UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Studierendenumfrage zur Bibliothek

Freitag, 16.01.2015 um 09:23 Uhr - 3.363 Aufrufe

Im Rahmen eines Praxisseminars der Fakultät 12 führen zwei Studentinnen eine Umfrage unter den Studierenden der TU Dortmund durch. Gefragt wird nach der Zufriedenheit mit der Bibliothek. Um die beiden zu unterstützen, sind wir gerne bereit, den Link zur Umfrage weiterzugeben:

Studierendenbefragung: Zufriedenheit mit der Zentralbibliothek an der TU Dortmund

Bis zum 14. Februar 2015 können Sie teilnehmen. Viel Spaß!

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4 Kommentare für “Studierendenumfrage zur Bibliothek”

  1. KlausDieter sagt:

    Werte Verantwortliche der UB,

    mich würde mal interessieren, welche Schlussfolgerungen sie jetzt aus der Umfrage gezogen haben…

    Etliche Missstände verschlechtern sich eher, als eine Besserung eintritt.

    Bsp. neuer Teppichboden
    Unbestritten, eine Frischzellenkur tat dem Erdgeschoss gut, nur warum wurde nach der Hälfte aufgehört?
    Vermutlich wird der Rest bald zu einer extrem unpassenden Zeit ausgetauscht. Weitere Beeinträchtigungen folgen, von unnötigen Kosten mal ganz zu schweigen.

    Lösungsansätze sehe ich da leider keine, das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen.

    Bsp. Beleuchtung
    Insbesondere beim PC Pool eine absolut sinnlose Investition, sofern man die alten Leuchten parallel weiter betreibt.
    Infolgedessen höre ich von immer mehr Nutzern, die sich über Kopfschmerzen beklagen.

    Lösungsvorschlag:
    Alte und unnötige Beleuchtung entfernen / Leuchtmittel entfernen. Wäre ein Vormittag Arbeit für einen Techniker der TU Dortmund, spart Energie und erspart Kopfschmerzen.

    Bsp. Gruppenarbeitsplätze/Steckdosen
    Um der steigenden Nutzerzahl Herr zu werden, wurde neues Mobiliar angeschafft. So weit, so gut…
    Da fast alle Tische auf einem Fleck an der Ostseite. Vielleicht hätte man sich zuvor mal genauer Gedanken zur elektrischen Versorgung machen sollen. Ohne Mehrfachsteckdose ist man fast aufgeschmissen.
    Ein weiteres Problem der Zentrierung der Tische auf der Ostseite, ist die unangenehm hohe Lautstärke. Irgendwo wurde hier mal geschrieben „Gespräche in moderater Lautstärke sind erlaubt“, de facto aber wird geschrien, gebrüllt und dem UB-Personal scheint es ziemlich egal zu sein.

    Lösungsvorschlag:
    Spätestens mit dem Austausch des alten Teppich könnte man neue Steckdosen installieren und Bücherregale als Raumtrenner nutzen und die Arbeitsplätze dezentralisieren.

    Bsp. PC-Pool
    Es schaut mittlerweile so aus, als wenn dieser Ort für alles Mögliche, nur nicht zum wissenschaftlichen Arbeiten genutzt wird. Zu Spieltagen der Champions League werden die meisten Arbeitsplätze zum Fussballschauen missbraucht. An solchen Tagen ist Lernen selbst an der Fensterfront EG Südseite nahezu unmöglich. Vorwiegend afrikanische Studierende erzeugen hierbei einen unfassbaren Lärm. Es wird geklatscht, gejohlt, auf die Tische geschlagen. Ich will jetzt keine Stereotype anprangern und sicher ist dies auch kulturell bedingt, nur befindet man sich immer noch in einer Bibliothek und gerade hier sollte Rücksichtnahme zu erwarten sein.
    Fast ebenso häufig werden übrigens über die einschlägigen Streamingportale Filme und dergleichen geschaut.

    Lösungsvorschlag:
    Sperren der einschlägigen Seiten und häufigere Kontrolle seitens des Personals -> mehr freie Arbeitsplätze, Reduktion der Lautstärke

    Bsp. Sofagruppen
    Bei allem Respekt, dies ist für mich der größte Schwachsinn, der hier in letzter Zeit verzapft wurde. Außerhalb des Lesesaals werden auch diese Plätze zweckentfremdet. Das EG verkommt so noch mehr zu einem Mix aus Kaffeekränzchen und Internetcafe. Generell befürworte ich solche Maßnahmen, dann aber bitte im Außenraum (Nord). Aber auch hier ist das Kind wohl bereits in den Brunnen gefallen.

