UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Statt eines Jahresberichts: Die UB Dortmund im Pandemiejahr

Dienstag, 29.06.2021

2020: Das Jahr des Virus

Das Corona-Virus, das seit mehr als einem Jahr die ganze Welt vor ungeheure Herausforderungen stellt, hat uns im März 2020 mit voller Wucht erwischt. Der normale Universitätsbetrieb wurde eingestellt und auch die Universitätsbibliothek musste ab 16. März schließen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TU Dortmund mussten sich an die Arbeit im Home-Office gewöhnen, die Studierenden mit Beginn des Sommersemesters im April an einen digitalen Lehrbetrieb. Diese zuerst ungewohnte Art zu studieren, zu lernen und zu arbeiten, sollte uns noch sehr viel länger begleiten, als es zu Anfang vorstellbar war.

In der UB wurde aber sofort damit begonnen, die Literaturversorgung mit digitalen Medien zu optimieren und gedruckte Medien auf improvisierten Wegen bereitzustellen. Sobald es rechtlich möglich und vertretbar war, wurden auch Lernarbeitsplätze und Services vor Ort wieder angeboten, auf die veränderten Rahmenbedingungen der Pandemie wurde immer flexibel und schnellstmöglich reagiert. Die Sicherheit aller und die bestmögliche Unterstützung von Forschung und Lehre waren dabei leitende Prinzipien. Ohne Frage ein Kraftakt, der ohne das Engagement und die hohe Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek gar nicht zu stemmen gewesen wäre.

  2020 2019
E-Books 254.000 179.328
E-Journals 68.220 50.058
Zugriffe auf E-Books 7.751.720 8.220.795
Ausleihen gedruckter Bestand 442.012 570.699

Der nächste Schritt der Digitalisierung

Die Universitätsbibliothek war mit ihrem seit Jahren immer weiter ausgebauten digitalen Angebot für den unerwarteten Lockdown bereits gut gerüstet. Schon vor der Pandemie hat die UB ca. 85 % ihres Budgets für elektronische Medien aufgewendet, deren Nutzungszahlen zu den bundesweiten Spitzenwerten gehören. Hilfreich war es auch, dass die UB in den letzten Jahren ihr Metadatenmanagement ausgebaut hat und anders als viele andere Bibliotheken dafür sorgen konnte, dass die große Zahl an neuen elektronischen Medien fast vollständig im Katalog such- und aufrufbar ist. Die Überlastung des VPN-Zugangs konnte die UB deshalb abfedern, weil sie schon vor der Pandemie in maximalem Umfang andere Authentifizierungswege wie Shibboleth (Anmeldung mit dem Uni-Account) eingeführt hat.

Das Angebot an E-Books [1] konnte durch Corona-Sondermittel der TU Dortmund schon im Sommersemester 2020 deutlich ausgebaut werden. Unterstützt wurde dies durch zusätzliche Angebote vieler Verlage, die vorübergehend elektronische Zugänge zur Verfügung gestellt haben, insgesamt über 600.000 Titel. Manche Zugänge stehen sogar bis 2021 oder darüber hinaus bereit. Die Literaturversorgung an der TU blieb so im Wesentlichen unterbrechungsfrei und wurde stark nachgefragt. Durch ein geändertes Zählverfahren geben die offiziellen Zahlen an E-Book-Zugriffen leider nicht den tatsächlichen Nutzungsanstieg wieder.

Flexible Lösungen: Lieferdienste in der Pandemie

Ein Beispiel von vielen für kleine, unbürokratische Lösungen war ein spezieller Lieferdienst für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Wer dringend Literatur, z. B. für den eigenen Handapparat benötigte, bekam diese vor Semesterbeginn unkompliziert an die private Anschrift geschickt. Beim Service hieß es besonders flexibel sein: Noch während die UB im ersten Lockdown für vier Wochen komplett geschlossen war, wurde sehr bald die erste Ausgabe dringend benötigter Medien für Studierende und wissenschaftlich Beschäftigte der TU Dortmund organisiert. Die vorab per E-Mail bestellten Bücher konnten kontaktlos auf dem Parkplatz vor dem Personaleingang der UB abgeholt werden. In der Presse wurde unser Angebot mit den Drive-in-Angeboten von Fast-Food-Ketten verglichen.

