UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Wieder da: Die Pausenscheibe!

Mittwoch, 06.01.2016 um 14:23 Uhr - 5.650 Aufrufe

pausenscheibe-kleinMit der Prüfungszeit kehrt die Pausenscheibe zurück

  • Pausenscheiben liegen ab sofort bis zum 11. März für Sie an folgenden Arbeitsplätzen aus:
    • in den Ruhezonen in der Zentralbibliothek (Raum E1 im Erdgeschoss, 2. und 3. Obergeschoss)
    • und jetzt neu auch in der Emil-Figge-Bibliothek
  • Genau wie bei einer Parkscheibe stellen Sie die Zeit ein, zu der Sie Ihren Arbeitsplatz verlassen – auch wenn es nur ganz kurz ist. Besonders in Prüfungszeiten sind die Arbeitsplätze in der Bibliothek heiß begehrt.
  • Zwischen 12 und 14 Uhr können Sie zum Essen bis zu einer Stunde Pause machen, sonst höchstens eine halbe Stunde. Bleiben Sie länger weg, können andere Ihren Arbeitsplatz einnehmen.
  • Bitte helfen Sie mit, dass diese Regelung funktioniert! Sie finden keine Pausenscheibe? Holen Sie sich eine im Servicezentrum.
  • Und nicht vergessen: Nehmen Sie bitte immer Ihre Wertsachen mit!
  • Übersicht der Lernplätze auf dem Campus der TU Dortmund

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19 Kommentare für “Wieder da: Die Pausenscheibe!”

  1. Bunnimoto sagt:

    Hallo diese Dinger sind voll unnötig . Wäre gut wenn sie die abschaffen würden .
    Dankendem Voraus .

  2. con sagt:

    ich finde sie auch überflüssig und einengend…selten pausiert man länger als 30 bzw. 60 Minuten und wenn, dann könnte man z.B. erst um 14 die größere Pause einlegen. Oder man ist immer am Platz und steht aber dauernd auf, um Literatur zu suchen, zu kopieren etc. Es sollte auf freiwilliger Basis geschehen und nur als Hinweis und Appel an die Fairness dienen. Anstatt vielleicht einen neuen Lesesaal einzurichten, um die Nachfrage abzudecken, engt man die Studenten mit diesen Kärtchen nur ein…

  3. tob sagt:

    Die beste Erfindung der Bib aller Zeiten. Durch die Scheiben findet man immer einen Platz. Denn irgendwen gibt es immer, der zu lange weg ist, die Uhr nicht eingestellt hat, oder sogar gar keine Scheibe am Platz liegen hat. In diesen Fällen habe ich keine Skrupel, die Sachen wegzuräumen und mich dorthin zu setzen.

  4. con sagt:

    etwas rabiat, deine Methoden con! Schließlich weißt du nicht, woran eine evtl längere Pause auch liegen kann. Und dass man sich am Arbeitsplatz eines anderen zu schaffen macht ist auch nicht juristisch einwandfrei…Besser ist es, dass sich alle Studenten für mehr Lern- und Leseraum einsetzen! Dafür sollte es die finanziellen Mittel geben, der Ansturm der letzten Jahre auf die Unis war doch abzusehen!

    • ConRe sagt:

      tob hat vollkommen recht. Es gibt klare Regeln und davon profitieren alle.
      Viele verhalten sich nicht fair, sondern denken ausschließlich an die eigenen Interessen.
      Die eigene Freiheit endet nun eimmal da, wo sie die der Anderen beschneidet.
      Die Karten sind eine super Idee!

  5. arndt04 sagt:

    Ich hoffe nur, dass sie tatsächlich nur als Provisorium gedacht sind, da die echte Lösung des Problems, die Erschaffung von mehr Raum ist. Warum findet man in Do kaum einen freien Platz, während z.B. an der RUB oder in Köln immer freie Plätze da sind und sogar in Abgeschiedenheit!

  6. tob sagt:

    @con: Mit dem letztem Gedanken hast du sicherlich Recht. Doch momentan sehe ich auf dem Gelände der TU ehrlich gesagt wenig Kapazität, großräumig mehr Platz anzubieten. Fantastisch wäre natürlich ein ganz neues (mehrstöckiges) Gebäude ausschließlich mit Arbeits- und Lernmöglichkeiten.

    Was die jetztige Praxis betrifft, sehe ich auch „juristisch“ kein Problem darin, die auf dem Tisch verteilten Blöcke, Netzteile, Stifte etc. zusammenzuräumen und an den Rand zu legen. Ich hatte bisher auch noch nie Probleme mit Leuten, die an dem inzwischen von mir belegten Platz zurückkamen. Die waren alle mehr oder weniger einsichtig.

