angehörige kostenlos!”

  1. XY sagt:

    schön

  2. C sagt:

    Das ist doch mal wieder eine sinnvolle Investition. Warum jedoch wir Studenten mit unseren Gebühren NICHTWISSENSCHAFTLICHEN Mitarbeitern die Fernleihe finanzieren (auch wenn es vermutlich nicht allzu oft genutzt wird) ist mir jetzt nicht ganz ersichtlich. Und wenn wir mal ehrlich sind ist es vermutlich auch bei den Dozenten nicht richtig ersichtlich, denn auch da werden vermutlich (steinigt mich, wenn ich Unrecht spreche) die Fernleihen nicht für die Lehre sondern eher für eigene Forschungsprojekte genutzt. Naja, mir kommt es trotzdem entgegen. Bin nämlich befreit 😛

  3. Bund der Studiengebührenzahler sagt:

    Die Fernleihe hatte schonmal in der Vergangenheit nichts gekostet. Daher ist die Maßnahme nur von kosmetischer Natur und eine tolle PR für die TU.

  4. eb sagt:

    C, es wäre eine gute Idee, richtig zu lesen, statt gleich grundlos zu meckern. „Für alle anderen TU-Angehörigen werden die Kosten von der Universitätsbibliothek übernommen.“
    Ich finde die Neuerung super. Das ist eine Entlastung für den studentischen Geldbeutel und sollte anerkannt werden!

  5. kladoe sagt:

    zu Bund der Studiengebührenzahler vom 11.1.

    Stimmt: Die UB hat’s mit der Fernleihgebühren-Freiheit vor einigen Jahren schon mal versucht. Aber damals gab es noch keine Studiengebühren. Die Kosten (1. Abgaben an die gebenden Bibliotheken, 2. Postgebühren) wären zu Lasten der Neuerwerbung von Büchern und Zeitschriften gegangen.
    Zudem verführte die Gebührenfreiheit zu Bestellungen von Titeln, die „vielleicht mal interessant“ sein konnten, oft dann aber in der Ausleihe gar nicht abgeholt wurden.
    Dies verschlechterte die Bilanz zwischen gebender und nehmender Fernleihe zusätzlich, so dass Abgaben an gebende und Einnahmen aus nehmenden Bibliotheken sich nicht mehr ausglichen.
    Hinzu kam schließlich, dass die Bearbeitungszeiten in der Fernleihe durch das hohe Aufkommen sich zu Lasten der „ernst gemeinten“ Bestellungen verlängerten. Ein vielleicht marginaler, aber auch zu bedenkender Aspekt der Gebührenfreiheit.
    Soviel zur Kosmetik.

  6. Volker sagt:

    Nun kommt mal wieder runter hier. Meint ihr, der Hausmeister leiht nun die Fernleihe leer, weil er schon immer in seinem Häuschen während all der stillen Stunden des Wartens auf Nichts insgeheim seine Promotion angehen wollte? Und wenn ja, wem würde das schaden?

    Ich habe mich über die Investitionen in die Büchereien (längere Öffnungszeiten, mehr Bücher) bisher immer sehr gefreut, weil ich so nach Feierabend noch schnell in die Bib konnte. Ich finde, in die Bücherei sind Mittel aus Studienbeiträgen immer eine Investition wert. Insbesondere, wenn das so effizient geschieht wie zuletzt.