Nachdem die Zentralbibliothek am 20. April ausschließlich zur Ausleihe und Rückgabe von Medien wieder öffnen durfte, wurde für die drei weiterhin geschlossenen Bereichsbibliotheken ein Lieferservice eingerichtet. Die gewünschten Medien konnten direkt über Katalog plus bestellt und einen Tag später in der Zentralbibliothek kontaktlos abgeholt und ausgeliehen werden. Von Beginn an wurde diese Möglichkeit viel genutzt und stellte die UB vor die organisatorische Herausforderung, mit dem wenigen Personal, das überhaupt vor Ort sein durfte, die Bereitstellung innerhalb eines Tages zu bewerkstelligen.

Lernen in der Bibliothek

Die TU Dortmund war durch die Pandemie gezwungen, von Präsenzlehre auf digitale Seminare und Vorlesungen umzusteigen. Trotzdem zeigte sich bald, dass viele Studierende nach wie vor auf dem Campus und dort vor allem in der Bibliothek lernen wollten. Die seit vielen Jahren hoch frequentierten knapp 1.300 Arbeitsplätze in der Zentralbibliothek waren auch in Pandemiezeiten weiterhin mehr als gefragt.

Mitte Juni konnten unter strengen Hygieneauflagen auch die heiß begehrten Lernplätze wieder freigegeben werden. Nach dem Start mit 25 Plätzen im Erdgeschoss zeigte sich sehr schnell: Es reicht nicht. In zahlreiche Kommentaren im UB-Blog und in E-Mails an die Bibliothek wünschten sich die Studierenden rasche Erweiterung (ein Beispiel: „25 Plätze zur Verfügung zu stellen, bei ca. 34.000 Studierenden ist leider ein schlechter Witz. Gibt es vllt. eine Warteliste, in der ich mich an tausendster Stelle einschreiben kann, um dann monatelang auf einen Arbeitsplatz zu warten. (Vorsicht Sarkasmus)“.

Schon zwei Wochen später konnte die UB die größte Not beheben und im Erdgeschoss weitere 50 Plätze zur Verfügung stellen. Da die Sicherheit absolute Priorität hatte, wurde das Hygienekonzept sorgfältig in der TU abgestimmt. Die UB war Vorreiterin bei der Registrierung über die TU-App, das System für die An- und Abmeldung wurde dann vom IT & Medien Centrum für die ganze TU umgesetzt. Die gleichzeitig Ende Juni verlängerten Öffnungszeiten blieben für die nächsten vier Monate unverändert, im September wurde aufgrund des dringenden Wunsches der Nutzerinnen und Nutzer allerdings die Platzbuchung angepasst, so dass Plätze nun auch halbe Tage gebucht werden konnten. Ende Oktober wurden die Öffnungszeiten pro Tag und pro Woche erheblich verlängert und es kamen viel mehr Lernplätze dazu – auch im 2. und 3. Obergeschoss. Nach über einem halben Jahr Schließung konnte auch die Emil-Figge-Bibliothek endlich wieder öffnen. Kurz vor Weihnachten mussten mit dem nächsten Lockdown viele Lockerungen wieder zurückgenommen werden und die TU Dortmund ging in vorgezogene Betriebsferien.

