UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Tag: » Open Access

TU Dortmund fördert Open Access weiter

Donnerstag, 03.12.2020

Förderung auch nach Ende der DFG-Mittel

Die TU Dortmund finanziert seit 2015 Gebühren für Artikel in Open Access-Zeitschriften aus einem Fonds, den die Universitätsbibliothek verwaltet. Diesen Publikationsfonds unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit 2016. Die TU Dortmund hat dabei die maximale Förderperiode der DFG von sechs Jahren in Anspruch genommen, die Förderung läuft 2021 aus. Der Fonds fand vor allem in den Jahren 2019 und 2020 so viel Zuspruch, dass die Mittel bereits vorzeitig ausgeschöpft sind.

Die Universitätsbibliothek nimmt das zum Anlass, die Förderkriterien für einen verstetigten Open Access-Publikationsfonds bereits ab 2021 umzusetzen. Statt rein formaler Kriterien setzt sie auf eine Mischform: Wie bisher muss die Antragstellerin oder der Antragsteller („corresponding author“) nachweisen, dass sie/er zur TU Dortmund gehört und die TU Dortmund als „affiliation“ im Artikel nennen. Ebenso gilt weiterhin die formale Anforderung, dass nur Artikel in echten Open Access-Zeitschriften förderfähig sind.

Neu ist hingegen, dass es nicht mehr ausreicht, wenn eine Zeitschrift im Directory of Open Access Journals (DOAJ) gelistet ist. Sie muss auch im ersten Quartil des Journal Citation Reports (JCR) des Web of Science gelistet sein. Bei Zeitschriften, die es erst seit sehr kurzer Zeit gibt und die noch nicht im JCR zu finden sind, werden im Dialog mit Ihnen Lösungen gesucht. Dazu ebenso wie zu allen anderen Fragen zu Open Access kontaktieren Sie bitte Dr. Kathrin Höhner.

Perspektivisch sollen die förderfähigen Open Access-Zeitschriften im Dialog mit den Fakultäten auf deren Wunsch hin in Form von Positivlisten zusammengestellt werden.

Fragen?

  • Ihre Ansprechpartnerin ist Dr. Kathrin Höhner, Open Access-Beauftragte der Universitätsbibliothek Dortmund, Tel.: 0231/755-5061
  • Mehr Informationen zum Thema: Open Access

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Freie Forschungsergebnisse finden: Open Access-Filter in Katalog plus

Freitag, 17.04.2020

Wissenschaftliche Literatur frei verfügbar

Per Open Access ist wissenschaftliche Literatur frei zugänglich digital verfügbar. Die sonst üblichen Zugriffsbeschränkungen (im Uni-Netz sein, VPN nutzen) gelten hier nicht, was die Nachnutzbarkeit deutlich erleichtert.

Damit Sie problemlos auch das finden, was andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler frei verfügbar veröffentlicht haben, bietet Ihnen Katalog plus [1] ab sofort die Filterung nach Open-Access-Publikationen.

Fragen und Rückmeldungen?

[1] Katalog plus

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Open Research Library: Open Access-Bücher aus vielen Fachgebieten

Mittwoch, 25.03.2020

Die Plattform „Open Research Library“ wird Sie überraschen! Hier finden Sie zahlreiche E-Books von vielen namhaften Verlagen aus den unterschiedlichsten Disziplinen. Von Architektur über Erziehungswissenschaft, Kunst oder Mathematik und Technik: Ein Blick in das Angebot lohnt sich!

Frei zugängliche Volltexte

Dank Open Acces benötigen Sie für die Plattform weder VPN noch Shibboleth – alles ist kostenlos und frei zugänglich verfügbar.

Nutzen Sie die Zeit zu Hause und finden Sie relevante Literatur für Arbeit und Studium. Viel Spaß beim Stöbern!

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Jetzt frei zugänglich: Wissenschaftliche Artikel zu Corona und Gesundheitswesen

Montag, 23.03.2020

Verschiedene Anbieter haben anlässlich der weltweisen Pandemie ihre Inhalte zum Thema Corona bzw. Fachzeitschriften im Bereich Gesundheitswesen freigeschaltet.

