UB-Blog - Weblog der Universitätsbibliothek Dortmund

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Zweimal Alarm in der Zentralbibliothek

Mittwoch, 16.07.2008 um 13:10 Uhr - 14.289 Aufrufe

Innerhalb von 24 Stunden musste die Zentralbibliothek zweimal in dieser Woche geräumt werden. Am Montagabend, den 14.07.2008, war der Grund ein Gasalarm. Am gestrigen Dienstag wurde um circa 15 Uhr Feueralarm ausgelöst. Die Feuerwehr und Polizei waren immer sehr schnell am Einsatzort und konnten das Gebäude jeweils nach ungefähr einer halben Stunde wieder freigeben.

Wir möchten Sie kurz mit den Ursachen vertraut machen, um auch zukünftig sicherzustellen, dass Durchsagen und Alarme stets ernst zu nehmen sind und beachtet werden müssen.

Am Montagabend wurde gegen 18 Uhr ein durchdringender Gasgeruch im Gebäude der Zentralbibliothek festgestellt und per Durchsage zur Räumung des Gebäudes aufgefordert. Mitarbeiterinnen der Bibliothek gingen durch das Gebäude und forderten die Anwesenden zum Verlassen auf. Als Ursache des unangenehmen Geruchs wurde eine Gaswolke festgestellt, die sich auf dem Gelände der Technischen Universität niedergelassen hatte. Der Entstehungsort und die Zusammensetzung sind bisher ungeklärt. Hinweise auf eine Gesundheitsgefährdung liegen nicht vor. Das Umweltamt der Stadt Dortmund, die Feuerwehr und das Dezernat 6 der Technischen Universität sind informiert und kümmern sich um die Aufklärung.

Am Dienstagnachmittag ertönten gegen 15 Uhr Alarmglocken in der Zentralbibliothek. Auch hier wurden die Anwesenden durch das Bibliothekspersonal zum Verlassen des Gebäudes aufgefordert. Als Ursache des Alarms konnte ein defektes Kopiergerät ausgemacht werden, das unsachgemäß genutzt worden war. Jemand hatte versucht, auf Folien zu kopieren, die nicht für diese Kopiergeräte zulässig sind und die sich im Gerät entzündet hatten. Hier löste der Rauchmelder über dem Gerät den Feueralarm aus.
Auch wenn die Zentralbibliothek nach 20 Minuten wieder geöffnet werden konnte, lösen diese Alarme Unruhe aus.
Viele Fragen stellen sich, die nun beantwortet werden müssen.
Uns interessiert Ihre Wahrnehmung der Situation.
Haben Sie die Alarmglocken gehört?
Haben Sie zur Kenntnis genommen, dass Sie umgehend das Gebäude verlassen müssen?
Wie haben Sie den Ablauf der Räumung gesehen?
Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion unseres Blogs.

Ansprechpartner:
Claus Poppe, E-Mail: claus.poppe@ub.tu-dortmund.de
Norbert Gövert, E-Mail: norbert.goevert@ub.tu-dortmund.de

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18 Kommentare für “Zweimal Alarm in der Zentralbibliothek”

  1. Andre sagt:

    Zum Zeitpunkt des „Alarms“ am Montag Abend war ich im Lesesaal im 2. OG. Dort habe ich den Gasgeruch, aber keinen Alarm oder Durchsage mitbekommen. Einige Studenten haben uns an den Arbeitsplätzen Bescheid gesagt, dass wir das Gebäude verlassen sollen.
    Insgesamt verlief die Räumung sehr ruhig und die Studenten wirkten sehr gelassen. Mir kam es so vor, als wurde nur das Haupt-Treppenhaus und nicht die Notausgänge genutzt.

