UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Seriöse Open Access-Publikationen erkennen

Freitag, 10.08.2018 um 14:14 Uhr - 346 Aufrufe

Open Access LogoMedienberichte über „Raubverlage“ verunsichern derzeit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Wie vermeidet man, auf unseriöse Angebote im Open Access-Publizieren reinzufallen? Und woran erkennt man seriöse Zeitschriften?

Als Raubverlage oder „predatory publishers“ bezeichnet man Verlage, die gegen Geld wissenschaftliche Beiträge veröffentlichen, ohne einen Gutachterprozess zur Qualitätssicherung durchzuführen. Als Geschäftsmodell hat sich dieses Phänomen mit der verstärkten Nachfrage zum Open Access-Publizieren entwickelt. Oftmals gehen diese Raubverlage sehr geschickt vor, um Professionalität vorzutäuschen und seriöse Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Irre zu führen. So kommt es vor, dass in solchen Zeitschriften sowohl solide wissenschaftliche Artikel als auch blanker Unsinn veröffentlicht werden. Ein ähnliches Geschäftsmodell hat sich mit Konferenzen entwickelt. Im Zentrum der Medienberichterstattung stehen derzeit die Anbieter WASET und Omics.

Die TU Dortmund berät Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Wahl von Open Access-Publikationen. Der Geschäftsbereich digitales Publizieren und Informationskompetenz der Universitätsbibliothek kann TU-Mitgliedern dabei helfen, solche Anbieter für Open Access-Publikationen zu finden, die ein verlässliches Verfahren zur Qualitätssicherung etabliert haben.

Interessenten können sich an Dr. Kathrin Höhner wenden. Einen Überblick geben auch White Lists, auf denen qualitätsgeprüfte Zeitschriften oder seriöse Verlage gelistet werden.

Als inhaltliche Entscheidungshilfe für Autorinnen und Autoren bei der Wahl einer Zeitschrift versteht sich die Kampagne Think, Check, Submit, die u. a. von der OASPA ins Leben gerufen wurde.

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