UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Verbesserung der WLAN Infrastruktur in der Zentralbibliothek

Donnerstag, 12.12.2013 um 10:35 Uhr - 3.240 Aufrufe

… ein Gastbeitrag des ITMC:

Die Probleme bei der Nutzung des Funknetzes in der Zentralbibliothek sind uns bekannt.
Die Ursache dafür sind die massiv ansteigenden Nutzerzahlen im Funknetz, bedingt auch dadurch, dass mittlerweile jeder Studierende oftmals zwei Geräte hat, die sich mit unserem Funknetz verbinden. Vor einem Jahr lag die maximale Anzahl der gleichzeitig im Funknetz der TU angemeldeten Nutzer bei ca. 5000. Heute haben wir gerade die 10.000 Grenze überschritten.

Dieses führt auch dazu – nicht nur in der Zentralbibliothek – dass die Nutzungsszenarien die technisch bedingten Grenzen (z.B. Frequenznutzungen) sprengen.

Um die Funknetzversorgung soweit wie möglich zu verbessern, haben wir für das gesamte Gebäude der Zentralbibliothek mit professionellem Messequipment eine sogenannte ‚heatmap‚ erstellt, die die räumliche Verteilung der Signalstärke darstellt.

Hier ein Beispiel für das Erdgeschoss. Die Messung zeigt die Signalstärke im 2,4 GHz Bereich.

Man kann deutlich erkennen, dass die Signalstärke im Bereich der studentischen Arbeitsplätze überall gut bis sehr gut ist. Dies zeigt, dass die zeitweise auftretenden Probleme durch die massiv angestiegenen Nutzerzahlen begründet sind.

Ein weiterer Ausbau mit Accesspoints, die im 2.4 GHz Bereich arbeiten, ist wegen der begrenzten Anzahl freier Kanäle (im 2,4 GHz Band sind nur 3 vorhanden) technisch mit hohem Aufwand verbunden, weil man alle Accesspoints gegen Modelle mit externen Antennen austauschen, die Installationspunkte neu bestimmen und die Ausleuchtung aufwendig vermessen muss.

Anzahl freier nicht überlappender Kanäle im 2,4 GHz Band

Im Bereich 5 GHz, den heute alle aktuellen Notebooks, Tablets etc. unterstützen, ist der weitere Ausbau wesentlich einfacher, da hier 16 Funkkanäle zur Verfügung stehen.

Anzahl freier nicht überlappender Kanäle im 5 GHz Band

Die folgende heatmap zeigt die Signalstärke im 5 GHz Bereich nach der geplanten Erweiterung.

Wir betrachten diese Erweiterung als Pilotprojekt und wollen bei erfolgreicher Verbesserung der Versorgung auch die anderen studentischen Arbeitsplätze so mit Accesspoints ausrüsten.

Viele Geräte bieten auch die Möglichkeit, den Funkbereich 5 GHz auszuwählen und das automatische Verbinden im 2,4 GHz Bereich zu unterbinden. Damit steht für den Nutzer eine höhere Datenrate zur Verfügung. Bei Fragen dazu steht unsere Beratung gerne zur Verfügung – Service Desk des ITMC.

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