  2. Marie sagt:

    Am Montag habe ich im 2.OG links das Gas gerochen, aber keine Durchsage gehört. Da aber der Geräuschpegel lauter wurde und die ersten Studenten mit der Aufforderung zum Verlassen von der Information zurück kamen, haben wir alle unsere Sachen zusammengesucht und die Bib verlassen. Dies hat natürlich etwas gedauer – bei der Masse an zur Zeit Lernenden. Es lief aber alles ohne Hektik und Panik ab (vielleicht auch, weil es KEINEN Alarm gab).
    Am Diestag hab ich den Alarm im EG gehört, und ihn für einen Probealarm wegen des Vortages gehalten. Auch die Mitlernenden waren verwundert, verließen aber das Gebäude. Da ich noch meine Sachen aus dem 2. OG geholt habe (Verlust meiner Aufzeichnungen wäre eine kleine Katastrophe), fiel mir auf, dass im 2.OG links kaum die Alarmglocken zu hören waren (v.a. nicht im Vergleich zu denen unten). Wieder verließen alle gesittet die Bib.
    Das Personal war noch unwissend und schaute zu (was sollten sie auch groß machen).
    Vielen Dank, dass die Sache hier aufgegriffen wird, denn Unwissenheit ist das einzige, was wirklich Angst machen könnte.
    Im Studentendorf (unweit der Bib) hat es am Montag übrigens auch in unserem Haus nach Gas gerochen. Aber der Geruch ging zum Glück so schnell wie er gekommen war.

  3. Daniel sagt:

    Habe mich am Dienstag zur Zeit des Alarms in einem der kleineren Räume im OG aufgehalten. Der Alarm war dort fast gar nicht hörbar. Wir bemerkten es erst, als ein anderer Student hereinkam und uns warnte. Beim genauen Hinhören war der Alarm dann hörbar. Es hörte sich jedoch nicht wie ein Alarm an, sondern eher als würde der Eismann um die Ecke kommen. Die Stimmung bei der Räumung war auch insgesamt sehr gelassen. Niemand war in Hektik.

  4. Wirtschaftsingenieur sagt:

    Bei Ihren Untersuchungen bzgl. des Entstehens des Geruchs bzw. der Gaswolke über dem Campus der Universität, sollten Sie berücksichtigen, dass es sich hierbei nicht um einen einmaligen Vorfall gehandelt hat, sondern das in den letzten Wochen mehrer Male intensiver Gasgeruch in den unterschiedlichsten Hörsälen (Audimax, HG2 HS1) festgestellt wurde. Der letzte mir bekannte Zwischenfall dieser Art war am 15.07 zwischen 9:00 und 10:00 im HG2 HS1.

  5. Steffen sagt:

    Ich war auch sehr überrascht von dem Alarm und der Räumung!
    Ich hatte zwar einen merkwürdigen Geruch in der Bib feststellen können, aber aufgrund meinr Erkältung nicht weiter identifizieren können und machte mir deshalb auch keine weiteren Gedanken…somit lernte ich ohne Ahnung im obersten Geschoss seelenruhig weiter, bis mich eine Person (ich glaub vom Personal) auf den Alarm und die Räumung dauf hinwies und mich aufforderte meinen Platz zu verlassen.
    Leider oder furchtbarer Weise war dort wo ich saß nichts zu hören.
    Im ersten Augenblick nahm ich die ganze Situation auch auf Grund des leisen Alarmsignals nicht so wahr und ernst, wie jetzt im Nachhinein!!!
    Denn jetzt, wo man sich drüber gedanken macht, was hätte passieren können wenn es wirklich zu einen Gasaustritt oder Brand gekommen währe…wird einem ganz anderes!!!
    vor allen wenn man darüber nachdenkt das ein Großteil der Bib Besucher kaum bis garnichts davon mitbekommen hat, das ein Alarm ausgelöst wurde…
    Ich hoffe daher sehr das schnellst möglich die Bib mit weiteren bzw. zusätzlichen Feuer- und Rauchmelder sowie optischen und akustischen Wahrnsignalen ausgerüstet wird!!!
    Hab auch nichts dageben wenn bis auf weiteres die Bib geschlossen wird, bis technisch die Sicherheit 100%ig hergestellt ist!!!
    Geld wurde ja in den letzten Monaten reichlich in die Bib gesteckt, nur scheinbar nicht so viel in die Sicherheit und die ist mir tausendmal wichtiger als Flachbildschirme und Glasfaser Anschlüsse!!!