  7. C sagt:

    hey eb:
    zuerst einmal haste recht: hatte da etwas zu schnell „quergelesen“ und den genauen Wortlaut verratzt. Aber die Problematik bleibt gleich: wer druckt denn der UB das Geld dafür in die Hand? Wenn es nicht eh auch aus Studienmitteln kommt, ja dann kommt es vom Land NRW! Aber lassen wir nun das Steuerngemecker mal aussen vor. Ich finde Dozenten können Bücher für eigene Arbeiten eigentlich auch aus eigenem Einkommen oder wie fast überall bisher üblich aus Lehrstuhlmitteln finanzieren. Woher die kommen wissen wir ja wiederum auch… (es schliesst sich der Kreis der sinnlosen Verprassung!)
    Glaubt mir eines… habe über die vielen Jahre die ich an der TU verschwendet habe einige Einblicke in die Geldervergabe gewonnen und schon so manche tolle Story berichtet bekommen. Der Burner sind so Infos wie: “ Wir mussten kurz vor Ende des Jahres alle Räumlichkeiten des Lehrstuhls neu ausstatten, damit wir nicht mehr so viele Mittel übrig hatten. In diesem Falle hätten wir nämlich im nächsten Jahre deutlich weniger bekommen, da die Mittel jedes Jahr auf Fakultätsebene neu aufgeteilt werden.“ Und wenn wir mal ehrlich sind läuft das nicht nur auf Fak.-ebene so, sondern auch auf allen anderen Ebenen. Aber egal …. das war nun nur mal ein wenig OFFTOPIC Luft gemacht….
    Hauptsache IHR zahlt alle schön eure Beiträge. Bin erstens eh befreit und zweitens bald wech…..

    PS: es gibt auch positive Nebeneffekte der Studiengebühren, dass will ich nicht verschweigen… vieles ist „kundenorientierter“ geworden…. und wie Volker schon schrieb: es gibt sicherlich unnützere Ausgaben als die an die Bib

  8. FS sagt:

    Das Problem, das kladoe erwähnt hat, sehe ich durchaus auch jetzt wieder als gegeben an.
    Entweder ist die Fernleihe per se zu klein dimensioniert, oder die Gebühren für die Fernleihe waren, selbst als es sie noch gab, so niedrig, dass Bücher „auf Halde“ bestellt wurden.
    Ich selbst habe erlebt, dass es (zu kostenpflichtigen Zeiten) 5 Wochen dauerte, bis ich ein Buch aus einer etwa 15km Luftlinie entfernten Bibliothek bekommen habe- in der Zwischenzeit hat sich die Notwendigkeit dafür dann auch schon erledigt gehabt, weil ich anders klar kommen musste. Hätte ich da mal bloß den Bus genommen!
    Wenn nun die Fernleihe kostenlos ist, werden wir uns wohl auf noch längere Wartezeiten einstellen müssen.

    Ist dann derjenige, der Bachelor- bzw. Masterarbeiten noch offiziell anmeldet, selbst schuld, wenn er die Fristen nicht einhalten kann, weil die Literatur zu lange auf sich warten ließ?

    Für eine solch unzureichende Leistung nun Studiengebühren zu verwenden, ist aus meiner Sicht schon etwas prekär.

    Sinnvoll wäre ein größerer Betrag aus Studiengebühren vielleicht in einem UAMR-Fernleihsystem angelegt, sodass man sich vielleicht in Zukunft einige Bus- und Bahnfahrten für externe Ausleihen sparen könnte. Und auch dieses System sollte dann besser nicht kostenlos sein!

  9. Klaere, UB DO, Abt. Fernleihe sagt:

    Hallo FS und andere FernleihnutzerInnen (und solche, die es vielleicht werden wollen),

    eine Lieferzeit von 5 Wochen oder länger im Rahmen der Fernleihe kann leider durchaus vorkommen – auch unbhängig von einem durch die Erhebung oder Nichterhebung von Fernleihgebühren beeinflussten Bestellvolumen.

    Der gewünschte Titel kann ja z.B. auch in anderen Bibliotheken gerade ausgeliehen sein. Auch die Zeit für den Versand darf nicht unterschätzt werden.

    Wenn Literatur sehr dringend benötigt wird, können Sie aber auch den Service unserer Abteilung Dokumentlieferung nutzen:

    http://www.ub.tu-dortmund.de/cgi-bin/ub/bestellung.pl

    Die Kolleginnen und Kollegen im Fernleihzentrum sind gerne bereit, Sie über die unterschiedlichen Liefermöglichkeiten zu beraten.

  10. Roger Dormann sagt:

    Die Fernleihe war immer kostenlos und zwar für alle. Erst als Bildung wieder Geld kostete, hat man für die Fernleihe Gebühren eingeführt. Wenn man gleichzeitg berücksichtigt, dass Deutschland relativ weniger Geld für Bildung ausgibt als der Durchschnitt aller OECD-Länder und relativ weniger als manches „Dritte-Welt-Land“ sollte mancher ein wenig nachdenklich werden.