    Bitte kommen sie mir jetzt nicht mit dem Argument, dass man im ersten Bereich die Ruhezonen hat. Dort sind weder Gruppenarbeiten (reservierbare Räume außen vor), noch Recherche im Internet möglich, wenn man an dem betreffenden Tag keinen Laptop dabei hat.

    Naja, ich erwarte ehrlich gesagt keine Besserung mehr, zum Glück ist das Studium in zwei Semestern vorüber…

    • Norbert Gövert sagt:

      Sehr geehrter KlausDieter,

      vielen Dank für Ihre ausführliche Stellungnahme. Vorab: Zu der von Studierenden der Fakultät 12 durchgeführten Befragung zur Zufriedenheit mit der Zentralbibliothek werden wir bei Vorliegen der Auswertung berichten.

      Bei der Ausgestaltung des Lernortes müssen wir sicher in vielen Fällen mit Kompromissen leben. Die Bibliotheksnutzung hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt – nicht nur dadurch, dass immer mehr Studierende die Zentralbibliothek als Arbeitsort nutzen. Das Gebäude mit seiner in Beton gegossenen Struktur ist diesem Umstand allerdings nur in engen Grenzen anpassbar.

      Dennoch sind wir der Meinung, dass wir mit den räumlichen Veränderungen adäquate Angebote geschaffen bzw. verbessert haben. Die intensive Nutzung ist dabei für uns die wichtigste Form der Bestätigung. So haben wir mehrere Räume zusätzlich zweckgebunden bereitstellen können. Neben den von Ihnen genannten buchbaren Gruppenarbeitsräumen sind das etwa die laptopfreie Ruhezone, der Eltern-Kind-Raum, der Raum für Studierende mit Behinderung, der Studienraum. Wer viel arbeitet, muss auch entspannen. Die verschiedenen Entspannungszonen im Erdgeschoss und in den Lesebereichen laden dazu ein und werden intensiv angenommen. Sanierungsmaßnahmen (wie etwa die Erneuerung von Anstrichen und Bodenbelägen) tragen zu diesem Ziel sicher auch bei, können allerdings nicht ohne temporäre Nutzungseinschränkungen und Lärmbelästigungen umgesetzt werden. Mit in das Gebäude eingebrachte akustisch dämpfenden Materialien versuchen wir Lärmbelästigungen zumindest etwas zu reduzieren. Wenn es dennoch zu laut wird, sprechen Sie aber gerne uns bzw. das Sicherheitspersonal oder auch die Verursacher von unbotmäßigem Lärm an.

      Viele Grüße
      Norbert Gövert
      Stellv. Bibliotheksleitung

  2. NP sagt:

    Ich habe die Sessel erst einmal genutzt, fand das aber sehr angenehm.

    Tragischer als all das finde ich, dass SecurePrint eingestellt wurde anstatt es zuverlässig zum Laufen zu bekommen.

  3. Ute Engelkenmeier sagt:

    Hallo,

    herzlichen Dank an alle, die an der Befragung teilgenommen haben. Die Ergebnisse haben wir erhalten und möchten an dieser Stelle kurz über ein paar Maßnahmen der Bibliothek berichten:

    – Ganz oben auf der Wunschliste stehen „mehr Arbeitsplätze“. In den letzten Jahren haben wir bereits weitere Plätze geschaffen, damit sind wir jedoch aus Sicherheitsaspekten an die Grenzen des Gebäudes gestoßen. Wir planen, an anderen Standorten weitere Arbeitsplätze einzurichten.
    – Nicht nur in der Bibliothek wird gelernt, sondern auch zuhause. Dass man uns auch anrufen, „anmailen“ und mit uns chatten kann, möchten wir an dieser Stelle auch erwähnen :-).
    – Mit den Preisen sind die Befragten zwar zufrieden, es bleiben jedoch die technischen Probleme mit den Kopierern (Multifunktionsgeräten), diese leiten wir weiter an den Betreiber.
    – Um ein wenig mehr Ruhe ins trubelige Erdgeschoss zu bringen, werden wir weitere akustische Maßnahmen ergreifen. Haben Sie die Würfel schon gesehen?
    – Wir haben über die Freitextnennungen zahlreiche Anregungen erhalten, auf die wir im Einzelnen hier nicht eingehen können. Jeder einzelne Beitrag ist uns wichtig. Wir kümmern uns.
    – Für weitere Feedbacks nutzen Sie einfach unser Feedbackformular.

    Mit freundlichen Grüßen aus der Bibliothek,
    Ute Engelkenmeier
    Medienbereitstellung und Information