    Jetzt nach den beiden Vorfällen fühlen sich viele Besucher bestimmt nicht mehr so sicher wie vorher, auch wenn und das muss auch gesagt werden, das Personal hervorragend reagiert hatte!!!
    Drum muss so schell wie möglich was passieren!!!

  6. Björn sagt:

    Von einem Alarm habe ich am Montagabend auch nicht wirklich etwas mitbekommen. Mehr von einer gesitteten, selbstorganisierten Räumung der Bib.
    Aber immerhin, wurde hier mit der Räumung reagiert. Auch wenn ich erstaunt war, wie lange man noch neue Leute in die Bib gelassen hat, bevor man endlich mal die Eingänge versperrt hat.

    Allerdings, war dies, wie bereits weiter oben von jemandem angemerkt nicht der erste Zwischenfall dieser Art. Erst vor ein paar Wochen gab es einen starken Gasgeruch in der EF50. Hier, und das war weit schlimmer, als die nicht überzeugende Organisation am Montag in der Bib, weigerte sich der Pförtner, eine Evakuierung des Gebäudes zu veranlassen, bevor er sich nicht das ok von seinem Vorgesetzen geholt hat…

    Insofern schon ein Lob dafür, dass die Bib überhaupt geräumt wurde, auch wenn vieles hätte besser laufen können. (z.B. sofortiges Speeren der Eingänge und nicht erst nach über 30 Minuten)

  7. akw sagt:

    Ich finde die Gas-Geschichte äußerst beunruhigend, zumal ich gestern gegen 15 Uhr kurzzeitig einen stechenden Geruch im 1. OG wahrgenommen habe. Gibt es in dieser Angelegenheit vielleicht Neuigkeiten?

    Ansonsten muss ich zugeben, dass ich den Feueralarm am Dienstag zwar gehört, aber für einen Probealarm gehalten habe. Im 2. OG, meinem hart erkämpften Arbeitsplatz, war kein Bibliothekspersonal zu sehen, dass man danach hätte fragen können. Deswegen schienen viele erst die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, der Alarm sei vielleicht versehentlich ausgelöst worden. Eine Durchsage wäre sicher klärend gewesen – vielleicht gab es eine, oben war jedenfalls nichts zu hören.

    Auf jeden Fall finde ich es begrüßenswert, dass Sie die Zwischenfälle hier thematisieren 🙂

  8. Bernd sagt:

    Auch ich habe am Montagabend keinen Alarm wahrnehmen können obwohl ich im unteren Bereich der Bib saß. Die Räumung schien von den Studenten selber organisiert worden zu sein.
    Am Montag wie auch am Dienstag ist allerdings keine Information zu den betroffenen Studenten durchgedrungen. Eine Information seitens des Bibpersonals wäre wünschenswert gewesen.

  9. Daniel Saltmann sagt:

    Ich war bei den Alarmen zwar nicht in der ZB, allerdings sind Durchsagen im 2. OG West praktisch nie hörbar. Das merkte man regelmäßig, als die ZB abends noch geschlossen wurde, dies aber erst durch einen Pförtner merkte – Durchsagen waren oben nie zu hören.

  10. bibnutzerin sagt:

