UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Scanangebot wird erneuert!

Montag, 02.09.2013 um 14:30 Uhr - 7.817 Aufrufe

Unser Digitalisierungsangebot wird erneuert und ist in Zukunft im Erdgeschoss zu finden. Ab Montag, den 2. September 2013 ist daher der Digitalisierungsraum im 2. Obergeschoss nicht mehr zugänglich.

  • Im Erdgeschoss stehen zunächst die beiden Bookeye-Aufsichtscanner aus dem 2. Obergeschoss (neben dem Zeitschriftenlesesaal). Als zukünftigen Ersatz für diese Scanner testen wir jedoch in der ersten Septemberwoche neue Geräte. Machen Sie mit und probieren Sie die Testgeräte im Eingangsbereich aus!

Im 2. Obergeschoss entstehen zwei neue Räume: Der ehemalige Digitalisierungsraum wird in Kürze zu einem Arbeitsraum für Studierende mit Behinderung umgebaut, im daneben liegenden Raum entsteht ein Studienraum mit abschließbaren Containern für eigene Materialien.
Auch diese Maßnahmen gehören zu unserem Gesamtkonzept nach dem Motto „Lernen Sie doch, wie Sie wollen!“. Damit kommen wir mit speziellen Lernumgebungen, die zum Beispiel auch buchbare Gruppenarbeitsräume einschließen werden, ganz unterschiedlichen Lernbedürfnissen entgegen.

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19 Kommentare für “Scanangebot wird erneuert!”

  1. NP sagt:

    Ich finde die stärkere Orientierung an Bedrüfnissen gut, hoffe aber aber, dass das nicht in einen Hyperismus umschlägt.

    Und dann frage ich mich, warum soetwas immer so kurzfristig angekündigt wird.

  2. Johan sagt:

    Hyperismus? das musste ich erstmal googlen „Meinten Sie: hypericismus“? *g*

  3. Student sagt:

    Ich vermisse die bisherigen Flachbettscanner sehr. Mit diesen Geräten war es gut möglich, eine Abbildung aus einem Buch zu scannen. Dies ist bei Aufsichtscannern nicht möglich, da die Seiten in dickeren Büchern, wenn diese normal aufgeschlagen sind, nicht ganz gerade liegen. Gerade bei Diagrammen ist diese Form der Verzerrung sehr ungünstig. Auch die Scan-, Druck- und Kopierstationen können die Flachbettscanner nicht ersetzen. Legt man nämlich ein dickeres Buch auf diese Scanner, wird der Bereich in der Mitte nicht richtig gescannt.
    Auch die Möglichkeit der Texterkennung war bei den Flachbettscannern sehr praktisch.
    Fazit: Die Reduktion der Computer mit Flachbettscannern von 4 auf 0 Geräte kann ich nicht nachvollziehen.

    • Wolfgang sagt:

      Ich vermisse die alten Scanner ebenso. Im Vergleich zu den alten sind die neuen eine Katastrophe.

  4. f.e. sagt:

    Wird es weiterhin einen (oder zwei) Einzugsscanner geben? Die Möglichkeit größere Mengen an losen Blättern einzuscannen würde ich ansonsten sehr vermissen!
    Auch das Beibehalten eines klassischen („popeligen“) Flachbettscanners unterstütze ich.

  5. Johan sagt:

    An Student: Hast Du mal selber getestet? Flachbettscanner finde ich zu anstrengend, wenn man ein Buch einscannt. Habe letzte Woche mal getestet, die neuen Scanner scannen die Bücher von oben auch ohne Verzerrung, die PDFs sehen ganz gerade aus, auch bei dem dicken Buch, das ich hatte. Konnte leider nicht alle Geräte daraufhin testen. Aber Texterkennung haben die glaube ich alle.

  6. icke van und zu ik sagt:

    Bitte stellen Sie wieder eine alten Flachbettscaner auf. Koexistenz alter und neuer Scanner kompensiert Fehlen der Tastatur, die
    viel praktischer ist sowie das Fehlen der normalen Monitoranzeige auf gewöhnlichen Monitoren. Es stellt wirklich nur
    alle Tester zufrieden, wenn alte und neue parallel vorhanden sind.
    Ich finde, daß die Entwickler der neuenGeräte vergaßen, daß der Faktor „alte Tastatur“ nicht verdrängt werden darf.

  7. Anna sagt:

    Gibt es auch einen Scanner für Mikroformen? Ich kenne mich leider mit diesem Medium nicht so gut aus.

