UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

Neue Druck- und Kopierstationen ab Februar 2011

Freitag, 12.11.2010 um 14:35 Uhr - 34.648 Aufrufe

Aufgrund von technischen Problemen wird die Einführung der neuen Druck- und Kopierstationen um einen Monat auf den 1. Februar 2011 verschoben.

Ab 1. Februar 2011 wird die Firma Goeke alle Kopier- und Druckstationen für die gesamte TU Dortmund betreiben. Die Geräte, die zurzeit in der Zentralbibliothek und den Bereichsbibliotheken stehen, werden ausgetauscht. Die neuen Stationen werden zu einem sehr günstigen Preis drucken, kopieren und scannen können. Auch ein Ausdruck direkt vom USB-Stick am Gerät ist möglich. Die Bezahlung erfolgt mit der Geldkartenfunktion Ihrer EC-Karte.

  • Die Druck- und Kopierkarten des AStA (Schomäcker und UniCard) verlieren ihre Gültigkeit. Die Schomäcker-Karten können bis (voraussichtlich) zum 31.03.2011 im AStA CopyShop zurückgegeben werden. Guthaben und/oder Pfand werden erstattet, ebenso wie noch auf der UniCard vorhandenes Guthaben.
  • Die AStA- (bzw. Schomäcker-) Karten und die UniCard können auf jeden Fall bis Montag, den 31.01.2011 zum Drucken und Kopieren verwendet werden. Bitte laden Sie nicht mehr allzu viel Guthaben auf die Karten!
  • Die UniCard kann ab Februar nicht mehr zum Drucken und Kopieren benutzt werden.

Wir werden Sie weiterhin über den UB-Blog informieren.

Tags: , ,

57 Kommentare für “Neue Druck- und Kopierstationen ab Februar 2011”

  1. der Uli sagt:

    Ich habe gar keine EC-karte, geschweige denn eine mit Geldkartenfunktion.
    Damit bin ich vom Drucken und Kopieren uniweit ausgeschlossen?!

    Kopieren könnte ich statt dessen auch im kommerziellen Copy-Shop.

    Aber was ist mit dem Ausdruck von Dokumenten, auf die nur uni-intern Zugriff möglich ist, wie z.B. manche Skripten oder Literatur-Recherchen? Keine Chance mehr ohne dickes Bankkonto?

    Es gab doch mal eine Möglichkeit, über den Fernleih-Dienst der Bibliothek Ausdrucke anfertigen zu lassen. Abholung gegen Barzahlung an der Ausleihe. Bliebe das als Alternative bestehen?

    -uli

  2. Florian sagt:

    Ich habe auch keine EC-karte mit Geldkartenfunktion und kenne nur sehhr wenige, die so etwas besitzen.
    Dass man den Studierendenausweise (Unicard) nicht mehr benutzen kann, finde ich eine Frechheit!

    F.

  3. Marko sagt:

    Wofür wurde denn bitte die multifunktionale Uni-Card eingeführt? Optional mit EC-Karte ok aber ausschließlich EC-Karte geht garnicht… Diejenigen die das wieder eingetüt haben sollten mal ihre Kompetenz hinterfragen oder gelegentlich mal eine Meinung der betroffenen Studies einholen!!

    Marko

  4. Christian sagt:

    Dieses Chaos hat ja schon System. Aber soweit ich weiß wird es wohl ein paar Münzkopierer geben und zum WS 2011/12 gibts dann ja mal wieder eine neue Unicard mit Bezahlfunktion (auch für die Kopierer).

  5. Henner sagt:

    Das ist schon ne Frechheit, dass man die Unicard nicht mehr nutzen kann, wofür gibts die denn dann noch?
    Mittlerweile muss man so viele Karten und Ausweise haben unglaublich, und jedes Jahr wirds dann doch wieder geändert.
    Ich kenne keine Uni die so ein Chaos betreibt wie hier…

  6. Philippa sagt:

    Als ob ich meine Kontodaten nicht sowieso schon überall verkaufen müsste – jetzt auch noch an den Kopierern in der Uni? Na wunderbar. Ein Hoch auf den Datenschutz!
    Die vereinfachte Nutzung des USB-Sticks klingt dagegen sehr gut. Auch ein günstigerer Preis war dringend angezeigt!

    • Peter sagt:

      Nutzung der Geldkartenfunktion zur Bezahlung ist anonym. Es muss nur zuerst an einem Geldautomaten etwas vom Konto auf den Chip geladen werden. Bei verlorener EC-Karte kann sich der/die FinderIn am Guthaben der Geldkartenfunktion bedienen; daher besser nur kleine Beträge aufladen (dafür auch gedacht).

  7. Maik sagt:

    Ich finde das gut, denn ich denke, dass mehr Studenten in Besitz einer EC-Karte als einer UniCard sind. Ich kenne übrigens niemanden ohne EC-Karte oder mit EC-Karte ohne Geldkartenfunktion, die ist doch seit über 10 Jahren Standard.

  8. Student sagt:

    Ich habe gehört, dass EC-Karten auch gern schonmal liegenbleiben oder geklaut werden. Auch lässt sich der Magnetstreifen, der ja unwillkürlich zusammen mit dem Geldkarten-Chip ins Lesegerät eingeführt wird, sehr leicht auslesen.

    Vielleicht titelt die Pflichtlektüre dann im nächsten Jahr ja auch schon „Die Geldkarte hat mich ruiniert- studentische Privatinsolvenz wegen EC-Kartenmissbrauch“…

    Warum lässt man es denn um Himmels Willen nicht beim derzeitigen System?!

  9. Jörn sagt:

    Ich finde die Idee herrlich! Student kann ich nur zustimmen, die neue Lösung hat wirklich globale Vorteile. Früher bedeutete eine vergessene Kopierkarte maximal einen Verlust von knapp 20 €. Heute kann der „ehrliche Finder“ mit seinem Fund nicht nur kopieren und drucken, sondern auch gleich noch bei LIDL einkaufen gehen. Wenn ich mir überlege, dass ich in der Vergangeheit monatlich eine Karte gefunden habe… [Hinweis: Selbstverständlich müssen gefundene Karten genauso abgegeben werden wie früher gefundene Kopierkarten an den Besitzer zurückgegeben werden mussten.]

    Da man Kosten für Drucke und Kopien ja von der Steuer absetzen kann, wäre noch wichtig zu wissen: Spuckt der Kopierer jetzt dann jedes Mal eine Quittung aus? Die bekam man nämlich bisher, bei allen Kartensystemen beim Erwerb.

    @Maik: Magst du mich mal auf nen Kakao einladen? Dann lernst du endlich mal jemanden kennen, der ganz bewusst keine Geldkartenfunktion nutzt.

  10. Michael sagt:

    Ich nutze genauso wie Jörn keine Geldkartfunktion, habe diese Funktion auch noch nie benutzt. Ist ja auch totaler Blödsinn, da man eh überall mit der normalen Funktion einer EC Karte bezahlen kann. Ich würde gerne mal den Typen kennen lernen der die Uni Card „erfunden“ bzw. auf den Weg gebracht hat, würde ihm zu seinem tollen Lebenswerk gerne gratulieren.
    Die neuen Funktionen der Geräte finde ich dafür gut und vorallem der günstigere Preis.