    Ich weiß gar nicht, ob am Montag, bei der Gas-Geschichte überhaupt ein Alarm kam? Ich habe nur eine Durchsage gehört vom Personal. Ich habe das Gas gerochen, aber ganz ehrlich ich dachte ich hätte einen an der Waffel durch den Prüfungsstress. Aufmerksamer wurde ich als ich mich umsah, einige Studenten rochen an ihren Laptop’s -dachten wahrscheinlich da kokelt etwas- ich saß im 3. OG Ost. Ich wurde stutzig aber bevor ich reagieren konnte kam um halb sechs die Durchsage das Gebäude wegen Gasalarm doch zu verlassen. Ich hörte von einer Freundin, die in dem Moment auf dem Klo war, das es dort z. B. nicht zu hören war. Einen Alarm habe ich auch nicht gehört nur diese Durchsage. Mir ist auch aufgefallen das viele Studenten das Gebäude über die Haupttreppe verlassen haben (ich auch) aber ruhig und gesittet. Das noch lange Leute reingelassen wurden habe ich auch gesehen, da wäre es angebracht gewesen das sich jeweils einer an beide Türen stellt und keinen mehr reinlässt. Ein Tag später bei dem Feueralarm, haben wir einen „Alarm“ gehört. Hielten es aber ehrlich gesagt für ne Übung, wegen der Aktion ein Tag vorher. Wir sind am zweiten Tag durch die Notausgänge raus, weil uns einer vom Personal darauf aufmerksam gemacht hatte sonst wären wir wieder brav die Haupttreppe runtergedackelt. Ich kann zum Feueralarm nur sagen das es gut verlief, auch wie das Personal regaiert hat. Aber zu dem Gasalarm, da hätte echt früher was geschehen können, das Gas hatte Zeit sich überall in der Bib zu verteilen. Wenn man darüber nachdenkt wie groß die Bib ist und das auch Türen geschlossen sind ist es schon ein übler Gedanke. Das Personal hat trotzdem gut reagiert, es fehlt an der Technik, auch wenn das Gebäude nun einige Jahre auf dem Buckel hat, solche Dinge können nachgerüstet werden.

  11. Steffen sagt:

    Im Sinne der Universität, der Angestellten und Studierenden sollte in der Tat gründliche Aufklärung betrieben werden. Wie ein Vorredner auch schon schrieb, gab es vor wenigen Tagen / Wochen schon Gasgeruch in der Emil-Figge-Bibliothek, nun also auch in der ZB. Sich sicher fühlen ist leider etwas anderes.

  12. Dirk Festerling sagt:

    Im 3. Stock sind Lautsprecherdurchsagen eigentlich nie zu verstehen. Den Gasgeruch nahm ich zwar wahr, auf die Räumung wurde ich allerdings erst durch andere Studenten aufmerksam gemacht.
    Meinem Anschein nach wurde nur das Haupttreppenhaus benutzt.

  13. Henrik sagt:

    Den Alarm am Dienstag habe ich gehört, den am Montag nicht. Auch ich habe an meinem Laptop gerochen und bin erst durch die Unruhe im Saal auf die Räumung aufmerksam geworden.
    Besonders merkwürdig fand ich, dass mir/uns im Treppenhaus etliche Leute entgegenkamen, um vermutlich ihre Sachen zu holen. Bei einem Alarm sollte künftig keiner mehr nach oben dürfen, dies behindert zum einen die Flüchtenden und zum anderen sehe ich auch keinen Sinn darin. Sofern ein Fehlalarm vorliegt, dürften die Sachen auch später noch an ihrem Platz liegen und im Ernstfall ist die Gesundheit wichtiger als die Unterlagen.

  14. WiSo-Student sagt:

    Ich befand mich zu keinem genannten Zeitpunkt in der Bibliothek, sondern habe nur Berichte „through the grapevine“ wahrgenommen. Somit bin ich durchaus über die offene Kommunikationspolitik der Verantwortlichen hier beeindruckt und positiv überrascht. Wenn jetzt noch ersichtlich wird, dass aus den hier gewonnenen Kenntnissen über Schwachstellen wirklich „gelernt“ wird, dann aber auch nur dann würde dies zu einem sichereren Gefühl beim Lernen sehr beitragen. Auch ein offensichtlich mehrmaliges Einatmen von Gas innerhalb weniger Wochen kann doch wohl von Studenten und auch Mitarbeitern nicht hingenommen werden. MfG