    • Monika Pushilal sagt:

      Hallo Anna,
      ja, es gibt einen Scanner für Mikroformen (Mikrofiche, Mikrofilm), der im Ausleihzentrum, also nicht-öffentlichen Bereich, steht.
      Wer das Gerät noch nie bedient hat, bekommt eine Einführung (bis 16 Uhr möglich) durch unsere KollegInnen und kann daran scannen, bis die Bibliothek schließt. Probieren Sie es einfach mal aus, wenn Sie ein entsprechendes Medium haben!

      Mit freundlichen Grüßen
      Monika Pushilal
      Ausleihzentrum

    • hans klein sagt:

      Ist ein dritter in Planung?

  8. Maria sagt:

    Hallo liebe Bibliothekmitarbeiter,

    kann man nicht doch irgendwo in der Ecke ein Platz für die Einzugs- und Flachbrettscanner schaffen? Die waren doch eine große Hilfe für uns. Die Aufsichtsscanner sind zwar schnell, aber keine Universallösung. Manchmal muss man außer Zitaten auch Bilder und Schemen aus Büchern in eine Arbeit einfügen und die müssen möglichst gut aussehen. Und ein Raum wo man in Ruhe scannen kann war auch eine gute Idee.

    P.S. Und wenn im 2. Stock ein Arbeitsraum für Studierende mit Behinderung eingerichtet wird, braucht man doch eine Rampe für Rollstühle zu bauen? So eng und so oft waren früher die Aufzüge außer Betrieb.

    Mit freundlichen Grüßen
    Maria

  9. mas sagt:

    Die Neuerungen sind eine grundsätzliche Verschlechterung und schafft einen Vorteil ggü. anderen Unis ab. Für Behinderte hätte man andere Maßnahmen erbringen sollen als so. So ist es für alle nur eine Billig-Lösung, ohne gesteigerte Qualität.

  10. NP sagt:

    Mir ist rätselhaft, was denn daran eine Verschlechterung sein soll? Jeder Kopierer hat einen Einzug für größere Stapel – sogar in DIN A3 – und man kann auch eine Vorlage – sogar in DIN A3 – glatt auflegen …

    • Friedrich sagt:

      Die alten Einzugscanner (Fujitsu SnapScan) sind zusammen mit der dazugehörigen Scan-Software wesentlich bequemer zu bedienen, als die Kopierer mit ihrem kleinen Display. Außerdem konnte man im Digitalisierungsraum die PDF-Dateien gleich mit Adobe Acrobat nachbearbeiten. Die Kopierer können zudem auch nur 30 Seiten am Stück scannen.

      • webredaktion sagt:

        Hallo,

        vielen Dank für die Kommentare und Anregungen zu unseren Scanangeboten!
        Im Erdgeschoss stehen zurzeit ein Aufsichtscanner und zwei Einzugscanner. Der zweite Aufsichtscanner ist leider defekt, ein Reparaturauftrag wurde vergeben.
        Für alle, die die Flachbettscanner vermissen, gibt es gute Nachrichten: In Kürze wird einer der Flachbettscanner für eine Übergangszeit ins Erdgeschoss zu den anderen Scannern gestellt. Außerdem können die Druck-, Scan- und Kopierstationen, die alle einen Einzelblatteinzug haben, für Scans benutzt werden. Demnächst wird das alte Scanangebot aus dem Digitalisierungsraum durch neue Aufsichtscanner mit Texterkennungssoftware ersetzt.

        Mit freundlichen Grüßen
        Jessica Buschmann
        Universitätsbibliothek Dortmund

  11. Ein Stefan sagt:

    Wäre es nicht möglich, beispielsweise im derzeit im Umbau befindlichen Ostteil im ersten Untergeschoß einen Digitalisierungsraum in der Art zu schaffen, wie er zuletzt im 2. OG bestanden hat?

    Insbesondere möchte ich Maria zupflichten, daß gerade die Flachbettscanner die Lösung schlechthin waren, Abbildungen, Tabellen und andere Graphiken aus den historischen Beständen der TU Dortmund (natürlich Gemeinfreiheit bzw. Freigabe der Autoren vorausgesetzt) reproduktionsfähig zu digitalisieren. Beispielsweise ist mir in dieser Form bereits ein Artikel in einer Fachzeitschrift ermöglicht worden, der mit dem derzeitigen Scanangebot schlicht und einfach nicht möglich wäre.