  11. Marcel sagt:

    Warum wurde dieses System dann überhaupt eingeführt?

    Meines Wissens nach funktioniert das System. Mir ist bisher noch kein Fehler gekommen.
    Konnte einfach Geld auf die Karte aufladen, und das ganze wegkopieren und -drucken.

    Auch Druckaufträge abschicken, selbst von Zuhause via VPN, und dann in der Uni ausdrucken, ging problemlos.

    Diese Funktion wird ja mit der Nutzung der EC-Karte definitiv wegfallen. Also kein einfaches Drucken mehr, sonder nur noch über USB Stick?

    Finde ich nicht in Ordnung. Ich werde ganz bestimmt nicht meine EC Karte in ein fremdes Gerät stecken, was nocht nichtmal von der Uni betrieben wird sondern von irgendeinem Betrieb.

    Es ging doch alles tadellos! Warum muss man das ganze jetzt wieder über den Haufen werfen??? Never change a running system.

    So viel dazu…

    Ein hoch auf die >technische< Uni DO

  12. Marcel sagt:

    Nachtrag: Wahrscheinlich wurde das bisherige System über Studiengebühren finanziert. Das wurde aber zu aufwendig, und die Gelder kann man besser im System verschwinden lassen, als sie den Studenten zu Gute kommen zu lassen.

  13. Katharina sagt:

    Ich kann mich meinen Vorrednern (leider) nur anschließen. Ich gehe mit meinen Daten, gerade mit meinen Bankdaten sehr vorsichtig um und mir wäre es sehr unlieb, meine EC-Karte zum Kopieren benutzen zu müssen.
    Ist es denn schon beschlossene Sache oder könnte man eventuell noch dagegen „protestieren“?

    Es würde mich freuen, wenn auch mal von „offizieller Seite“ zu den Kommentaren Stellung bezogen werden würde!

    Gruß,
    Katharina

  14. student sagt:

    @jörn: Stimmt, das mit der Steuer war mir noch garnicht so bewußt. Dabei kann man glaube ich sein Erststudium mit bis zu 4.000 Eur absetzen, oder? Das kann einem ja gerade als Berufseinsteiger, der eh nicht viel zu erwarten hat, ja doch bei der ersten Steuererklärung über einiges hinweghelfen. Und gerade beim Kopieren für Seminarunterlagen kommen da ja schnell stattliche Summen zusammen.

    !!Also bitte, bitte, lasst das Drucksystem doch so, wie es ist- der Einsatz von Geldkarten zum Kopieren ist einfach zu gefährlich!!

  15. Robert sagt:

    Der AStA ist da schon schlauer und hat auch dieses Konzept auf einer Versammlung erlaeutert.
    Hier ist die karte naemlich nicht an ein Girokonto gekoppelt, sondern es wird eine extra Karte
    fuer die Studierenden ausgestellt, wobei die Sparkasse Partner der Uni ist. Es wird zwar ein logo auf der Karte sein, man muss aber kein Kunde der Sparkasse sein. Damit kann man dann kopieren, bis dann die UniCard 2.0 zum WS 11/12 eingefuehrt wird.

    man soll sich trotzdem verdammt nochmal endlich auf ein einheitliches und ueberschaubares System
    einigen koennen und die BIB hat diesen ganzen Wechsel auch nur heimlich auf ihrer Seite veroeffentlicht.

  16. gast sagt:

    Was sagt denn die Bibliothek dazu? Musste das so kommen?

  17. Norbert Gövert sagt:

    Hallo,

    vielen Dank für Ihr großes Interesse und Ihre zahlreichen Kommentare zum Thema „Neue Druck- und Kopierstationen“. Inzwischen ist die Umsetzung des Projektes vorangeschritten, so dass es möglich ist, die von Ihnen aufgeworfenen Fragen zu beantworten. Ausführlichere Informationen erhalten Sie in Kürze an dieser Stelle, Fortsetzung folgt!

    Mit freundlichen Grüßen
    Norbert Gövert
    Stellvertretender Bibliotheksleiter

    Ist man vom Druck- und Kopierservice ausgeschlossen, wenn man nicht im Besitz einer Geldkarte ist?

    Nein, es werden zwei Wege angeboten, die einen Zugang zum Druck- und Kopierservice auch ohne eigene Geldkarte ermöglichen:

    Zumindest an einigen Geräten wird die Bezahlung mit Bargeld möglich sein, zu gleichen Preisen und zu gleichen Konditionen. Das gilt für das Kopieren und für das Drucken von Dateien (PDF, Postscript, JPEG, TIFF), die Sie auf einem USB-Stick mitbringen.
    Darüber hinaus werden kontoungebundene Geldkarten als Pfandkarten angeboten werden. Es wird dazu die Möglichkeit geben, diese Pfandkarten gebührenfrei mit Bargeld aufzuladen.

    Warum besteht nicht weiter die Möglichkeit, die UniCard als Kopierkarte einzusetzen?

    Ein Technologiewechsel bei der UniCard ist unvermeidlich. Das Bezahlsystem des neuen Druck- und Kopiersystems ist auf die neue UniCard ausgerichtet, die – wie in Ihren Kommentaren richtig bemerkt wurde – eine kontoungebundene Geldkarte der deutschen Kreditwirtschaft enthalten wird. Leider war es nicht möglich, die beiden Projekte – UniCard-Neu und neues Druck- und Kopiersystem – zeitlich miteinander zu synchronisieren. Aus rechtlichen Gründen muss die Ausstattung von TU und FH mit neuen Kopiersystemen zum Jahresbeginn 2011 erfolgen.
    Mit der neuen UniCard, deren Einführung zum WiSe 2011 / 12 erfolgen wird, wird es aber wieder möglich sein, diese zur Bezahlung von Drucken und Kopien zu nutzen.

    Warum setzt man auf die Geldkarte der deutschen Kreditwirtschaft als elektronische Geldbörse?

    Die TU Dortmund hat nach einer universell einsetzbaren elektronischen Geldbörse gesucht. Diese Entscheidung wurde gemeinsam mit dem Studentenwerk und der FH Dortmund getroffen. Sie dürfen also erwarten, dass es neben den Druck- und Kopiergeräten viele Akzeptanzstellen am Campus geben wird, insbesondere die Mensen und sonstigen gastronomischen Betriebe des Studentenwerks. Weitere Vorteile: Das auf der Geldkarte gespeicherte Guthaben können Sie natürlich auch z. B. an Parkschein- oder Ticketautomaten einsetzen. Anders herum ist es Nutzern, die keine UniCard haben, möglich, die Druck- und Kopiergeräten mit ihren privaten Geldkarten zu nutzen.

    Was sind die Vorteile der Zahlung mit Geldkarte gegenüber der Zahlung mit der EC-Karte?

