UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Arbeitsplätze im 2. Obergeschoss mieten!

Dienstag, 26.11.2013 um 09:40 Uhr - 6.727 Aufrufe

studienraum-belebtAb sofort steht ein neuer Studienraum für Sie zur Nutzung bereit. Für zwei Euro und maximal 40 Tage können Sie dort einen der acht Arbeitsplätze mit abschließbarem Container mieten.
Den passenden Schlüssel erhalten Sie im Servicezentrum. Sind die Container bereits vermietet, merken Sie sich einfach direkt über unseren Katalog auf einen frei werdenden vor.

Übrigens: Sitzen Sie als Mieter nicht an „Ihrem“ Platz, ist dieser so lange frei für andere Studierende.

Weitere Informationen zu unterschiedlichen Lernumgebungen: Lernort Bibliothek

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14 Kommentare für “Arbeitsplätze im 2. Obergeschoss mieten!”

  1. Homer sagt:

    Und in drei Jahren nehmt ihr dann von jedem Eintritt? Ganz, ganz bedenkliche Entwicklung 🙁

  2. Ute Engelkenmeier sagt:

    Hallo Homer,

    niemand hat die Absicht, Eintrittsgebühren zu nehmen… aber vielen Dank für die Anregung 😉
    Ernsthaft: Ihre Sorge, dieses Angebot könnte in eine falsche Richtung gehen, möchte ich hiermit ausräumen.
    Das Angebot der mietbaren Container im Studienraum ist vergleichbar mit dem Angebot der mietbaren Studienmaterialschließfächer (Kurzausleihe), für die ebenfalls eine kleine Gebühr anfällt. Das bisherige Angebot wird gut und gerne angenommen, daher haben wir es nun entsprechend ausgeweitet. Die Nachfrage nach dem zusätzlichen Angebot im Studienraum (es sind bereits die Hälfte aller Container gebucht), bestätigt dies.

    Viele Grüße,
    Ute Engelkenmeier

    Hauptabteilung Medienbereitstellung und Information

  3. Jonas Erwinson sagt:

    Von wegen Arbeitsplätze !!! Aufgrund dieser kann man nicht mehr in der 3.Etage ungestört lernen, da ein lernen aufgrund des Lärmpegels der unsozialisierten, rücksichtslosen Individuen im „Arbeitsbereich“ (Container) kaum, bis gar nicht möglich ist. Und ich weiß Sie werden wieder mit hoher Wahrscheinlichkeit diesen Beitrag nicht oder nur teilweise veröffentlichen.

    Und wenn Sie schon mal solche „Arbeitsräume“ (Störcontainer) als erweiterten Service ansehen, dann sorgen Sie auch bitte dafür, dass diese auch wirklich als ARBEITRßÄUME genutzt werden und nicht für Orte eines Kaffeekränzchen !!!

    Falls Sie es auch wirklich zu Herzen nehmen und dagegen etwas unternehmen, wäre ich und viele andere Ihnen dankbar

    • Ute Engelkenmeier sagt:

      Hallo Herr Erwinson,

      vielen Dank für Ihren Hinweis (wir haben ihn natürlich veröffentlicht – wie alle Beiträge, die nicht gegen die Netiquette verstoßen, s.u.).
      Für den Studienraum mit Containerangebot gelten dieselben Regeln wie im Lesesaal: dort ist Ruhezone. Die meisten Nutzerinnen und Nutzer halten dies im eigenen Interesse auch ein. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen regelmäßig durch die Bibliothek und stehen mit Rat und Tat zur Seite, auch die Wachleute gehen abends und nachts durch die Lesesäle, nur können wir nicht immer überall sein. Falls es nochmal zu Ruhestörungen kommen sollte und Sie nicht direkt mit den betreffenen Nutzern reden möchten, sprechen Sie uns an, wir helfen gerne weiter.

      Viele Grüße,
      Ute Engelkenmeier

      Hauptabteilung Medienbereitstellung und Information

  4. Mike Bock sagt:

    Zwei Euro pro Tag versteht sich?

  5. Ute Engelkenmeier sagt:

    Hallo Mike,

    nein, 2 Euro für 40 Tage, versteht sich. Also 5 Cent pro Tag.

    Viele Grüße,
    Ute Engelkenmeier

    Hauptabteilung Medienbereitstellung und Information

  6. Nils sagt:

    Schwachsinn. Wenn ich am lernen bin an einem dieser Plätze und dann der Mieter des Platzes kommt muss ich aufstehen. Unf wemn die Bibliothek voll ist kann ich nach Hause gehen. Etwas ungerecht nicht?