Projekte in der Pandemie

Während der Corona-bedingten Einschränkungen hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TU Dortmund die Auflage, alles, was nicht zwingend vor Ort auf dem Campus getan werden musste, im heimischen Büro zu erledigen. Die Kolleginnen und Kollegen bei Videokonferenzen nur in kleinen Kacheln zu sehen und mit ihnen auf diese Weise alles Notwendige zu besprechen, wurde bald zur gut geübten Routine. Trotz oder gerade wegen der Arbeit zu Hause und der fast ausschließlichen Kommunikation per Telefon und Videokonferenz gelang es der UB, große Projekte nicht nur weiterzuführen, sondern auch voranzutreiben: Im Mai 2021 gehörte sie zu den sechs Hochschulbibliotheken, die als erste das neue, NRW-weite Bibliotheksmanagementsystem einführten. Mit diesem cloudbasierten System ergeben sich für die UB in Zukunft große Potentiale, ihre Dienste effizient und bedarfsgerecht anzubieten. 2020 waren dafür bereits umfangreiche Arbeiten notwendig, um technisch und organisatorisch alles für die Umstellung vorzubereiten.

Viele Beratungs- und Unterstützungsangebote wurden schnell in digitaler Form angeboten. Auch Kurse und Sprechstunden der UB, z. B. zum Literaturverwaltungsprogramm Citavi, oder die Coffee Lectures zum wissenschaftlichen Arbeiten fanden im digitalen Format statt. Die Bauplanungen für das neue zentrale Gebäude der Bibliothek wurden per Videokonferenz fortgeführt.

Auch das RFID-Projekt, bei dem alle Medienbestände der Bibliothek neue Etiketten (Tags) bekommen sollten, nahm 2020 weiter Fahrt auf: Eine groß angelegte Tagging-Aktion wurde ausgeschrieben und vorbereitet, um dann 2021 mitten in der Pandemie in sehr kurzer Zeit durchgeführt zu werden.

Und jetzt? Don’t waste the Crisis

Auch wenn das Ende der Pandemie noch immer nicht abzusehen ist, blickt die UB Dortmund schon in die Zukunft. Natürlich sollen die Lernarbeitsplätze in der Bibliothek wieder in vollem Umfang genutzt werden. Ihre Qualität soll deutlich ausgebaut werden: So soll sobald wie möglich ein MakerSpace eingerichtet werden. Gerade mit Blick auf den Neubau will die UB die Möglichkeiten zum kollaborativen und hybriden Arbeiten erweitern, bei dem digitale Medien und Hilfsmittel vor Ort genutzt werden können.

Viele Dienstleistungen werden in Zukunft hybrid angeboten werden. Auch wenn wir uns sehr darüber freuen, Ihnen bald wieder in viel größerem Umfang persönlich mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können, so haben sich in der Pandemie eine große Zahl digitaler Angebote bewährt. Sie werden also in Zukunft noch mehr Wahlmöglichkeiten haben, wie Sie Ihre Bibliothek in Anspruch nehmen können.

Dies gilt natürlich ebenso für Ihre bevorzugte Form des Lesens. Auch wenn elektronische Medien und ihre Nutzung schon vor der Pandemie einen überragenden Anteil an der Literaturversorgung hatten, werden gedruckte Medien weiter gekauft und bereitgestellt werden. Bald werden uns Roboter dabei unterstützen, die Regalordnung aufrecht zu erhalten und verstellte Bücher wieder zu finden. Dennoch wird deutlich, dass die digitalen Medien die optimale Form sind, um einer Universität mit mehr als 40.000 Mitgliedern und Angehörigen die benötigten Bücher, Zeitschriften und Datenbanken bereitzustellen.

Sicherlich hat uns die Pandemie auch gezeigt, wie schnell und flexibel auf Veränderungen reagiert werden muss und wie wichtig es ist, gut vorbereit zu sein. Möglich gemacht haben das die Tatkraft, Besonnenheit und selbstverständliche Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek. Das sind sehr gute Voraussetzungen für die vor uns liegenden Aufgaben, denen wir uns bald sehr gerne ohne täglichen Blick auf Infektionszahlen, Verordnungen und überarbeitete Hygienekonzepte widmen wollen.