    Die neuen Druck- und Kopiersysteme nutzen ausschließlich den Geldkartenchip zur Buchung von Beträgen. Dazu lesen die Kartenleser die Chip-ID und den Guthabenbetrag aus und nehmen entsprechend Ihres Druck- / Kopiervolumens Abbuchungen vor. Kontodaten werden dabei nicht gelesen, übertragen oder ausgewertet. Bei der Zahlung eines Betrages mit der Geldkarte fallen für Sie keine Gebühren an. Insofern ähnelt die Geldkarte dem Bargeld. Das gilt übrigens auch für eine weitere Eigenschaft von Bargeld, nämlich, dass es ein anonymes Zahlungsmittel ist: Verliert man es, ist es futsch und die Verwendung ist nicht zu sperren. Bei der personalisierten Geldkarte besteht zumindest die Möglichkeit der eindeutigen Zuordnung der Fundsache.

    Wo gibt es weitere Informationen zur Geldkarte?

    Weitere Informationen zur Geldkarte finden Sie z. B. ausgehend von der Wikipedia-Seite Geldkarte.

    Wird weiterhin das so genannte „Follow-me-Printing“ funktionieren?

    Ja, das wird weiter funktionieren. Sie können auch weiterhin via VPN z. B. von zu Hause aus drucken.

    Wurden Studienbeiträge eingesetzt, um das jetzige oder das künftige Druck- und Kopiersystem zu finanzieren?

    Es wurden keine Studienbeiträge eingesetzt.

    Werden für gezahlte Beträge beim Drucken / Kopieren Quittungen ausgestellt?

    Nein, das ist nicht vorgesehen.

    Was wird eine gedruckte bzw. kopierte Seite Kosten?

    Eine gedruckte bzw. kopierte Seite DIN A4 wird 3,29 Cent kosten (schwarz-weiß). Alle Druck- / Kopiergeräte sind auch für die Farbausgabe ausgerüstet. Eine gedruckte bzw. kopierte Seite DIN A4 in Farbe wird 6,99 Cent kosten. An allen Geräten sind Ausgaben auch im DIN A3-Format möglich. Die Kosten werden jeweils das Doppelte der Preise für das DIN A4-Format betragen. Unmittelbar vor der Abrechnung des insgesamt anfallenden Betrages wird auf ganze Cent aufgerundet.

  18. Jörn sagt:

    Herr Gövert,

    ich möchte Ihnen für die ausführlichen Informationen danken. Ich finde es gut, dass die UB immer ausführlichst-möglich informiert. – Auch wenn dies die angemerkten Probleme natürlich hier nicht löst.

  19. Mathias sagt:

    Die Möglichkeit der Ausstellung einer Pfand-Geldkarte finde ich sehr gut! Ich denke das sollte die meisten angesprochenen Probleme lösen.

    Bzgl. „Follow-me-Printing“: Heißt das es wird wie zur Zeit einen Druckertreiber für den Laptop geben?

    Gruß,
    Mathias

  20. Marc sagt:

    Das ist ja echt das letzte !!!!
    Erst die Uni-Card einführen und die tollen neuen Funktionen loben, unter denen auch der Einsatz am Kopiergerät inbegriffen war, und jetzt mal eben alles über den Haufen werfen. TOLL !! Werden wir eigentlich bewusst gegängelt, oder sind die Verantwortlichen nicht auf dieser Erde zu Hause !?!?!

    Und eine EC-Karte habe ich NICHT !!

  21. Norbert Gövert sagt:

    Hallo Matthias,

    es wird Druckertreiber / -clients auch für Ihren eigenen Rechner / Laptop geben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Norbert Gövert

  22. Thies sagt:

    Hallo,
    ich würde auch gerne den Erfinder der Nutzlosen Unicard kennenlernen. Erst mit großem tam tam einführen, keine Funktion geben, dann mit Funktionen ausstatten und dann wieder was neues… an dieser Stelle lass ich auch das Fluchen, aber die Aussage „TOLL!!“ von Marc trifft das Ganze auch ganz gut!

    Des Weiteren freut es mich das nur normale Mittel dafür eingesetzt wurden/werden, die brechen ja Gott sei Dank ja im nächsten Jahr weg, was sich ja auch an den Öffnungszeiten der Bereichsbibs. äußern wird! Mal vom lächerlichen TU Logo am Mathetower und den super funktionierenden Schränken in den Bibs gar nicht angefangen…

    Ganz großes Kino das Ganze, diese TU und die Uni-Bib/B-Bibs!!

  23. Nico sagt:

    Hallo,
    die Unicard der tu-dortmund ist so ziemlich die schlechteste, die ich bis jetzt gesehen habe.Der Studentenausweis der Uni Duisburg-Essen zum Beispiel schafft es, dass man damit Kopien bezahlen kann, man kann sein Essen in der Mensa davon abbuchen lassen,Bücher ausleihen und er ist als VRR-Ticket gültig. Und was kann unsere Unicard??Für mich ist sie vollkommen sinnlos.Schade

  24. einanderer Gast sagt:

    tja da muss ich Nico leider zu stimmen. . .
    Essen/duisburg hat das viel besser im Griff. . .

  25. student sagt:

    Die Informationen von Herrn Gövert fand ich sehr aufschlussreich- eine Pfandkarte halte ich auch für sinnvoll und praktisch, da man sie für andere Gelegenheiten gut einsetzen kann und sich um einen (recht wahrscheinlichen) Verlust nicht so große Sorgen machen muss.

    Hoffentlich sind auf dem Geldkartenchip allerdings keine Kontoinformationen in leicht auslesbarer Form gespeichert, sonst könnte dies natürlich immer noch gefährlich werden.

    In diesem Sinne ist der Einsatz von Pfand-Geldkarten eine sehr gute Übergangslösung, und auf die neue UniCard kann man sich sicherlich auch freuen, wenn sie denn auch tatsächlich UAMR-kompatibel ist. Aus der Situation wurde vom Team der Bib also das Beste gemacht!

  26. Norbert Gövert sagt:

    Für die Bezahlung mit einer Geldkarte werden keine Kontoinformationen (Kontonummer, BLZ oder ähnliches) verwendet oder auch nur gelesen. Zahlung per Geldkarte und Zahlung per EC-Karte sind zwar vielfach auf einer (physischen) Karte integriert, trotzdem aber unterschiedliche und voneinander unabhängige Bezahlwege. Bei den oben angesprochenen Pfandkarten handelt es sich um sogenannte kontoungebundene Geldkarten – es ist keinerlei Kontoinformation damit verknüpft. Es handelt sich also um ein nicht-personalisiertes, anonymes Zahlungsmittel (ähnlich dem Bargeld).

    Mit freundlichen Grüßen
    Norbert Gövert
    Stellvertretender Bibliotheksleiter

  27. Past sagt:

    wie teuer war das Kopieren mit der Uni-Card?

    Schließlich soll ab Januar AUFGERUNDET werden, also eine Seite kostet dann 4Cent.

