UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Tag: » Open Access

Seriöse Open Access-Publikationen erkennen

Freitag, 10.08.2018

Open Access LogoMedienberichte über „Raubverlage“ verunsichern derzeit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Wie vermeidet man, auf unseriöse Angebote im Open Access-Publizieren reinzufallen? Und woran erkennt man seriöse Zeitschriften?

Als Raubverlage oder „predatory publishers“ bezeichnet man Verlage, die gegen Geld wissenschaftliche Beiträge veröffentlichen, ohne einen Gutachterprozess zur Qualitätssicherung durchzuführen. Als Geschäftsmodell hat sich dieses Phänomen mit der verstärkten Nachfrage zum Open Access-Publizieren entwickelt. Oftmals gehen diese Raubverlage sehr geschickt vor, um Professionalität vorzutäuschen und seriöse Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Irre zu führen. So kommt es vor, dass in solchen Zeitschriften sowohl solide wissenschaftliche Artikel als auch blanker Unsinn veröffentlicht werden. Ein ähnliches Geschäftsmodell hat sich mit Konferenzen entwickelt. Im Zentrum der Medienberichterstattung stehen derzeit die Anbieter WASET und Omics.

Die TU Dortmund berät Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Wahl von Open Access-Publikationen. Der Geschäftsbereich digitales Publizieren und Informationskompetenz der Universitätsbibliothek kann TU-Mitgliedern dabei helfen, solche Anbieter für Open Access-Publikationen zu finden, die ein verlässliches Verfahren zur Qualitätssicherung etabliert haben.

Interessenten können sich an Dr. Kathrin Höhner wenden. Einen Überblick geben auch White Lists, auf denen qualitätsgeprüfte Zeitschriften oder seriöse Verlage gelistet werden.

Als inhaltliche Entscheidungshilfe für Autorinnen und Autoren bei der Wahl einer Zeitschrift versteht sich die Kampagne Think, Check, Submit, die u. a. von der OASPA ins Leben gerufen wurde.

Weitere Informationen

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Förderung von Open Access-Büchern

Mittwoch, 13.06.2018

Das Projekt OGeSoMo

Die UB Dortmund beteiligt sich an dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt OGeSoMo [1], das von der Universitätsbibliothek Duisburg-Essen geleitet wird.

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Open Access-Publikationen in den Geistes- und Sozialwissenschaften zu fördern. Dazu gehört auch, die Nutzung zu evaluieren sowie ein Konzept für die Open Access-Finanzierung von Monografien und Sammelwerken zu erarbeiten. Bestimmte Buchpublikationen werden als Open Access-Bücher veröffentlicht, die Kosten übernimmt das OGeSoMo-Projekt. Diese Publikationen erscheinen in den Verlagen Barbara Budrich, Peter Lang oder transcript und stammen von Autorinnen und Autoren, Herausgeberinnen oder Herausgebern der Universitätsallianz (UA) Ruhr.

[1] Förderung von Open-Access-Publikationen in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Monografien

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Förderung für Open Access auch 2018

Donnerstag, 11.01.2018

Open Access Logo

Gute Neuigkeiten für alle, die Open Access publizieren möchten

Auch 2018 unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Publikationsfonds der TU Dortmund. Aus dem Fonds werden Gebühren bezahlt (max. 2000 EUR brutto), die für die Veröffentlichung von Artikeln in Open Access-Zeitschriften entstehen. Wir beraten Sie gerne dazu, welche Kriterien für eine Förderung erfüllt werden müssen.

Die TU Dortmund fördert frei zugängliche Publikationen seit drei Jahren. Seit 2016 wird der Publikationsfonds für Open Access nicht von ihr allein finanziert, sondern anteilig auch von der DFG. Der Open Access-Fonds fand 2017 bei TU-Angehörigen so viel Zuspruch, dass die TU Dortmund weitere, bereits im Vorfeld zugesagte Mittel dafür bereit gestellt hat. Dank dieser zusätzlichen Finanzierung aus Rektoratsmitteln konnte die Bibliothek alle Anfragen nach Förderung von Open Access-Artikeln erfüllen. Mit jeder Open Access-Veröffentlichung steigert die TU Dortmund die weltweite Sichtbarkeit und Zugänglichkeit der Publikationen von TU-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern.