[1] Unsere E-Books nach Verlagen

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Vor der Krise: Ein Blick zurück auf das Jahr 2019

Montag, 22.06.2020

Jahresrückblick 2019

Noch mitten in sehr unsicheren Zeiten fällt der Blick zurück auf das Jahr 2019 ganz anders aus als in den Vorjahren [1]. Auch wenn unsere Kräfte und unser Blick gerade voll auf die Bewältigung der Krise gerichtet sind, möchten wir Ihnen hier in aller Kürze die wichtigsten Aktivitäten der Bibliothek im letzten Jahr darstellen. Wie Sie sehen werden, haben wir noch viel vor, bevor in etwas mehr als fünf Jahren die neue Bibliothek ihre Türen öffnen wird.

Neubauplanungen, Katalogsuche plus und ein Roboter

Geht es nach Zeitplan, startet Ende 2021 der Auszug von Büchern und Mitarbeitenden aus der Zentralbibliothek, die in der dreijährigen Bauzeit in Interimsgebäuden untergebracht sein werden. Der Neubau des Bibliotheksgebäudes, der dann auch alle Bereichsbibliotheken aufnimmt, wird ab Mitte 2025 krönender Abschluss eines Projektes sein, in dem bereits seit 2013 die Verfügbarkeit der Medien auf dem Campus der TU Dortmund optimiert wird. Die Vorarbeiten dazu sind natürlich schon längst in vollem Gange. Daran ändert übrigens auch die Corona-Krise nichts.

Mit dem Bezug des Neubaus ist die Trennung von Fachbeständen auf dem Campus endgültig Vergangenheit. In den meisten Fächern hat die Bibliothek schon in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass alle relevanten Bestände an einem Ort und zu einheitlichen Konditionen verfügbar sind. Die systematische Suche [2] bietet neben der Buchaufstellung im Regal einen zweiten, deutlich komfortableren Zugang zu den Beständen an.

Damit Bücher z. B. in ganzen Stapeln ausgeliehen werden können, wird die UB Dortmund RFID-Technik einführen. 2019 wurde vier Monate lang in einer internen Testbibliothek der Roboter „Tory“ getestet, der dabei helfen kann, mit RFID-Tags ausgestattete und verstellte Bücher wiederzufinden. Der Test ergab, dass eine Inventur der Medien tatsächlich möglich ist. Noch lässt die Genauigkeit der Lokalisierung etwas zu wünschen übrig, mit neuerer Technik soll noch einmal getestet werden.

Auch wenn die derzeitige Zentralbibliothek erneuerungsbedürftig ist, ist und bleibt sie doch ein stark frequentierter und geschätzter Lernort. Dies zeigen allein die 1,8 Millionen Bibliotheksbesucherinnen und -besucher, die 2019 kamen. Bei 350 Öffnungstagen entspricht das – inklusive der Wochenendtage – ca. 5.100 täglichen Besuchen.

Die Herausforderung, in den drei Baujahren eine hohe Servicequalität aufrecht zu erhalten, erfordert umfangreiche Planungen, ganz besonders für eine angemessene Literaturversorgung und für ein möglichst großes Angebot an Lernplätzen. Mit dem neuen Gebäude wird die TU Dortmund keine Zentral- oder Bereichsbibliotheken mehr kennen. Es wird darüber hinaus zentrales Servicegebäude für die Technische Universität sein.

Literaturversorgung

2019 konnte die Bibliothek 3,65 Millionen Euro für die Literaturversorgung der TU Dortmund verwenden, knapp 85 % davon wurden für Lizenzen elektronischer Medien ausgegeben. Mit 1,2 Millionen Euro war der Anteil für E-Journals stabil. Wie im Vorjahr wurde allerdings auf die Lizenzierung von Zeitschriften des Verlags Elsevier verzichtet, da der Hochschulrektorenkonferenz, die für alle Wissenschaftseinrichtungen Deutschlands verhandelt, noch kein annehmbarer Vertragsentwurf des Verlags vorgelegt wurde. Erfolgreich abgeschlossen wurden bundesweite Verträge mit den Verlagen Wiley und Springer Nature, beiden ist die TU Dortmund beigetreten.