  28. Norbert Gövert sagt:

    Zurzeit kostet das Drucken oder Kopieren einer Seite DIN A4 (schwarz-weiß) 5 Cent. Zukünftig bekommen Sie diese Leistung für 3,29 Cent. Aufgerundet wird nur einmal pro Abrechnung, also unmittelbar bevor Sie die Karte aus dem Kartenleser nehmen. Spitz ausgerechnet bedeutet dies: 1 Seite 4 Cent; 2 Seiten 7 Cent; 3 Seiten 10 Cent; 4 Seiten 14 Cent u. s. w.

    Im Durchschnitt werden zurzeit etwa 20 Seiten am Stück kopiert / gedruckt. Kosten heute: 1 €; Kosten zukünftig (aufgerundet): 0,66 €.

    Mit freundlichen Grüßen
    Norbert Gövert
    Stellvertretender Bibliotheksleiter

  29. Bebbi sagt:

    Aus Sicht eines Nutzers, der an einer anderen Hochschule studiert, hört es sich gut an, dass ich auch meine Geldkarte nutzen kann. (Keine Ahnung, warum hier manche kommentatoren nicht wissen, dass das nix mit Konto-Daten zu tun hat, dass eine verlorene Girokarte für den Finder erst in Kombi mit dem PIN wirklich interessant ist und solange die Karte nicht gesperrt ist). Da brauche ich für z. B. 5 Kopien nicht gleich eine extra Karte von der UB.

  30. sebboZ sagt:

    Ich kann mich dem Bebbi nur anschließen. Komme aus Leverkusen und da wurde in der letzten Saison auch die GeldKArte als komplette Stadionkarte eingeführt und am Anfang dachten auch alle, dass das der totale Reinfall wird und sich nur irgendwelche Vollspacken die Taschen vollgemacht haben… aber weit gefehlt. Die Karte (bei uns heißt sie BayArena-Card) ist mit meiner Dauerkarte, meinem Mitgliedsausweis und eben einer kontoungebundenen Geldkarte ausgestattet. Das bedeutet dann erstens, dass da keine persönlichen Daten von mir drauf sind (kontoUNgebunden) und zweitens ein offenes System ermöglicht (ich kann das Geld, was ich im Stadion aufgeladen habe auch für die Wupsi oder KVB oder Briefmarken oder PAckstation, oder oder oder nutzen). Das Geld, was ich auf den Chip drauf lade (geht bei uns im Stadion gegen bar, online über http://www.geldkarte-laden.de gegen giropay oder Vorkasse oder über die http://www.bayer04.de gegen gegen Kreditkarte oder bei der Sparkasse) gehört MIR und zwar mir ganz allein und der Verein kann nicht mit dem Geld arbeiten. Die Unicard in Duisburg ist dagegen ein geschlossenes System und alles Geld was da drauf geladen wird, geht auf das BEtreiberkonto der Uni und die arbeiten dann mit dem Geld bzw. verlorene/vergessene Guthaben gehen an den Betreiber. Das ist ähnlich wie in Köln oder auf Schalke im Stadion. Kam doch grad vorgestern in den Nachrichten wieder ein Beitrag zu dem Thema Stadionkarten und dem Schlommergroschen, der den Vereinen 7-stellige Gewinne beschert – na vielen Dank auch. Wer da sagt, das wäre toll für den Kunden, den möcht ich mal persönlich treffen!

    Also ich finds gut, was die Damen und Herren der TU hier entschieden haben. Endlich mal jemand, der mitdenkt und ein faires System einführt…. gut… hätte man auch schon ein paar Semester vorher machen können, aber lieber späte Einsicht als gar keine Einsicht, oder?

    Und alle die, die meinen, sie hätten keinen GeldKarte Chip auf ihrer ec-Karte, gucken doch lieber erst mal drauf. Ich hatte auch bis vor kurzen keinen Chip bei meiner Comme**bank-Karte und siehe da, die neue hat auf einmal einen. Und wer tatsächlich keinen hat, kriegt eben ne Pfandkarte und gut is – geht bei uns im Stadion auch so. Entweder haben die Gästefans ihre eigene ec-Karte mit oder sie holen sich ne Pfandkarte und geben die danach wieder ab.
    Ein Kumpel ist auf der FH Speyer und die haben auch die Geldkarte als Studiausweis. Der ist glücklich.

    Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch schon mal.

  31. Bebbi sagt:

    Hallo nochmal. Ich glaube, es gibt ein paar Berufsnörglern auch an der Uni, die erst nörgeln und dann nix mehr sagen. Wie auch, wenn sie einfach irgendetwas rausgreifen und nicht lesen, was geschrieben steht. Ich finde die Vielfalt an Möglichkeiten das System zu nutzen gelungen. Wer ein paar Euro auf seinem Geldkarten-Chip hat, der Notfallgroschen in elektronisch halt und nur einmal in der UB ist, hat kein Problem, wer seine Geldkarten-Funktion eh nutzt, kann froh sein, dass er keine weitere Karte o. ä. braucht. Wer bar zahlen will zahlt bar. Und wer keine EC-Karte hat, der bekommt eine Geldkarte (technisch gesehen), die er nutzt wie jede andere Guthabenkarte. Alle denkbaren Möglichkeiten auf Basis eines bewährten Systems anzubieten ist doch gut. In Bochum bezahlt man die Waschmaschinen in Wohnheimen auch mit der Geldkarte. Fand ich damals, als ich da wohnte, praktisch. Kein Kleingeld sammeln, keine Ausfälle durch Aufbrüche etc. Wenn die TU in Dortmund anstatt einer Insellösung wie in Bochum für die Mensen etc. auf die bewährte Geldkarten-Technik zurückgreift, finde ich das nur positiv.
    (So, ich hoffe, ich habe jetzt nichts falsches behauptet …)

    Außerdem finde ich die Preise echt top, gerade die Farbkopien.

    Ich nutze die UB Dortmund eher weniger, bin aber guter Hoffnung. Irgendwann gibt es bestimmt eine Karte, die ich an allen Unis der Region für alles einsetzen kann …

    P. S.: Erststudium kannste eh nicht absetzen, höchsten was aus dem letzten Jahr.

  32. student sagt:

    Ich kann dazu nur sagen: Aktion Kopierer – mit deutscher Gründlichkeit ins Chaos!

    Ich hatte mir wirklich Gedanken gemacht wie man das lösen könnte. Es hätte den Verantwortlichen gut getan das auch zu tun…

    Die aktuellen Kopierer haben Vor- und Nachteile.

    Der große Vorteil war für mich, dass ich nur die Uni-Card brauchte und außerdem eine Quittung bekam. Oben bereits erwähnt. Man soll es kaum glauben, aber es gibt tatsächlich Studenten die machen eine Steuererklärung. Einige scheinen das nicht nötig zu haben. Außerdem funktionierte alles super. Gut beim aufladen hätte man zusätzlich auch Kreditkarten anbieten können. Der Preis war gefühlt etwas hoch, aber dafür transparent.

    Die neuen Kopierer sind für mich nicht nutzbar.

    Gründe:

    1. Ich habe kein Kleingeld dabei, außer ich war vorher in der Mensa.

    2. Ich sehe nicht ein das System Geldkarte zu nutzen. Es wurde erfolglos eingeführt und führt nun ein Schattendasein hinter Lastschrift-, Kredit und EC Karten.