  7. con sagt:

    In den Bibliotheken anderer Unis gibt es sogar(besonders in den Bereichsbibliotheken) die Möglichkeit einer Tischausleihe!Und hier sind ausgerechnet in der PH-Bibliothek die Platzverhältnisse so beengt, dass oft ein ungestörtes Lernen/Arbeiten nicht möglich ist!

  8. ein Student sagt:

    Ein Grund für die engen Platzverhältnisse ist auch, dass sehr viele Studenten aus Bochum oder Essen an der TU lernen, weil die Lernmöglichkeiten an der TU am besten sind.

    • tob sagt:

      Nicht zu vergessen: Die vielen FH-Studenten. Würde man diesen den Zugang einschränken, wäre das Platzproblem nicht mehr existent.

      • arndt04 sagt:

        Dabei haben sie die eigene Bibliothek, deren Platz aber auch bei weitem nicht ausreicht! Es ist eindeutig ein Kapazitätsproblem! Könnte man die ZB nicht um ein zwei Etagen aufstocken?

        • Lirum Larum sagt:

          noch besser: ein dreistöckiges Gebäude auf Säulen (ein horizontales Hochhaus wie z.B. die IVG-Medienbrücke) über die Ursprungsbibliothek bauen. In den Säulen Aufzüge mit überdachten Wegen in die Ursprungsbibliothek und ganz oben ein großes Atelier. Das wäre der perfekte Lernraum und in der Bibliothek könnten mehr Bücher aufgestellt werden mit kleinen oder großen Lesesäälen für jedes Fach

    • NP sagt:

      Dies Unsere – Eure-Bib werde ich nie verstehen. Mal abgesehen, dass man die Hochschule Menschen nicht ansieht …

  9. angelo sagt:

    Sollte ich jmd erwischen, der Hand an meinen Sachen anlegt, dann wirds heikel

    • branduardi sagt:

      Wer Stress macht, weil seine Sachen zur Seite geschoben wurden, während er trotz klarer Regeln zu lange weg war, muss damit rechnen, dass es für ihn heikel wird.

    • NP sagt:

      Ob es so geschickt ist ein Hausverbot zu riskieren, weil man sich für den Mittelpunkt der Welt hält, beurteilen angelo und ich wohl anders.

      • con sagt:

        ich fürchte hier, einen Hausverbot kann die Bibliothek nicht ohne Weiteres erteilen, da die gesamte Uni als öffentlicher Raum gilt. Hier kann nur die Polizei einschreiten und einen Platzverweis aussprechen…

        • Ute Engelkenmeier sagt:

          Hallo angelo, branduardi, NP und con,

          wir freuen uns, wenn im Blog eine angeregte und konstruktive Diskussion geführt wird. Bevor es aber zu Missverständnissen kommt, hier eine kurze Darstellung aus Bibliothekssicht:
          Die Bibliothek kann einen Hausverweis aussprechen, wenn gegen die geltenden Regelungen der Benutzungsordnung verstoßen wird. Dort ist z.B. geregelt, dass das Reservieren von Arbeitsplätzen nicht gestattet ist. Die Einführung der Pausenscheiben erinnert quasi genau daran 😉
          Wie andere bereits schrieben, führen die Pausenscheiben leider nicht dazu, dass wir nun mehr Arbeitsplätze haben, aber es führt dazu, dass es weniger „Handtuchmentalität“ gibt und sich die Lernenden fairer verhalten. Vielen Dank!
          Leider gibt es immer ein paar schwarze Schafe, die sich nicht daran halten, es ist jedoch noch zu keinem ernsthaften Konfliktfall gekommen, so dass wir niemanden rauswerfen mussten.
          Ein Geheimtipp für alle, die nach 15 Uhr einen Arbeitsplatz suchen, ist momentan die Mensa Campus Süd: http://www.ub.tu-dortmund.de/ubblog/freie-lernplaetze
          Hier noch eine Übersicht über Lernplätze auf dem TU Campus:
          http://www.ub.tu-dortmund.de/service/lernplaetze.html

          Einen guten Start in die Woche und viel Erfolg beim Lernen,
          Ute Engelkenmeier

          Medienbereitstellung und Information

  10. con sagt:

    Danke für die Aufklärung Frau Engelkenmeier.

    Das Problem kann man aber wirklich kaum mit Pausenscheiben etc. lösen, es wird DRINGEND mehr Lernraum benötigt. Besonders in der Emil-Figge-Bibliothek ist ein ungestörtes Lernen sehr schwierig, man sitzt regelrecht dem Nachbarn auf dem Schoß! Man hat außerdem kaum Platz für seine Lernunterlagen…