  7. Homer sagt:

    @Nils: In der Tat. Dazu ist es reichlich bedenklich, dass diese Idee auch noch sehr gut angenommen wird, der Raum ist ja fast für ein Jahr im Voraus ausgebucht. Das zeigt einmal mehr, wie unsolidarisch es inzwischen unter Studenten zugeht.

  8. Joachim Kreische sagt:

    Hallo Nils und Homer,
    Ihre Kommentare unterstellen, dass es nur eine Art und Weise geben soll, wie die Bibliothek genutzt werden darf. Dies entspricht aber nicht der Lebenswirklichkeit der Studierenden, da sind die Bedürfnisse mittlerweile sehr verschieden. Die einen wollen ruhig, die anderen in Gruppenarbeitszonen arbeiten. Wer es besonders ruhig haben will, geht in die laptopfreie Zone. Die einen brauchen besondere Angebote wie den Raum für Sehbehinderte oder den Eltern-Kind-Raum. Ein paar wenige Arbeitsplätze sind jetzt für Studierende reserviert, die für eine begrenzte Zeit Lernmaterialien an einem garantierten Arbeitsplatz unterbringen können. Wird z.B. eine literaturintensive Abschlussarbeit geschrieben, ist das doch ein sehr legitimes Interesse. Die Plätze sind für alle Studierenden der TU buchbar, das Prinzip des „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ gilt für jeden Arbeitsplatz in der UB. Ich kann wirklich nicht erkennen, was daran jetzt „ungerecht“ und „unsolidarisch“ sein soll.

    Grüße
    Joachim Kreische
    – Leiter UB Dortmund –

    • Nils sagt:

      Hallo Herr Kreische,

      zunächst einmal möchte ich Ihnen bei Ihrer Aussage „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ zustimmen. Wer zuerst kommt erhält halt den Platz.Ich finde jedoch die Reservierungszeit von 40 Tagen ziemlich lang. Und die Tatsache, dass jemand, der läppische 2 Euro dafür gezahlt hat, mich von dem Platz wegschicken kann stört mich extrem. Es gibt Tage an denen fahre ich eine Stunde mit der Bahn, um konzentriert in der Bibliothek zu lernen. Wenn ich nun einen dieser Plätze in Anspruch nehme, und den Platz verlassen muss und keinen anderen Platz finde, ist das nicht so toll. Dann kann ich wieder eine Stunden nach Hause fahren ohne wirklich effektiv gelernt zu haben. Dies wird sicherlich der Fall sein wenn die Vorlesungen beendet sind und die Klausuren beginnen. Man muss ja ständig damit rechnen, dass jemand kommt, der den Platz reserviert hat und mich in meiner Lerneinheit stört. Und ich denke kaum, dass jemand dort täglich erscheinen wird, um 40 Tage lang seinen Platz in Anspruch zu nehmen dort zum Lernen erscheinen wird. Zwar können sie jetzt entgegenbringen, dass der Platz so lange frei ist, aber wenn dieser „Mieter“ erscheint, ist das für irgendjemand anderen mit Nachteilen verbunden.

      • Jessi sagt:

        Oh, wow ! Das wusste ich gar nicht….wie unangenehm für beide Parteien!
        Ungünstige Regelung, sollte geändert werden!

  9. Frank sagt:

    Echt Unfair sowas!!!!Größter Schwachsinn in einer öffentlichen Bibliothek!!!

  10. E. Yıldız sagt:

    Ich bekomme immer einen Platz in der Bibliothek. Ich brauche diesen Raum nicht.

  11. Christina sagt:

    Ich finde die Idee an sich gar nicht so schlecht. Allerdings finde ich das System mit den Vormerkungen nicht so toll. Beispielsweise, ein Platz der bis zum XX.XX.14 belegt ist mit 8 Vormerkungen. Da braucht man das ja gar nicht mehr versuchen. Dennoch bin ich der Meinung, dass 8 Arbeitsplätze dieser Art jetzt kein Grund sind sich Sorgen zu machen, dass man keinen Platz mehr bekommt. Viel schlimmer sind da nämlich die Studenten, die sich morgens um 8 einen Tisch „reservieren“ und dann die nächsten 5 Stunden nicht mehr auftauchen. Ganz oft ist es nämlich so, dass zwar eine Menge Tische mit allem möglichen Kram belegt sind, aber keiner da ist der arbeitet. Ich rede dabei nicht von den Leuten, die Mal eben eine halbe Stunde Pause vom Lernen machen.