    Warum? Sie zitieren Wikipedia ja selbst. LOL LOL LOL

    Datenschutz
    Aus steuerlichen Gründen speichern die Evidenzzentralen (s. o.) für mehrere Jahre die vorgenommenen Bezahlvorgänge. Eine Rückverfolgung ist möglich, wenn „mehrere Institutionen ihre Daten in nicht vorgesehener Weise miteinander abgleichen“. Nur schwer rückverfolgbar sind Zahlungen mittels einer kontoungebundenen Geldkarte („weiße Geldkarte“) bei Aufladen der Karte per Bareinzahlung am Bankschalter.

    Störanfälligkeit
    Die Geldkarte ist anfälliger für Abnutzung/technische Störungen als Bargeld. Liegt eine Störung auf der Karte oder z. B. bei einem Lesegerät vor, ist das Bezahlen per Geldkarte nicht möglich.

    Mangelnde Transparenz
    Als weiterer Nachteil wird von Nutzern angeführt, dass sie keinen Überblick über die Ausgaben und das verbliebene Restguthaben auf dem Chip haben. Die meisten Verkaufsautomaten und Händlerterminals zeigen jedoch den Restsaldo nach Bezahlung an. Darüber hinaus gibt es auch sogenannte Taschenkartenleser, die das Restguthaben, drei letzte Lade- und 15 letzte Bezahlvorgänge anzeigen können. Viele Kunden können ein solches Gerät, das meistens die Ausführung eines Schlüsselanhängers hat, bei ihrem Kreditinstitut zu vergünstigten Preisen erwerben. So bieten viele Sparkassen die Taschenkartenleser mit der Bezeichnung „miniJack“ ihren Kunden teils unter Selbstkosten an.

    Zinsloser Kredit für Anbieter
    Das Guthaben auf einer Geldkarte ist für den Geldkarten-Anbieter als zinsloser Kredit nutzbar. Dem Nutzer entgehen während dieser Zeit die Zinsen, die er z. B. auf einem Sparkonto dafür erhalten würde. Für den Kunden ergibt sich gegenüber der Bargeldhaltung jedoch kein Nachteil, da er bei Geldkartenguthaben seine Bargeldmenge entsprechend verringern kann, sofern das Guthaben auf der Karte überall einsetzbar ist.

    Verlust
    Ebenso wie beim Verlust einer konventionellen Geldbörse ist auch bei der „elektronischen Geldbörse“ kein Ersatz möglich. Jeder Finder kann mit der gefundenen Geldkarte bezahlen. Der Besitzer haftet also für die Geldkarte.

    Begrenzung auf Deutschland
    Die deutsche Geldkarte ist inkompatibel zu elektronischen Geldbörsensystemen in anderen Ländern, auch innerhalb der Eurozone. Der Einsatzbereich der Geldkarte ist damit strikt auf Deutschland begrenzt.

    Nichtübertragbarkeit von Guthaben
    Das Verleihen oder Verschenken von Geldbeträgen ist mit der Geldkarte nicht möglich.

    Ich denke das reicht.

    Ich werde die Geldkarte noch weniger nutzen als das ebenso gefährliche EC-Cash System, mit dem seit Jahren versucht wird das Lastschriftverfahren zu verdrängen. Warum? Mehr Gewinn für die Banken. Der Kunde ist der Dumme wenn etwas schief läuft.

    Quatsch, ich habe und werde die Geldkarte niemals nutzen. Ich bitte jeden das auch zu tun.

    Was hätte man besser machen können?

    Aufladen auch via. Kreditkarte.

    Kopierer mit mehr Funktionsumfang.

    ***************

    Wegen 0,34 € bei 20 Seiten so ein Aufstand….

    • Max sagt:

      Schade, die Geldkarte war eine der besten Ideen, die es in der letzten Zeit in diesem Bereich gab. Die hier angeführten Gründe gegen die Geldkarte lassen mich vor Lachen krümmen.

  33. Bebbi sagt:

    @student: Und was soll der Vorteil an Kreditkarten sein, außer den andauernd anfallenden nicht geringen Gebühren? Und wie kann ich das Geld einer Kreditkarte einfach weiter geben?

  34. student sagt:

    1. Kreditkarten sind absolut sicher. Einkäufe die du nicht getätigt hast, werden immer zurückerstattet. Bei Verlust haftest du nur mit einem sehr kleinen Betrag. Verlust der EC-Karte >>> viel Spaß …

    2. Viele Kreditkartenkonten bieten bei positiven Kontostand Zinsen (ca. 1,5%)

    3. Flexible Rückzahlung bei vergleichsweise niedrigen Zinsen im Vergleich zum Dispo beim Giro

    4. Gebührenfrei Karten gibt es zu nun wirklich genug. Außer du brauchst eine Amex Gold…

    Volkswagen Bank
    Mercedes Benz Bank
    amazon.de Visa
    u.v.m.

    5. Warum willst du Geld weitergeben? Entweder der Saldo wird dir am Monatsende abgebucht (30 Tage zinsfreier Kredit), oder du zahlst eben einen bestimmten Teil zurück, ganz nach Wunsch. Oft kannst du aus dem Guthaben kostenlos an jedem Geldautomaten Bargeld abheben.

    BITTE IMMER ERST INFORMIEREN und nicht etwas von „hohen“ Gebühren schreiben…

  35. Bebbi sagt:

    zu 1) Absolut sichere Karten gibt es nicht. Und wie sollst du nachweisen, dass du den Einkauf nicht getätigt hast? Eine verlorene EC-Karte lässt man sofort sperren. (Falls man mal eine verliert. Ich habe noch nie eine verloren …)

    zu 3) Was soll ich zurück zahlen? Dispo nutze ich nie, daher …

    zu 4) Klar, und warum fallen bei Bezahlungen mit der Kreditkarte überall soundsoviel Prozent Gebühren an?

    zu 5) Oben war die Rede davon, dass es ein Nachteil sei, dass man das Geld auf einer Geldkarte nicht wie Bargeld weiter geben kann.

    Eine Geldkarte KÖNNTE ich jemand geben, damit er das Geld nutzen kann, ohne einen PIN etc. rausgeben zu müssen. Das wäre immer noch einfacher als mit einer Kreditkarte.

    Wieso vertrittst du so vehement die Kreditkarten?

  36. student sagt:

    1. Kreditkarten kann man über eine zentrale Hotline sperren.

    MasterCard Tel 069 / 7933-1910
    in USA 1-800-247 4623
    VISA Tel 0800 / 8118400 oder 0800 / 8149100
    American Express 069 / 75 76 10 00
    Diners Club 069 / 26 03 50

    Wer seine EC-Karte verliert und nicht rechtzeitig sperren lässt, hat bei Barabhebungen und Zahlungen via EC-Cash, keine Möglichkeit sein Geld zurückzubekommen. Gibt genug Fälle von unerlaubten Abbuchungen, Bargeldabhebungen, weil z.B. Automaten manipuliert wurden oder die Eingabe der Pin gefilmt wurde. Die Leute haben ihr Geld nie zurückbekommen.
    Das gleiche gilt auch für eine verlorene Geldkarte. Du bemerkst den Verlust ja nicht sofort, sondern nach einigen Stunden.

