UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

Schließfächer auch zu Beginn des Wintersemesters gesperrt

Mittwoch, 20.10.2010 um 11:07 Uhr - 7.321 Aufrufe

Nicht nur Ihre Blog-Beiträge haben uns verdeutlicht, wie sehr Sie alle ungeduldig darauf warten, dass die Schließfächer in der Zentralbibliothek und in den Bereichsbibliotheken endlich wieder zur Verfügung stehen.

Trotz intensiver Planungen müssen allerdings die Schließfächer auch zu Beginn des Wintersemesters gesperrt bleiben. Damit gilt weiterhin die vorläufige Regelung, dass Sie Ihre Taschen und Mäntel mit in die Bibliothek nehmen dürfen.

Mit dieser Situation sind wir genauso unzufrieden wie Sie. Deshalb haben wir sofort nach Auftreten der Diebstahlfälle damit begonnen, eine neue Lösung für unsere Schließfachanlage zu finden, die einen deutlich verbesserten Sicherheitsstandard gewährleistet. Nur dann ist für uns die Wiederfreigabe der Schließfächer verantwortbar.

Jede von uns ins Auge gefasste Lösung ist allerdings mit mehr oder weniger hohen Kosten verbunden, für die uns zurzeit jedoch die finanziellen Mittel fehlen. Dies ist der ausschließliche Grund, warum wir noch nicht zu einer Lösung im Sinne unserer Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer gekommen sind.

Sobald uns finanzielle Mittel bereitstehen, werden wir unsere Planungen zeitnah umsetzen. Dabei werden wir die rein mechanischen Schließzylinder zugunsten eines elektronischen Schließsystems austauschen. Ihre UniCard wird Ihnen dann als Schlüssel dienen.
Damit streben wir eine zukunftsfähige Lösung an, bei der mit einer einmaligen Investition neben den Sicherheitsproblemen auch einige andere Nachteile der derzeitigen Schließfachanlage behoben werden.

Mit freundlichen Grüßen
Joachim Kreische
Leiter der Universitätsbibliothek Dortmund

Tags:

7 Kommentare für “Schließfächer auch zu Beginn des Wintersemesters gesperrt”

  1. extern sagt:

    Wenn alle Schließfächer mit der UniCard auf- und abgeschlossen werden, was mache dann ich als externe Bibliotheksnutzerin, die nur einen schlichten Bib-Ausweis ohne Magnetstreifen und anderes technisches Chichi hat? Es wäre schön, wenn Sie diese Frage bei der Umstellung bedenken, auch wenn es wohl nicht allzuviele meiner Art gibt. Danke!

  2. Karl sagt:

    Liebes Bibliotheksteam,

    bitte berücksichtigen Sie, dass es auch UniCards OHNE Chip gibt. Für Inhaber von UniCards ohne Chip müssen die Schließfächer schließlich auch benutzbar sein.
    Mit der jetzigen Situation bin ich allerdings nicht unzufrieden, schließlich ist es ganz ohne Schließfächer viel einfacher und komfortabler für die Bibliotheksnutzer.

  3. Norbert Gövert sagt:

    Auch für Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer, die nicht im Besitz einer UniCard sind, wird die Möglichkeit geschaffen, zukünftig die Schließfächer zu nutzen. Dazu werden entsprechende Chipkarten verliehen oder zum Kauf angeboten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Norbert Gövert
    Stellvertretender Bibliotheksleiter

  4. Friedrich sagt:

    Grundsätzlich finde ich die Einführung elektronischer Schlösser auch eine gute Idee, ich frage mich nur, woher man dann wissen soll, in welches Fach man seine Sachen gelegt hat. Bei der jetzigen Lösung steht ja am Schlüssel die Nummer der Schließfachs dran, sodass mans leicht wiederfindet, aber bei der Chipkartenlösung bekommt man ja wohl nichts mehr in die Hand.
    Natürlich könnte man sich die Nummer merken oder aufschreiben, aber das dürfte dann in der Praxis doch häufiger vergessen werden. Vielleicht kann man ja eine Art Terminal einrichten, an dem man abfragen kann, welches Fach einem gehört. Vielleicht gibts dafür ja auch schon längst eine fertige Lösung, ich wollte es nur mal sicherheitshalber ansprechen, damit das Problem nicht erst hinterher auffällt…

  5. Norbert Gövert sagt:

    Hallo Friedrich,
    die von uns ins Auge gefassten Anlagen sehen die von Ihnen skizzierte Lösung vor: ein Terminal, an dem man sich seine Schließfachnummer anzeigen lassen kann.

    Mit freundlichen Grüßen
    Norbert Gövert
    Stellvertretender Bibliotheksleiter

  6. mit deutscher Gründlichkeit ins Chaos sagt:

    Warum baut mann nicht einfach alle Schließfächer ab und kontrolliert an den Ein und Augängen die Taschen?

    so simple und in den Bereichsbib. ist dazu auch genug Zeit!

  7. Martin sagt:

    Kein Geld für Schließfächer aber ein drehendes TU Zeichen was nachts leuchtet. 🙂