Bei Zeitschriften ist der Umstieg auf das elektronische Format schon seit vielen Jahren weit fortgeschritten. Deutlich wird dies auch daran, dass für die gedruckten Zeitschriften nur noch 98.000 Euro anfallen. Bei den Büchern gab es letztes Jahr, also noch vor der Corona-Krise, eine erheblich verstärkte Tendenz zur elektronischen Form. Während in den Vorjahren nur etwas mehr Geld für E-Books als für gedruckte Bücher ausgegeben wurde, ging die Schere 2019 deutlich weiter auseinander: Auf E-Books entfielen ca. 1,8 Millionen Euro, auf gedruckte Bücher etwa 450.000 Euro. Bester Beweis für die Notwendigkeit des Medienwandels ist die Nutzung – E-Books wurden mehr als 8,2 Millionen Mal aufgerufen, gedruckte Bücher insgesamt 570.000 Mal entliehen.

Dorfplatz der Vielfalt

Anfang Dezember war das Foyer eine Woche lang ein echter Dorfplatz zum Verweilen, Spaß haben und Spielen. Die UB hatte beim Ideenwettbewerb „Diversität gemeinsam gestalten“ des Referats Internationales einen Preis gewonnen und setzte mit dem Dorfplatz ein deutlich sichtbares Zeichen gegen Isolierung, Entfremdung und Anonymität an der Universität.

Plötzlich standen die Studierenden vor einem Jakolo, einem Fußballkicker oder einem Rollstuhl-Parcours zum Ausprobieren, sie stolperten über eine Fotoecke oder eine Nachhaltigkeitsbörse zum Tauschen von Dingen und Fähigkeiten. Das Herzstück war der „Stundenplan“ für ein facettenreiches Programm, das jede Stunde eine Aktion rund um das Thema Diversität startete. Mitgemacht hat die ganze Universität. Menschen sind so mit für sie neuen Themen in Berührung gekommen, z. B. bei Diskussionen zur Intersexualität oder beim Versuch, „blind“ Tischball zu spielen [3].

Notfallverbund für Bibliotheken und Archive der Stadt Dortmund

Im Januar 2019 wurde der Notfallverbund Dortmund offiziell als 40. Notfallverbund in Deutschland gegründet. Notfallverbünde sehen sich z. B. im Brandfall oder bei Hochwasser in der Pflicht, wertvolle und einzigartige Bestände zu bewahren [4]. Die Dortmunder Neugründung stieß auf ein großes Medieninteresse.

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Die Universitätsbibliothek 2018

Mittwoch, 03.07.2019

Jahresbericht 2018

Die Bibliothek gibt in ihrem Jahresbericht [1] einen Überblick über die wichtigsten Themen des vergangenen Jahres. Schwerpunkte waren unter anderem die Selbstausleihe in der Emil-Figge-Bibliothek oder die Kooperation mit der Stadt- und Landesbibliothek und dem AStA:

Seit 2018 in der Emil-Figge-Bibliothek die Selbstverbuchung eingeführt wurde, stehen an allen vier Bibliotheksstandorten Ausleih- und Rückgabeautomaten zur Verfügung. In der Emil-Figge-Bibliothek sind die Ausleihzahlen seitdem um 67 % gestiegen.

Wer einen Bibliotheksausweis der Stadt- und Landesbibliothek besitzt, erhält in der Universitätsbibliothek einen kostenlosen Ausweis. Umgekehrt können sich Studierende der TU Dortmund in der Stadt- und Landesbibliothek einen Ausweis ausstellen lassen, ohne eine Jahresgebühr zu bezahlen. 1.225 Studierende haben diese Möglichkeit, die vom AStA der TU Dortmund finanziell unterstützt wird, bis Ende des Jahres bereits genutzt.