    Die Aufsichtscanner leisten zwar ordentliche Arbeit, aber gerade die Buchfalzkorrektur bei historischen Zeitschriftenbänden führt nicht selten zu sehr merkwürden (welligen, „springenden“ und teilweise mit herkömmlicher Bildbearbeitung nicht mehr korrigierbaren) Ergebnissen. Bitte beachten Sie, daß das Einscannen gerade von alten Zeitschriftenartikeln nicht nur der Zitierbarkeit der Texte, sondern eben auch der Graphiken, Tabellen usw. dient und gerade auch im Sinne der Nutzbarkeit der historischen Bestände der Bibliothek dienen muß.

    Die Nutzung der Kopiergeräte ist zumindest für mich leider keine Alternative, da diese zum einen keine Möglichkeit bieten, die eingescannten Bestände unmittelbar zu sichten und zum anderen insbesondere zum jetzigen Semesterbeginn mehr als nur meistens belegt sind, sodaß lange Wartezeiten unvermeidlich sind – vermutlich geht es nicht nur mir so, daß ein Bibliotheksbesuch zwar mit hinreichend Geduld beginnt, aber spätestens bei einer Schlange von fünf oder mehr Benutzern, die teilweise ganze Bücher kopieren und/oder einscannen wollen, doch ein schnelles Ende findet, wobei eine gewisse Frustration nicht zurückbleibt.

    Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung auf einen gütigen Kompromiß

    ein Stefan

  12. Stephan sagt:

    Hallo liebes Team der Unibibliothek,

    ich war heute nach längerer Zeit mal wieder in der Zentralbibliothek und bin an folgender einfacher Aufgabe gescheitert: aus einem Papierstapel per Einzugscanner eine PDF-Datei erzeugen und diese per Mail verschicken. Im bisherigen Digitalisierungsraum war diese Aufgabe eine Sache von zwei Minuten; von den dort mit den Einzugscannern ausgestatteten Computern hatte man sogar Zugriff auf seinen Unimail-Account und konnte von dort aus bequem mit der erzeugten PDF-Datei hantieren.

    Und jetzt? Den Digitalisierungsraum gibt es nicht mehr. Auf Nachfrage beim Personal erklärte man mir zunächst, dass das direkte Verschicken oder Hochladen von PDF-Dateien jetzt nicht mehr möglich sei. Man benötige jetzt einen USB-Stick, um die Datei darauf zu speichern. Weiterhin hieß es, das Einscannen von Papierstapeln sei an jeder Kopierstation mit Einzelblatteinzug möglich. Wie aber benutze ich diese Stationen ohne aufgeladene Unicard? Die Kopierstationen akzeptieren anscheinend nur Unicards mit Guthaben. Warum, wenn das Scannen doch kostenlos ist? Oder wird dafür neuerdings etwa auch eine Gebühr erhoben? Am Ende riet mir Ihr Personal sogar, doch die Aufsichtscanner zu verwenden – obwohl diese ja nun mangels Einzugvorrichtung die denkbar schlechteste Lösung für das Scannen eines Papierstapels ist.

    Bitte klären Sie mich auf. Hat sich die Situation in der Zentralbibliothek tatsächlich so verschlimmbessert? Ich möchte doch einfach nur einen Papierstapel in eine PDF speichern und diese per Mail verschicken oder in eine Cloud laden. Ohne USB-Stick und ohne Unicard mit Guthaben. Das ging vorher ja schließlich auch.

    • Michael Schaarwächter sagt:

      Hallo Stephan,

      das Scannen von Papierstapeln ist an den Druck-, Scan- und Kopierstationen möglich. Dafür benötigen Sie einen USB-Stick und eine Geldkarte mit einem Minimalbetrag, siehe auch http://www.ub.tu-dortmund.de/service/gebuehren-ausdrucke-kopien-scans.html . Dieses Angebot, welches für die Verarbeitung großer Mengen von Einzelblättern geeignet ist, hat einen Teil des Angebotes aus dem veralteten Digitalisierungsraum abgelöst. Die Daten auf dem USB-Stick können Sie dann z.B. an unseren öffentlichen Internet-PCs auf beliebige Server hochladen oder natürlich per E-Mail verschicken.

      Die neuen Aufsichtsscanner sind für das Erstellen von qualitativ hochwertigen Einzelscans bzw. Scans von Seiten aus Büchern optimal.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Michael Schaarwächter (Bibliotheks-IT)