Beratung, Fragen, Informationen

  • Ihre Ansprechpartnerin ist Dr. Kathrin Höhner, Open Access-Beauftragte der Universitätsbibliothek Dortmund, Tel.: 0231 755-5061
  • Mehr Informationen: Open Access

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TU Dortmund Mitglied bei SciPost

Freitag, 05.01.2018

Als erste deutsche Universität ist die Technische Universität Dortmund Mitglied bei Scipost geworden.
SciPost ist ein neues Open Access-Publikationsportal für die Physik, das sich nicht über Artikel-Gebühren, sogenannte Article Processing Charges (APCs), sondern durch Mitgliedschaften von Universitäten oder Instituten finanziert.
Getragen wird SciPost von der Nonprofit-Organisation „The SciPost Foundation“ mit Sitz am Institute of Physics an der Universität Amsterdam.
Mit der Mitgliedschaft bei SciPost können Sie als TU-Angehörige ab sofort kostenfrei bei SciPost Publikationen einreichen.

Weitere Informationen: SciPost Supporting Partners

Fragen gerne jederzeit an Ihre Ansprechpartnerin:
Dr. Kathrin Höhner, Open Access-Beauftragte der Universitätsbibliothek Dortmund, Tel.: 0231 755-5061

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Prämiert und digital veröffentlicht: Masterarbeiten der TU Dortmund

Dienstag, 19.12.2017

Über die Hälfte der Masterarbeiten, die auf der akademischen Jahresfeier TU Dortmund am 18.12.2017 prämiert worden sind, wurden bereits digital veröffentlicht.

Weltweite Veröffentlichungen

TU-weite Veröffentlichungen

Masterabeiten digital veröffentlichen

  • Veröffentlichen Sie Ihre Masterarbeit auf dem Repositorium der Technischen Universität Dortmund! Betreuer und Prüfungsausschussvorsitzende müssen der Veröffentlichung zuvor zugestimmt haben. Wählen Sie, ob Sie weltweit oder TU-intern veröffentlichen möchten: Eine weltweite Veröffentlichung hat den Vorteil, dass die Arbeit auch über Suchmaschinen zu finden und außerdem langfristig verfügbar ist.
  • Mit Fragen können Sie sich gerne an open-access@tu-dortmund.de wenden.

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Publikationsfonds für Open Access 2017 noch nicht ganz ausgeschöpft

Donnerstag, 26.10.2017

Open Access LogoSie planen eine Open Access-Veröffentlichung?
Die TU Dortmund unterstützt Sie gerne bei der Veröffentlichung und Archivierung von Open Access-Publikationen. Wir beraten Sie zu:

  • den Möglichkeiten des Open Access-Publizierens in Open Access-Zeitschriften
  • den Möglichkeiten zur Zweitveröffentlichung
  • den Möglichkeiten der Nutzung unseres Publikationsfonds

Im DFG-geförderten Publikationsfonds für 2017 sind noch Mittel vorhanden. Mit unserem elektronischen Formular können Sie direkt einen Förderantrag einreichen. Den Antrag und ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen finden Sie auf unserer Seite zu Open Access.

Fragen?
Alle Fragen zum Publikationsfonds beantworten Ihnen gern Dr. Kathrin Höhner und die Abteilung Informationskompetenz und Publikationsunterstützung.

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Coffee Lectures im Oktober

Freitag, 13.10.2017

Coffee Lectures zur Open Access Week 2017

Nach dem Mittagessen einen Kaffee trinken und dabei Wissenswertes rund um das wissenschaftliche Arbeiten hören: Zur internationalen Open Access Week finden an vier Tagen im Oktober zehnminütige Coffee Lectures in der Bibliothek statt. Auch die Universitätsbibliotheken Bochum und Duisburg-Essen bieten zeitgleich Coffee Lectures an (Übersicht über alle Coffee Lectures).