Bleiben Sie einfach zuhause und informieren Sie sich online!

Eine Datenbank „Forschung zum Corona-Virus“ bietet die WHO an:

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9.12.: Ein DEAL mit Wiley

Montag, 09.12.2019

Ohne zusätzliche Kosten Open Access publizieren

Die TU Dortmund beteiligt sich am DEAL-Projekt, durch das vom 1. Juli 2019 bis zum 31. Dezember 2021 alle Kosten für das sogenannte hybride Open Access gedeckt sind.

Die OnlineOpen-Zeitschriften des Wiley-Verlags sind hybride Zeitschriften, für die die Universitätsbibliothek weiterhin Abonnement-Gebühren bezahlt. Wenn Sie z. B. in der Zeitschrift „Angewandte Chemie“ einen Artikel veröffentlichen, wird dieser ohne zusätzliche Kosten auch Open Access gestellt (es sei denn, Autorin/Autor entscheidet sich bewusst dagegen).

Reichen Sie als Autor oder Autorin einen Artikel bei Wiley ein, wählen Sie hier die TU Dortmund als Affiliation aus und entscheiden sich für eine entsprechende Creative-Commons-Lizenz. Um alles weitere kümmert sich die Bibliothek.

Bei Publikationen in reinen Open-Access-Zeitschriften von Wiley gewährt der Verlag einen Rabatt von 20 %. Die Kosten hierfür übernimmt ebenfalls die UB. Stehen Ihnen jedoch im Rahmen von Drittmitteln Mittel für die Deckung von Publikationskosten zur Verfügung, müssen sie diese dazu einsetzen. Kontaktieren Sie bitte daher in diesem Fall die UB.

Weitere Informationen

  • Fragen und Rückmeldungen gerne an Dr. Kathrin Höhner, Open-Access-Beauftragte und Fachreferentin für Architektur, Bauingenieurwesen und Physik

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6.12.: Open Access bei Cambridge University Press

Freitag, 06.12.2019

Die Sachmittel sind ausgeschöpft, aber Sie möchten Ihre Publikationen trotzdem weltweit sichtbar machen und mit anderen teilen?

Bei Cambridge University Press können Autoren in sogenannten hybriden Zeitschriften – das sind Zeitschriften, in denen gegen eine zusätzliche Gebühr einzelne Artikel Open Access geschaltet werden – kostenfrei Open Access publizieren. Voraussetzung ist, dass Sie als „corresponding author“ Mitglied der TU Dortmund sind.

Details finden Sie in der Anleitung. Zögern Sie nicht, die OA-Option zu wählen – der Preis wird auf null gesetzt.

Weitere Informationen

  • Fragen und Rückmeldungen gerne an Dr. Kathrin Höhner, Ihre Fachreferentin für Architektur, Bauingenieurwesen und Physik

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Open Access an der TU Dortmund weiter gefördert

Montag, 04.11.2019

Open Access Logo

Open Access 2020 und 2021

Gute Nachrichten für alle, die Open Access publizieren: Auch 2020 und 2021 unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit einem finanziellen Beitrag den Publikationsfonds der TU Dortmund. Wer in einer Open-Access-Zeitschrift veröffentlichen möchte, kann anfallende Gebühren aus diesem Fonds finanzieren. Wir beraten Sie gerne dazu, welche Kriterien für eine Förderung erfüllt werden müssen.

Die TU Dortmund fördert frei zugängliche Publikationen seit 2015, seit 2016 mit Unterstützung der DFG. Jede Open Access-Veröffentlichung steigert die weltweite Sichtbarkeit und Zugänglichkeit der Publikationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TU Dortmund.

Beratung und Informationen

  • Ihre Ansprechpartnerin ist Dr. Kathrin Höhner, Open Access-Beauftragte der Universitätsbibliothek Dortmund, Tel.: 0231 755-5061
  • Mehr Informationen: Open Access

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Howto & Know-How für Open Access-Bücher

Montag, 20.05.2019

OGeSoMo-Projekt

Infoveranstaltung zu Open Access-Verlagen

Die drei Universitäten der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) informieren Sie über Open Access-Bücher, Urheber- und Verwertungsrechte, Creative Commons-Lizenzen und mehr. Anschließend können Sie alles loswerden, was Sie schon immer von Verlagen wissen wollten: Branchenvertreter der Verlage transcript, Barbara Budrich und Peter Lang stellen sich vor Ort Ihren Fragen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts OGeSoMo [1] statt.

