UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Weitere Maßnahmen zur Brandschutzsanierung

Dienstag, 26.09.2017 um 08:40 Uhr - 943 Aufrufe

F, ZF und ZQ: Teilbestände ziehen vorübergehend um

Ab dem 26.09.2017 werden auf 3 Etagen Bestände umgeräumt:

  • 2. Obergeschoss: F 93510 – F 95476
  • 3. Obergeschoss: T 8922 – T 9203
  • 1. Untergeschoss: ZFn 51; ZF 1247 – ZF 1618
  • 2. Untergeschoss: ZQ 120 – ZQ 163; ZQ 315 – ZQ 319

Der neue Standort der Bücher und Zeitschriften ist ausgeschildert und jeweils ganz in der Nähe.

Weitere Informationen:

  • Im 3. Obergeschoss werden drei Arbeitsplätze vorübergehend entfernt.
  • Die Toilettenräume im Eingangsbereich sowie im 2. Obergeschoss auf der linken Seite (Richtung Mensagebäude) bleiben noch gesperrt. Betroffen ist auch das Behinderten-WC im Erdgeschoss. Die nächstgelegenen Behinderten-WCs befinden sich in der Food Fakultät, im Mensa-Gebäude und in der Emil-Figge-Str. 50.
  • Besonders lärmintensive Arbeiten finden grundsätzlich erst ab 22.00 Uhr statt, es kann aber auch tagsüber zu Lärmbelästigungen kommen.

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2 Kommentare für “Weitere Maßnahmen zur Brandschutzsanierung”

  1. Stefan Bechtloff sagt:

    Hallo liebes Bibliotheks-Team.
    Im 3. OG wurden aus dem Lüftungsschacht Asbestpartikel herausgefiltert. Jedenfalls wurde darauf auf einem Warnschild, samt Kabine hingewiesen.
    Wie bedenklich ist dieser Umstand? Generell lässt die Luft in der Zentralbibliothek zu wünschen übrig. Ein wirklicher öffentlicher Diskurs darüber findet nicht statt. Man kann ja nicht einmal ein Fenster öffnen. Studenten laufen kahlköpfig, von Chemo-Therapien gezeichnet am Uni-Gelände herum. Von einem Zusammenhang will ich nicht sprechen, aber im Hinblick auf das Alter vieler Universitätsgebäude und jetzt auch wenigen, aber eindeutigen Hinweisen auf Asbestzement, läuten bei mir die Alarmsirenen.
    Ich denke das jeder Bibliotheksmitarbeiter ein eigenes Interesse daran hat, nicht am Ende an Lungenkrebs zu erkranken. Zumindest sieht man ja, dass etwas getan wird, aber mir fehlt einfach eine grundlegende Informationsarbeit zu diesem Thema.
    Das traurige ist auch, das dieser äußere Eindruck(heruntergekommene Teppichböden, bescheidendes Lüftungssystem, schlechtes Heizklima) über die sehr gut strukturierte Bibliothek mit freundlichen Mitarbeiter und sehr gutem Lernklima, hinwegtäuscht.

    MfG
    Stefan Bechtloff

    • Norbert Gövert sagt:

      Sehr geehrter Herr Bechtloff,

      wie Sie beobachtet haben, werden in den Treppenhauskernen in der Zentralbibliothek (ZB) derzeit Brandschutzklappen ausgetauscht. Diese Maßnahmen sind Teil der umfassenden Brandschutzsanierung des Gebäudes der Zentralbibliothek (ZB), die vom Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) des Landes NRW durchgeführt wird.

      In den Schließblechen der älteren in der ZB verbauten Brandschutzklappen befindet sich – fest gekapselt – Asbest. Ohne mechanische Einwirkung werden hier keine Asbestfasern freigesetzt. Da jedoch beim Ausbau dieser Schließbleche deren Beschädigung nicht ausgeschlossen werden kann, sind folgende Vorsichtsmaßnahmen für diese Baumaßnahmen, die gemäß Asbestrichtlinie NRW auch vorgeschrieben sind, getroffen worden:

      – Die Baustelle selbst ist nur zugänglich über Luftschleusen (sogenannte Schwarzbereiche), die mit Unterdruck und speziellen Filtern betrieben werden, so dass im Fall des Falles keine Fasern von der Baustelle in die Umgebungsluft gelangen können.
      – Alle Materialien, die potenziell asbesthaltig sind, werden in der Baustelle staubdicht verpackt und so geschützt der Entsorgung zugeführt.
      – Bevor nach Abschluss der jeweiligen Baustelle die Luftschleusen außer Betrieb genommen werden, finden Luftmessungen statt, um sicherzustellen, dass sich dort keine Asbestfasern befinden.
      – Mit der Maßnahme beauftragt sind ausschließlich Unternehmen, die die erforderliche Fachkunde im Umgang mit dem Schadstoff nachweisen können.
      – Über den Umgang mit potenziell asbesthaltigen Materialien wacht ein unabhängiger Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinater, der gegenüber den handelnden Personen weisungsbefugt ist.

      Insofern ist eine Gefährdung durch Asbest in der Zentralbibliothek ausgeschlossen. Weitere Informationen zu Gebäudeschadstoffen an der TU Dortmund sowie dem Umgang damit können Sie den Seiten des Referates für Arbeits- und Umweltschutz entnehmen.

      Zu der Luftqualität im ZB-Gebäude kann ich leider nur auf unseren Blog-Beitrag zum Thema „Ihr Feedback zum Klima in der Zentralbibliothek“ aus Jahr 2009 verweisen. Wir sind nicht zufrieden mit dem Status (im Winter zu kalt, im Sommer zu warm, stickige Luft). Linderung versuchen wir durch zusätzliche Belüftung des Gebäudes über die Dachfenster zu verschaffen. Abhilfe wird jedoch nur der bereits anvisierte grundlegende Umbau des ZB-Gebäudes schaffen. Auch wenn dazu die Vorplanungen bereits auf Hochtouren laufen, wird sich diese Maßnahme aber noch einige Jahre hinziehen.

      Freundliche Grüße
      Norbert Gövert


      Norbert Gövert
      Stellvertretender Bibliotheksleiter

      Technische Universität Dortmund
      Universitätsbibliothek
      44222 Dortmund

      0231/755-4051 (-4030)
      norbert.goevert@tu-dortmund.de
      http://www.ub.tu-dortmund.de/

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