Bestellwünsche können jetzt noch schneller erfüllt werden: Die Bibliothek hat mit dem Einsatz eines internen Warenkorb- und Bestellsystems die Bestellvorgänge automatisiert und dadurch den Bestellprozess erheblich beschleunigt. [2]

Im Rahmen der Open-Access-Strategie der TU Dortmund, die sich für die freie Verfügbarkeit wissenschaftlicher Publikationen einsetzt, beriet die Bibliothek 2018 verstärkt zu unseriösen Open-Access-Angeboten sogenannter Raubverlage.

Die Zahl der E-Books hat sich 2018 auf 130.916 erhöht, auf die über 8,2 Millionen Mal zugegriffen wurde. Zum Vergleich: 2017 waren es mehr als 7 Millionen Zugriffe auf 96.000 elektronische Bücher.

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Die Universitätsbibliothek 2017

Dienstag, 12.06.2018

Jahresbericht 2017
In Schwerpunktartikeln berichtet die Bibliothek über ihre wichtigsten Aktivitäten im vorigen Jahr. So hatte das Land NRW den Hochschulbibliotheken Zusatzmittel zur Verfügung gestellt, um das elektronische Angebot noch stärker auszubauen. Davon kaufte die UB Dortmund in erster Linie Lizenzen für elektronische Zeitungsarchive wie FAZ, Süddeutsche Zeitung oder Guardian, ergänzte aber auch ihren Bestand an E-Books und Datenbanken. Insgesamt stieg der E-Book-Bestand im letzten Jahr auf knapp 96.000 an. Auf die E-Books wurde über 7 Millionen mal zugegriffen (2016: 4.958.261).

Zusammen mit dem Referat Forschungsförderung betreut die Bibliothek ein BMBF-gefördertes Projekt zum Forschungsdatenmanagement und wird für das geplante Forschungsinformationssystem der TU Dortmund Daten aus der Hochschulbibliographie beisteuern.

Die beiden Bereichsbibliotheken am Campus Süd bieten die gleichen Ausleihbedingungen wie die Zentralbibliothek, seit dort im Januar 2017 Geräte zur Selbstausleihe und -rückgabe von Medien aufgestellt wurden.

Erfreuliches Fazit
82 % der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer NRW-Umfrage sind zufrieden mit den Dienstleistungen der UB Dortmund (nachzulesen auf Seite 8). Trotz schwieriger klimatischer Bedingungen und ausgeschöpfter Platzkapazitäten bleibt die UB der größte und beliebteste Lernort auf dem Campus.

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Jahresbericht: Die Universitätsbibliothek 2016

Montag, 26.06.2017

Jahresbericht 2016

Die Universitätsbibliothek 2016 fasst als Jahresbericht die wichtigsten Aktivitäten der Bibliothek in Schwerpunktartikeln zusammen und präsentiert aktuelle Zahlen, z. B. zu E-Books, Ausleihen oder Scannernutzung.

Kurzer Überblick

2016 wurde der Bereich Publikationsunterstützung für Autorinnen und Autoren der TU Dortmund weiter ausgebaut: Die Universitätsbibliothek bietet umfangreiche Beratung zu Hochschulbibliographie, Open Access oder ORCID-iD an. Ein neues Infrastruktur- und Beratungsangebot zum Forschungsdatenmanagement an der TU Dortmund wird seit 2016 ebenfalls konzipiert (S. 4 – 5).

Auch wenn die Raumkapazitäten des Lernorts Bibliothek mittlerweile so gut wie ausgeschöpft sind, wurden über das Jahr hinweg verschiedene Verbesserungen an der Situation vorgenommen (S. 8 – 10). Seit Ende des Jahres ist ein virtuelles Rauminformationssystem für die Zentralbilbiothek als Wegweiser in den Katalog integriert und vor Ort auf drei großen Informationsterminals installiert. Einen Überblick über die aktuelle Lernsituation auf dem gesamten Campus gibt die interaktive Lernortkarte, die in Zusammenarbeit mit dem IT und Medien Centrum erstellt wurde. Dort wird die Auslastung der gefragtesten Lernplätze angezeigt.