Termine [2]

  • Mittwoch, 05.06.2019 10.00 bis 12.00 Uhr Ruhr Universität Bochum, Universitätsbibliothek
  • Mittwoch, 05.06.2019 14.00 bis 16.00 Uhr Technische Universität Dortmund, Universitätsbibliothek, Schulungsraum 2.OG
  • Dienstag, 25.06.2019 12.00 bis 14.00 Uhr Universität Duisburg-Essen, Universitätsbibliothek, Campus Essen

[1] Förderung von Open Access-Büchern: Das Projekt OGeSoMo
[2] Anmeldung zu Howto & Know-How für OA-Bücher

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15.12.: APC-Rabatte – schonen Sie Ihren Etat!

Samstag, 15.12.2018

Werden die eigenen Mittel vor Jahresschluss knapp? Oder möchten Sie im neuen Jahr sparen?

Einige Verlage bieten unter bestimmten Bedingungen Rabatte auf Article Processing Charges (APCs) in sogenannten hybriden Zeitschriften.
Hybride Zeitschriften veröffentlichen gegen Bezahlung einer zusätzlichen Gebühr – eben der APC – einzelne Artikel Open Access. Für solche Artikel können Sie den DFG-geförderten Publikationsfonds der TU Dortmund nicht in Anspruch nehmen, da die Bibliothek gleichzeitig Lizenzgebühren für die Zeitschriften bezahlen muss.

Die APCs müssen Sie daher selbst übernehmen, wenn Sie mit der Open Access-Publikation Ihre Sichtbarkeit als Autor*in erhöhen möchten. Manche Förderprogramme verlangen zudem die Veröffentlichung als Open Access. Die Bibliothek berät Sie gerne zu den Rabattkonditionen der einzelnen Anbieter – schreiben Sie einfach an open-access@tu-dortmund.de.

Mehr Informationen

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Seriöse Open Access-Publikationen erkennen

Freitag, 10.08.2018

Open Access LogoMedienberichte über „Raubverlage“ verunsichern derzeit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Wie vermeidet man, auf unseriöse Angebote im Open Access-Publizieren reinzufallen? Und woran erkennt man seriöse Zeitschriften?

Als Raubverlage oder „predatory publishers“ bezeichnet man Verlage, die gegen Geld wissenschaftliche Beiträge veröffentlichen, ohne einen Gutachterprozess zur Qualitätssicherung durchzuführen. Als Geschäftsmodell hat sich dieses Phänomen mit der verstärkten Nachfrage zum Open Access-Publizieren entwickelt. Oftmals gehen diese Raubverlage sehr geschickt vor, um Professionalität vorzutäuschen und seriöse Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Irre zu führen. So kommt es vor, dass in solchen Zeitschriften sowohl solide wissenschaftliche Artikel als auch blanker Unsinn veröffentlicht werden. Ein ähnliches Geschäftsmodell hat sich mit Konferenzen entwickelt. Im Zentrum der Medienberichterstattung stehen derzeit die Anbieter WASET und Omics.

Die TU Dortmund berät Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Wahl von Open Access-Publikationen. Der Geschäftsbereich digitales Publizieren und Informationskompetenz der Universitätsbibliothek kann TU-Mitgliedern dabei helfen, solche Anbieter für Open Access-Publikationen zu finden, die ein verlässliches Verfahren zur Qualitätssicherung etabliert haben.

Interessenten können sich an Dr. Kathrin Höhner wenden. Einen Überblick geben auch White Lists, auf denen qualitätsgeprüfte Zeitschriften oder seriöse Verlage gelistet werden.

Als inhaltliche Entscheidungshilfe für Autorinnen und Autoren bei der Wahl einer Zeitschrift versteht sich die Kampagne Think, Check, Submit, die u. a. von der OASPA ins Leben gerufen wurde.

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