    Hast du eine Kreditkartenzahlung nicht getätigt, rufst du bei deiner Bank/Kartengesellschaft an. Füllst ein Formular aus, erhältst eine neue Karte und das Geld zurück. Bei einer Kreditkartenzahlung ist der Händler und nicht DU in der Beweispflicht, dass die Zahlung von dem echten Besitzer der Karte getätigt wurde. Das ist der entscheidende Unterschied zu EC-Cash.

    3. Es ging nur um die Vorteile der Kreditkartenzahlung. Zurückzahlen musst du nur was du aus deinem Kreditrahmen gekauft hast. Aber erst am Ende des Abrechnungszeitraums. OHNE ZINSEN

    4. SOUNDSOVIEL % GEBßÜHREN gibt es nicht und hat es auch nie geben. BITTE BEISPIELE!!!
    Einzig der Händler zahlt Gebühren, aber das tut er bei Geldkartenzahlung, EC-Cash, und Lastschrift auch. Bei EC-Cash sind die Gebühren bei Kleinbeträgen sogar weitaus höher als bei Kreditkartenzahlungen.

    5. Wer seine EC, Kredit oder Tankkarte weitergibt scheint den Sinn des Namens auf der Karte nicht verstanden zu haben und macht sich zumindest bei manchen Banken strafbar. Für diesen Zweck gibt es Bargeld. Du gibst ja auch nicht deinen Führerschein weiter?

  37. anderer student sagt:

    Uni-Card, Schomäcker-Card, Geldkarte – der Unterschied kann hier doch keinen wirklich derart belasten. Auf alle Karten lädt man Geld und kopiert es ab, wenn die Karte verloren wird, ist das Geld eben weg.
    Wer sich jetzt beschwert, dass Kreditkarten an Kopierern nicht akzeptiert werden, keine Quittungen für die Steuererklärung ausgestellt werden und schon wieder einen Komplott der (gewinnorientierten) Banken vermutet, sollte den Stellenwert des Kopierens in seinem Leben kritisch überdenken.
    Davon abgesehen hört sich das Kopiersystem vernünftig an, auch wenn die TU mal wieder 5 Jahre später als andere Unis dran ist. Aber den Exzellenzanspruch stellt sich hier ja eh keiner mehr…

  38. Bebbi sagt:

    @student: Danke für die Werbung.

    @anderer Stundent: Man weiß ja nicht, wieviel manche hier vielleicht kopieren 😉 Ansonsten: Ich stimmen dir zu.

  39. student sagt:

    es ging mir in erster Linie um Quittungen. Dann um die falschen Aussagen zu Kreditkarten.

    Das mit der jetzt sinnlosen Uni-Card ist jedoch auch Mist.

  40. Robert sagt:

    Wie vielen anderen auch geht mir das Chaos um unseren Studentenausweis langsam echt auf den Keks. Seit Beginn des Projektes ist scheinbar alles schiefgegangen, was schiefgehen konnte.

    Schon vor der Einführung wurde bekannt, dass das eingesetzte „MIFARE Classic“-RFID-System geknackt worden ist. Da man sich beim ITMC offenbar schon festgelegt hatte, musste man dann natürlich mit dem Kopf durch die Wand und hat so ein seltsames Schattenkonten-System zusammengepfuscht, das bis auf die Kopierfunktion jedoch nie richtig eingesetzt worden ist. (Bezahlen in der Mensa? Fehlanzeige! – ok, dafür gabs ja mal die Schomäcker-Card, aber die wird da heute auch nicht mehr akzeptiert)

    Natürlich sind rechtzeitig zur Einführung auch die Verkehrsbetriebe von dem System abgesprungen, was uns jetzt dieses unpraktische NRW-Ticket zum selber ausdrucken beschert hat. (Mit Rand, ohne Rand, je nach Drucker unterschiedlich groß, usw. – Diskussionen mit den Kontrolleuren inklusive) Ich verstehe ja, dass es schwierig ist, ein in ganz NRW funktionierendes System zu etablieren, aber warum kann ich nicht wenigstens im VRR oder in Dortmund den Ausweis als Fahrkarte einsetzen?

    Mein alter rosafarbener Studentenausweis aus Papier konnte das jedenfalls. Im Übrigen hatte der auch eine Semesterangabe und wurde überall zwecks Studentenermäßigung als Studienbescheinigung anerkannt. Das hat man dann ja auch beim ITMC eingesehen und den Leuten nachträglich irgendein fiktives Ablaufdatum draufgedruckt – mit dem Ergebnis, dass man jetzt immernoch zusätzlich eine aktuelle Studienbescheinigung in der Brieftasche rumtragen muss, weil man am Ausweis nicht erkennen kann, ob der Inhaber aktuell noch eingeschrieben ist.

    Wirklich ganz großes Kino!

    Achja, und dann war da noch dieses hässliche Foto, das den Studentenausweis innerhalb der Uni zum „Lichtbildausweis“ machen sollte. So hat man diesen überflüssigen und teuren Aufdruck damals jedenfalls gerechtfertigt. Nur leider funktioniert auch das nicht so wie geplant. Für Klausuren musste ich bisher JEDES Mal zusätzlich einen „echten“ Lichtbildausweis auf den Tisch legen. Der Studiausweis wird alleine nicht akzeptiert. Noch so ein Rohrkrepierer …

    Als ich vor ein paar Monaten dann von der Möglichkeit gehört hab, meinen Bibliotheksausweis und meine Schomäcker-Card in den Ausweis zu integrieren, hab ich das natürlich sofort gemacht. Endlich hat diese blöde Karte doch noch eine Funktion bekommen und den Kartenberg in meiner Brieftasche wieder etwas verkleinert.

    Dass ich mit dem neuen Bibliotheksausweis jetzt die Selbstverbuchung nicht mehr nutzen kann, hat man mir aber erst hinterher gesagt – auf der einen Seite kommt ein Feature dazu und auf der anderen Seite fällt ein (wichtigeres) weg. Wieder so ein Armutszeugnis, aber irgendwann macht sich einfach die Resignation breit.

    Ich will doch nur ein System, das funktioniert … so wie an anderen Unis. 🙁

    Die Ironie an der Sache ist ja, dass wir jetzt sogar eine technische Universität sind – echt erbärmlich das Ganze!

    So, nach dem ganzen Rumgeheule muss ich auch mal etwas Lob loswerden. Der Wechsel des Systems nach so kurzer Zeit ist zwar peinlich, aber irgendwann muss man auch mal einen glatten Schnitt machen, wenn man sieht, dass es so nichts mehr wird. Vielleicht bekommen wir auf diese Weise am Ende doch noch ein System, das unsere Ansprüche erfüllt und funktioniert.