Das Ende 2015 genehmigte Großprojekt Kernsanierung für das Gebäude der Zentralbibliothek wurde im Laufe des Jahres 2016 weiter vorbereitet (S. 17). Ein umfangreicher Presserückblick (S. 21) erinnert an das Jubiläumsjahr 2015.

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Die Universitätsbibliothek 2015

Donnerstag, 09.06.2016

Im unserem neuen Jahresbericht informieren wir Sie über die wichtigsten Themen der Bibliothek im vergangenen Jahr. Insbesondere der 50. Geburtstag der UB Dortmund darf da nicht fehlen: Lesen Sie mehr über die Jubiläumsaktivitäten ab Seite 4. Auch in zahlreichen Presseartikeln wurde über das Jubiläum berichtet (Zusammenstellung auf S. 22).

Außerdem haben wir den Ausbau des elektronischen Angebotes weiter vorangetrieben (ab S. 14) und bei der Publikationsunterstützung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler große Fortschritte gemacht (S. 7). Scheinbar ganz nebenbei haben wir auch drei Bereichsbibliotheken in die Zentralbibliothek integriert (S. 9), ein neues Katalogisierungssystem eingeführt (S. 18) und den Lernort Bibliothek weiter verschönert und verbessert (S. 11).

Glückliche Wendung zum Jahresende: Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW hat die lange erhoffte Kernsanierung für das Bibliotheksgebäude genehmigt. Einen Zeitpunkt für den Beginn des Umbaus gibt es noch nicht, fest steht aber für die Bibliothek: Der Betrieb soll am Ausweichquartier, wo immer es sein wird, soweit wie möglich aufrecht erhalten werden.

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Festschrift Universitätsbibliothek Dortmund 1965 – 2015

Dienstag, 14.07.2015

Am 1. Juni 2015 wurde die Universitätsbibliothek Dortmund 50 Jahre alt, gefeiert wurde am 7. Juli mit einem offiziellen Festakt. Zu diesem Anlass erschien unsere Jubiläumsfestschrift, die in diesem Jahr den gewohnten Jahresbericht ersetzt.

Informieren Sie sich in der Festschrift der Universitätsbibliothek Dortmund über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Bibliothek! Lesen Sie Interessantes über den Lernort Bibliothek, über Wege zur Publikationsunterstützung, den Einsatz von Informationstechnologie oder zum bedarfsgerechten Bestandsaufbau, zur Literaturrecherche im Katalog plus, und zu vielen weiteren Themen.

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Jahresbericht der Universitätsbibliothek 2013

Montag, 11.08.2014

In unserem dritten elektronischen Jahresbericht Die Universitätsbibliothek 2013 (PDF-Format) berichten wir Ihnen über die wichtigsten Arbeitsschwerpunkte der Bibliothek im vergangenen Jahr. Dazu gehörten unter anderem:

Lernort Bibliothek erweitert
Wir haben den Lernort Bibliothek weiter für Sie ausgebaut und die Zahl der Lern- und Arbeitsplätze deutlich erhöht auf 1.767 – zum Vergleich: 2012 waren es noch 1.468 Plätze. Allein 150 davon entfallen auf das erweiterte Platzangebot in den Einzel- und Gruppenarbeitszonen, 20 auf die neue laptopfreie Ruhezone im 2. Obergeschoss.
Außerdem ist in der 1. Etage ein Gruppenarbeitsraum entstanden, der auch im Voraus gebucht werden kann. Ergänzt wird das Platzangebot mit Räumen für spezielle Nutzung: Ein Studienraum mit abschließbaren Containern, ein Arbeitsraum für Studierende mit Behinderung – und nicht zu vergessen der Eltern-Kind-Raum, den die TU Dortmund in der Bibliothek eingerichtet hat.

