UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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TU Dortmund fördert Open Access weiter

Donnerstag, 03.12.2020 um 12:47 Uhr - 1.710 Aufrufe

Förderung auch nach Ende der DFG-Mittel

Die TU Dortmund finanziert seit 2015 Gebühren für Artikel in Open Access-Zeitschriften aus einem Fonds, den die Universitätsbibliothek verwaltet. Diesen Publikationsfonds unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit 2016. Die TU Dortmund hat dabei die maximale Förderperiode der DFG von sechs Jahren in Anspruch genommen, die Förderung läuft 2021 aus. Der Fonds fand vor allem in den Jahren 2019 und 2020 so viel Zuspruch, dass die Mittel bereits vorzeitig ausgeschöpft sind.

Die Universitätsbibliothek nimmt das zum Anlass, die Förderkriterien für einen verstetigten Open Access-Publikationsfonds bereits ab 2021 umzusetzen. Statt rein formaler Kriterien setzt sie auf eine Mischform: Wie bisher muss die Antragstellerin oder der Antragsteller („corresponding author“) nachweisen, dass sie/er zur TU Dortmund gehört und die TU Dortmund als „affiliation“ im Artikel nennen. Ebenso gilt weiterhin die formale Anforderung, dass nur Artikel in echten Open Access-Zeitschriften förderfähig sind.

Neu ist hingegen, dass es nicht mehr ausreicht, wenn eine Zeitschrift im Directory of Open Access Journals (DOAJ) gelistet ist. Sie muss auch im ersten Quartil des Journal Citation Reports (JCR) des Web of Science gelistet sein. Bei Zeitschriften, die es erst seit sehr kurzer Zeit gibt und die noch nicht im JCR zu finden sind, werden im Dialog mit Ihnen Lösungen gesucht. Dazu ebenso wie zu allen anderen Fragen zu Open Access kontaktieren Sie bitte Dr. Kathrin Höhner.

Perspektivisch sollen die förderfähigen Open Access-Zeitschriften im Dialog mit den Fakultäten auf deren Wunsch hin in Form von Positivlisten zusammengestellt werden.

Fragen?

  • Ihre Ansprechpartnerin ist Dr. Kathrin Höhner, Open Access-Beauftragte der Universitätsbibliothek Dortmund, Tel.: 0231/755-5061
  • Mehr Informationen zum Thema: Open Access

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