    Ich hab selbst seit Jahren eine EC-Karte mit Geldkarten-Funktion und muss eingestehen, dass ich da bisher noch nie etwas draufgeladen hab. Das lag allerdings nicht am schlechten System sondern daran, dass ich noch nie einen sinnvollen Einsatzzweck für so eine Karte hatte. Es gibt insgesamt einfach zu wenig Akzeptanzstellen im freien Markt. Das System an sich ist jedoch ausgereift und funktioniert (!) – im Gegensatz zu irgendwelchen selbstgestrickten Insellösungen (aktuelle Uni-Card usw.). Das Studentenwerk kann für die Mensakassen beispielsweise fertige Kassenterminals kaufen, die dann auch sofort funktionieren. Solche Geräte gibt es bereits seit Jahren von verschiedenen Herstellern – tausendfach erprobt und mit Garantie!

    Wie schon erwähnt wird genau das selbe System auch erfolgreich in Stadien, diversen Bertiebskantinen und unzähligen Parkautomaten eingesetzt und hat sich im harten Einsatz bereits bewährt. Und was ganz wichtig ist: Es ist ein einheitlicher Standard!

    Wenn ich einen Uni-Ausweis mit Geldkartenfunktion habe, kann ich damit auch am Kiosk ne Zeitung kaufen, in München nen Parkschein lösen, oder in Leverkusen im Stadion ne Bratwurst essen … alles mit einer Karte.

    Ist doch toll, wenn man damit bald auch überall an der Uni drucken und kopieren kann. Und dann können eben nicht nur Uni-Angehörige kopieren sondern auch jeder, der in Leverkusen eine Stadion-Geldkarte gekauft hat. 😉

    Mir fällt es auch auf, dass unter meinen Kommilitonen etliche „Berufsnörgler“ sind, die bei jeder Neuerung grundsätzlich erstmal dagegen sind und auf die Barrikaden gehen. Beim Thema Uni-Card kann ich das sogar langsam verstehen. Diese ständigen Spielchen mit angekündigten Funktionen, die es dann doch nicht gibt, nerven auch mich immer mehr.

    Den Schritt hin zur Geldkarte kann ich aber nur unterstützen. Natürlich wär es schön gewesen, wenn man da sofort drauf gekommen wär, aber Menschen machen nunmal Fehler. Es ist nur wichtig, dass man diese Erkennt und nicht ignorant weiter in die falsche Richtung läuft. Ich habe die Hoffnung, dass wir mit dem neuen System auf dem Richtigen Weg sind und auch die anderen Funktionen nach und nach (wieder) dazu kommen.

    In diesem Sinne frohe Weihnachten

  41. student sagt:

    Der Berufsnörgler braucht aber für seine Steuererklärung eine Quittung.

    Also wird er in Zukunft alles mit seinem Handy „kopieren“ und zu Hause ausdrucken.

    Aber vielleicht haben wir ja Glück und die Kopierer werden nie funktionieren…

  42. Michael sagt:

    Also um mal einiges klarzustellen:
    1.Übertragbarkeit: Das wirklich Schöne an der Geldkarte ist eben (entgegen einigen Aussagen hier) die Übertragbarkeit und der Preis.
    – Man kann das Geld auf die Geldkarte packen und im Allgemeinen auch problemlos und gebührenfrei zurück auf das eigene Konto.
    – Die Gebühren sind unschlagbar billig 0,3% der Transaktion mind. 1ct …. und jetzt erzählt bitte nix von „muss der Nutzer nicht bezahlen“, korrekt wäre nicht ZUSßÄTZLICH bezahlen! Wenn ihr also eine Kopie macht (4ct) zahlt ihr 25% Bankgebühren … ist das cool oder was ?
    Der Fairness halber sollte man aber auch erwähnen, dass das ganz ehrlich wirklich billig ist, für die Sicherheit, das Geld auch zurückzubekommen, wenn der Betreiber nach einem Jahr oder der 1.Betriebsprüfung den Krempel wieder einpacken darf, weil irgendjemand vergessen hat, dass man auch Quittungen irgendwie drucken können muss!

    2. Die Diskussion um die Quittung ist albern, weil jeder Nutzer einen Rechtsanspruch auf eine Quittung hat s.“§368ff BGB! Es ist also nur eine Frage der Zeit, wann die irgendjemand fordert, spätestens irgendwann das Finanzamt und wenn die dann nicht erstellt werden kann, dann darf das ganze schöne System nämlich wieder abgebaut werden! Nur schade dann um das schöne Geld für die Technik.

    3. Datenschutz: Da bei der Abrechnungsstelle nicht das Produkt das gekauft wurde sondern nur der Betrag der vom „virtuellen“ Gegenkonto der Geldkarte auf das Konto des Betreibers gebucht wird gemeldet wird, ist das sicherlich wahhhhhhhnsinnnnnig interessant, wer da wieder 23ct ausgegeben hat, selbst wenn man über wilde aufwendige strafrechtlich bewehrte Verknüpfungen an den Namen des Karteninhabers käme. Ich glaube sooooo einen Kunden sucht bestimmt jeder Kiosk-Betreiber.

    Und das ist nämlich genau das dicke Problem! Das Ganze funktioniert nur mit einem Bondrucker an jedem Kartenleser! Mit der reinen Geldkartenfunktion kann man nämlich garnicht später nachvollziehen wofür das Geld ausgegeben wurde! Daraus folgt: keine Quittung möglich! Andernfalls bei einem zentralen Belegdruck müsste man zusätzliche Daten speichern, die dann allerdings Datenschutzprobleme aufwerfen.

    Also seit einfach, gespannt auf die wieder neuen Kartenleser mit Bondrucker (wahrscheinlich verzögert sich ja deshalb die Aufstellung, ich habe nämlich im Moment keine solchen Geräte im Internet gefunden).

    und wenn nicht ….. mit dem Geldkartensystem kann man auch Cheeseburger kaufen (die haben an die Quittung gedacht ;-)) ….wenn es übernächstes Jahr das nächste Kartensystem gibt!!!! 😉

  43. Bebbi sagt:

    Hallo!

    An welcher Uni bekommt man Quittungen für die Kopien? Höchstens wenn es ein eigenes System für die Kopierer gibt, dass an Extra Automaten Karten auflädt. Aber selten drucken die Quittungen aus.

  44. student sagt:

    Danke Michael!

    Aber man sollte das mal positiv sehen, einen Bondrucker hat der Kopierer ja schon integriert. D.H. Eine Seite kopiert und passend dazu eine schöne Rechnung auf DinA4. Was will man mehr.

    @Bebbi: Wie gesagt, man muss eine bekommen. Jetzt bin ich nicht der pingelige Student der ein Verfahren anzettelt. Aber den finden wir noch.

  45. Beobachter sagt:

    @Student:

    Dann gibt es bestimmt die Regelung, dass man die Kopien mit Quittungen an einem Kopierer machen muss, wo jemand die Zähler vor- und nachher abließt und das quittiert. Man, dann soll die Quittungs-Haben-Woller halt woanders kopieren … Ich habe noch nie einen Kopierer mit Quittungsdrucker gesehen.