E-Books und E-Journals auf dem Vormarsch
Mit einem deutlich erweiterten und verbesserten Angebot an E-Books hat sich im letzten Jahr auch die Zahl der Zugriffe auf die elektronischen Bücher enorm gesteigert. Mehr als 500.000 Zugriffen auf ca. 26.000 E-Books (2012) standen 2013 knapp anderthalb Millionen Zugriffe auf über 62.000 E-Books gegenüber. Genaueres zum Bibliotheksetat und zur Evaluation der Nutzung von E-Books und E-Journals finden Sie auf den Seiten 6 bis 8.

Ausleihdienste so gut wie komplett in Selbstbedienung
Auf Seite 5 lesen Sie, wie Sie nach Ausleihe und Rückgabe nun auch Ihre Gebührenzahlungen am neuen Kassenautomaten selbstständig erledigen können. Für Sie heißt das, dass Sie die allermeisten Serviceangebote der Bibliothek während der gesamten Öffnungszeiten bis ein Uhr nachts in Anspruch nehmen können.

Im Jahresbericht 2013 finden Sie bestimmt noch mehr Lesenswertes über die Arbeit der Bibliothek, außerdem Zahlen, Fakten und Projektberichte – viel Spaß!

Mehr Informationen:

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Die Universitätsbibliothek und ihre Schwerpunkte im Jahr 2012

Donnerstag, 15.08.2013

Elektronischer Jahresbericht zum zweiten!

Die Universitätsbibliothek 2012 (PDF-Format) gibt allen Interessierten einen Überblick über die Arbeit der Bibliothek im Jahr 2012.

Das haben wir unter anderem für Sie erreicht:

Seit Anfang 2012 läuft die automatische Rückgabestation während der gesamten Öffnungszeiten (mehr dazu im Artikel „Selbstbedienung“ auf Seite 4). Die Schließfächer haben jetzt elektronische Schlösser, die sich mit der UniCard öffnen lassen. Nebenbei bemerkt: Die UniCard, ein gemeinsamer Service von Bibliothek und ITMC, wird seit September 2012 in der Zentralbibliothek ausgegeben. Seit dem Sommersemester 2012 ist das Universitätsarchiv der TU Dortmund eine offizielle Einrichtung der Universitätsbibliothek.

Auf Seite acht erfahren Sie, dass nach und nach alle Publikationen der TU-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Hochschulbiographie verzeichnet werden.

Darüber hinaus informiert der Jahresbericht Sie über die Arbeit der verschiedenen Bibliotheksabteilungen, über die Zahlen zu Medienbestand und Nutzung und über vieles mehr.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

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Die Universitätsbibliothek 2011

Dienstag, 23.10.2012

Für das Jahr 2011 legt die Universitätsbibliothek Dortmund nun einen ausführlichen Jahresbericht in elektronischer Form vor:
Die Universitätsbibliothek 2011 (PDF-Format).

  • Was haben wir für Sie getan, was planen wir in der nächsten Zeit? Unsere neuen Selbstbedienungsfunktionen und die damit verbundene Serviceverbesserung in der Zentralbibliothek gehörten im letzten Jahr zu den Hauptthemen, mit denen wir uns beschäftigt haben. Von den Rückgabestationen über das Abholregal in 2011 hat uns das Thema wie ein roter Faden weiter in das Jahr 2012 begleitet und wird mit der Einführung eines Kassenautomaten einen – vorläufigen – Abschluss finden.
  • In unserem Jahresrückblick auf 2011 finden Sie noch viele weitere Beiträge zur Arbeit in den Referaten und Abteilungen, zum Bibliotheksetat, zum Universitätsarchiv sowie zu zahlreichen anderen Themen. Geplant ist, den Jahresbericht künftig jährlich zu veröffentlichen.

Viel Spaß beim Lesen!

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