Unsere Termine
23.10., 13.15 Uhr: Was ist Open Access?
24.10., 13.15 Uhr: CC – die Lizenz zum Publizieren
25.10., 13.15 Uhr: Auf der Goldspur: Freies Publizieren auf Eldorado
26.10., 13.15 Uhr: Publikationsfonds – Sie publizieren, wir finanzieren

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Publikationsfonds: Open Access weiter gefördert

Donnerstag, 26.01.2017

Open Access Logo

Förderung für Open Access auch 2017

Eine gute Nachricht für alle, die Open Access publizieren: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt 2017 weiterhin den Förderfonds der TU Dortmund. Aus dem Publikationsfonds können bis zu 2.000 Euro für Kosten beantragt werden, die z. B. bei der Veröffentlichung in Open Access-Zeitschriften entstehen. Dafür müssen bestimmte Förderkriterien erfüllt sein, zu denen wir Sie gerne beraten.

Die TU Dortmund fördert frei zugängliche Publikationen seit 2 Jahren und wird dabei seit 2016 von der DFG unterstützt. Open Access-Publikationen sind weltweit dauerhaft sichtbar und gut über Suchmaschinen zu finden; weitere Pluspunkte stellen die dauerhafte Archivierung und Erreichbarkeit und die erleichterte Vernetzung innerhalb der fachlichen Community dar.

Fragen gerne jederzeit an Ihre Ansprechpartnerin:
Dr. Kathrin Höhner, Open Access-Beauftragte der Universitätsbibliothek Dortmund, Tel.: 0231 755-5061

Mehr Informationen: Open Access

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Nutzung von Zeitschriften verdoppelt sich dank Open Access

Donnerstag, 08.12.2016

Was ist SCOAP³?

Im Rahmen von SCOAP³ werden Inhalte aus renommierten Zeitschriften der Hochenergiephysik-Forschung Open Access zur Verfügung gestellt. SCOAP³ oder Sponsoring Consortium for Open Access Publishing in Particle Physics ist ein internationales Konsortium, das in der ersten Förderperiode (2014 bis 2016) 13.400 Artikel Open Access veröffentlicht hat. 60 % aller Downloads entfielen auf zwei Zeitschriften des Verlags SpringerNature [1], 28% der Downloads auf zwei Zeitschriften von Elsevier [2].

Beide Verlage haben nun mitgeteilt, dass sich die Anzahl der Downloads aus diesen Zeitschriften verdoppelt hat, seit sie zum 01.01.2014 SCOAP³ beigetreten sind.
Nun geht das Erfolgsmodell in die zweite Runde: Für die Förderperiode 2017 bis 2019 wurden Verträge geschlossen, wobei die vier publikationsstärksten Zeitschriften weiterhin dabei sind.
Die Technische Universität Dortmund beteiligt sich aktiv an SCOAP³: Die Finanzierung erfolgt über den Literaturetat der Universitätsbibliothek.

Fragen?

Fragen beantwortet gern Dr. Kathrin Höhner, Fachreferentin für Physik und Open Access-Beauftragte der Bibliothek.

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Publikationsfonds für Open Access noch nicht ausgeschöpft

Freitag, 11.11.2016

Open Access LogoSie möchten Open Access veröffentlichen?
Die TU Dortmund unterstützt Sie gerne bei der Veröffentlichung und Archivierung von Open Access-Publikationen. Wir beraten Sie zu:

  • den Möglichkeiten des Open Access-Publizierens in Open Access-Zeitschriften
  • den Möglichkeiten zur Zweitveröffentlichung
  • den Möglichkeiten der Nutzung unseres Publikationsfonds

Im DFG-geförderten Publikationsfonds für 2016 sind noch Mittel vorhanden!
Ausführliche Informationen zu den Förderbedingungen finden Sie auf unserer Seite zu Open Access. Dort ist auch unser elektronisches Formular verlinkt, mit dem Sie direkt einen Förderantrag einreichen können.

Fragen?
Alle Fragen zum Publikationsfonds beantworten Ihnen gern Dr. Kathrin Höhner und die Abteilung Informationskompetenz und Publikationsunterstützung.

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