  46. Jenny sagt:

    Ich fand die Umstellung auf die UniCard und zugleich den Wechsel des Betreibers der Kopierstationen noch eine gute Sache, obwohl mir bereits da, das Geld, das noch auf der Karte war, verloren gegangen ist. Die neuen Funktionen die eigeführt werden sollen, finde ich auch diesmal gut, aber die Umstellung auf die EC-Karte geht einfach mal garnicht!!! Was soll dieser Mist? Auch wenn ich mir speziell dafür noch eine zusätzliche Karte ausstellen lassen kann…ehrlich gesagt, ich will die garnicht haben! Zum einen geht mir dann schon wieder Geld verloren und außerdem dachte ich die UniCard hätte den Sinn, alles mit EINER Karte erledigen zu können?! Und dann im kommenden Jahr wieder ein Wechsel??? Ist das ernst gemeinst??? Was soll das denn bitte??? Wieso kriegen andere Unis eine einmalige und vernünfttige Umstellung der Systeme hin; nur Dortmund nicht?!

  47. Rainer sagt:

    Es gab für mich bisher trifftige Gründe, auf eine EC-Karte und einen USB-Stick zu verzichten. Was die EC-Kar-
    te betrifft, erhielt ich von der Sparkasse Dortmund die Auskunft, zu ihrer Erlangung 5,– EURO zahlen zu
    müssen und dass diese Zahlung jährlich zu wiederholen sei. Ich sehe dadurch den Preisvorteil, mit dem
    das neue System vorgestellt wurde, in unerträglicher Weise relativiert, zumal es noch keine Pfandkarten
    gibt. Letztere hätten mit Beginn der Umstellung bereits verfügbar sein müssen. Die Wirtschaftlichkeitsinte-
    ressen der Studierenden werden in abgeklärter Weise übergangen.

    • Maik sagt:

      Du kannst dir auch einfach ein kostenloses Girokonto bei der comdirect oder sonstwo holen. Da bekommst du sogar zu der kostenlosen EC Karte auch noch eine kostenlose Mastercard und 50 € geschenkt, das dürfte den „Preisvorteil, mit dem das neue System vorgestellt wurde“ noch extrem verbessern 😉

  48. Bebbi sagt:

    @Rainer: Wenn man natürlich auf übliche Dinge wie USB-Sticks (was auch immer da das große Problem sein soll) verzichtet, darf man sich auch nicht beschweren, wenn man deshalb Probleme bekommt. Aber für’s normale Kopieren brauchst du ja keinen USB-Stick. Den brauchst du doch nur, um dir pdfs für zu Hause zu erstellen.

  49. Bebbi sagt:

    Auf

    http://www.ub.tu-dortmund.de/service/gebuehren-ausdrucke-kopien-scans.html

    sollte man erwähnen, dass alle 10 Minuten 1 Cent fällig wird für den Scan. (bzw. das generell nach jeweils 10 Minuten ohne Buchungen 1 Cent fällig wird).

    Wobei mir irgendwie immer noch nicht klar ist, warum dass mit der Geldkarten-Identifikation bei Scans überhaupt nötig ist. Es wird nicht protokolliert, keine Kosten müssen zugeordnet werden bzw. erhoben/abgebucht werden.

    LG

    Bebbi

    • Bebbi sagt:

      P. S.:

      Wenn nur einmal am Ende abgebucht wird, kann das ja auch länger als 10 Minuten dauern … wird dann auch ein Cent abgebucht alle 10 Minuten?

  50. Studentin sagt:

    Hallo,
    ich wollte mal nachfragen, ob es Neuigkeiten bezüglich der Quittungen gibt?
    Danke!

  51. Michael sagt:

    Hallo,

    ich finde die EC-Karten Funktion super. Warum sollte die Geldkartenfunktion selten sein? Jeden den ich kenne, der eine EC-Karte hat und das sind weit über 90 Prozent der Studenten, hat auch normalerweise einen Geldkartenchip darauf. Guckt mal auf die Rückseite, da steht das!

    ABER WAS ECHT EINE FRECHHEIT IST:

    Ich habe insgesamt über das ganze Semester hinweg ca 15 Mal versucht zu drucken. Der Druckertreiber auf meinem Laptop für „Uniflow“ Drucken geht einwandfrei. Aber jeder der Scheißkopierer sagt, er hätte kein Papierzum Drucken, was defacto nicht stimmt, da sie alle voll sind mit Kopierpapier. Stellen Sie bitte endlich ein, dass man auch zum Drucken das Papierfach selbst auswählen kann, oder zumindest, dass endlich nicht immer das falsche leere Fach gewählt wird. Es ist einfach ätzend, durch die ganze Uni zu laufen (EF Bib, Zentralbib, etc.), um dann festzustellen, dass keienr der Kopierer, obwohl er den Druckjob anzeigen kann, ihn angeblich mangels Papier nicht ausdrucken kann!!!!!!!!! Echt ätzend….

    MfG

    Michael

    • webredaktion sagt:

      Hallo Michael,

      zu der Fehlermeldung „kein Papier“ gibt es eine Antwort in unserer FAQ.
      Falls Ihnen diese nicht weiterhilft, schreiben Sie uns doch bitte noch mal genauer, welches Papierformat Sie ausdrucken wollten oder ob es sich um eine große Datei handelte.

      Mit freundlichen Grüßen

      Jessica Buschmann

      Universitätsbibliothek Dortmund

  52. Bebbi sagt:

    Seit 2 Jahren gibt es die Geräte nun und die Abbuchung funktioniert bis heute nicht korrekt. Erst diese Woche erlebt: Laut Anzeige am Geldkarten-Lesegerät waren nur ein paar Cent fällig (was korrekt gewesen wäre, hätte ich gescannt), abgebucht wurde von der Geldkarte – wie ich dann beim nächsten Mal sah – aber fast 20 Euro. Entsprechende Hinweise werden von der Firma als Bedingungsfehler oder Missverständnis abgetan, wenn man überhaupt eine Antwort bekommt. Die UB kümmert sich nicht drum, weil sie nicht zuständig sei.

    Mir ist es egal, ob die Kopie nun einen halben Cent mehr oder weniger kostet, ich erwarte aber eine korrekte Abrechnung.

    Manchmal ist auch die Ameldung nicht zu erreichen, wenn man anonym scannen, drucken etc. will. Interessiert den Betreiber auch nicht. Oder was anderes geht nicht.

    Das Ausdrucken von Druckaufträgen über’s Netzwerk klappte diese Woche – erst jetzt habe ich es ausprobiert – nicht bei allen Dateien, auch wenn es sehr ähnliche, kleine Dateien waren. Da melde ich mich schon gar nicht mehr erst beim Betreiber. Jedesmal ging der Prozess soweit, das man vom Geräusch erwartete, dass gleich ein Blatt rauskommt … und die Geräte wurden still und es passierte nichts.

    Ich habe viele UBs kennen gelernt in den letzten Jahren, aber sowas gibt es nur hier in Dortmund in der UB. Und das mit einer Firma, von der man erwarten würde, dass die das hinbekommen sollten.