  15. Gabriel sagt:

    Am Montag saß ich im Bereich der Schließfächer bei den Tischen im Erdgeschoss (nahe den Heizkörpern), als ich meinte, den stechenden Geruch von Gas wahrzunehmen. Als auch eine andere Person laut diese Vermutung äußerte, bestand für uns kein Zweifel mehr und wir forderten alle Personen auf, sich dort schnellstmöglich zu entfernen. Wir gingen auch direkt zum Personal an der Ausleihtheke und meldeten den Vorfall. Meiner Meinung nach schienen diese aber mit der Situation etwas überfordert zu sein und schauten uns ungläubig an, anstatt direkt zu handeln.
    Wir haben dann noch so viele Personen wie möglich innerhalb der Bib angesprochen, sowie Personen, die die Bib betreten wollten. Ich habe mich dann zu meiner eigenen Sicherheit entfernt.
    Innerhalb der Bib habe ich jedoch nicht mitbekommen, das irgendeine Lautsprecherdurchsage oder eine Reaktion seitens des Personals getätigt wurde. Immerhin war ich ja noch wenige Minuten innerhalb der Bib, um die Leute zu warnen (selbst den Leuten auf der Toilette hab ich Bescheid gesagt).
    Ich bin der Meinung, dass das Personal auf solche Vorfälle besser vorbereitet werden muss. Ich hatte den Eindruck, dass sie 1.überfordert und 2.unwillig und verärgert waren, da die Gefahr bestand, dass ihr gewohnter Arbeitsablauf durcheinanderkommen würde.
    Wir sind doch erwachsene Menschen, wir sagen doch nicht zum Spaß, dass es nach Gas riecht!
    Ich würde mich sicherer Fühlen, wenn die Meldungen solcher Vorfälle in Zukunft ernster genommen werden und das Personal weiß, was zu tun ist.
    MfG

  16. Christine sagt:

    Ich bin verwundert, wie viele Kommentatoren sich besorgt zeigen über die fehlende Hörbarkeit des Alarmtons beim sogenannten Gasalarm am Montag: Aus dem obigen Informationstext der Bibliothek geht doch deutlich hervor, dass es keinerlei Alarm, sondern lediglich eine Lautsprecherdurchsage gegeben hat! Wo kein Alarm ist, kann man auch keinen hören!
    Des weiteren wird auch hier noch einmal darauf hingewiesen, dass die fragliche Gaswolke auf dem gesamten Gelände der Universität verbreitet war. Das war kein spezielles Problem der Bibliothek! Ich kam zum Zeitpunkt der Räumung gerade von draußen herein und fand den Gasgeruch außerhalb des Gebäudes wesentlich intensiver. Unter diesen Umständen würde ich bezweifeln, dass eine Räumung des Gebäudes überhaupt sinnvoll war. Draußen gab es mindestens genausoviel Gas einzuatmen wie drinnen auch!

  17. Dirk Festerling sagt:

    Seit Samstag kenne ich auch das Alarmklingeln. Wenn man im Eingangsbereich Wasser schleppt, nicht zu überhören. Oben am Tisch habe ich es zwar auch wahrgenommen, aber selbst wenn kein Hagel und/oder Regen auf die UB prasselt, dürften die zahlreichen Bibliotheksnutzer mit Kopfhörern in den Ohren nicht viel davon mitbekommen. (Mindestens ein lernender Student verwendete auch Ohropax (zur Sicherheit: TM) Und wie gehabt: Ja, es gab Durchsagen. Das hörte man. Sie hätten aber auch in einer Sprache der finno-ugrischen Gruppe sein können.

  18. Janosch sagt:

    Zunächst einmal: Das der Gas-Vorfall jetzt hier öffentlich gemacht wird ist löblich.

    Zum Vorfall. Der Gasgeruch hat mich, wie andere auch, nach einer kurzen Weile (als ich mir sicher war, dass ich ihn mir nicht bloß einbilde) so beunruhigt das ich aus eigenem Antrieb mit den anderen Studierenden das Gebäude verlassen habe. Die Studierenden haben sich sehr angemessen verhalten und zügig, aber ohne Panik das Gebäude verlassen. Weniger angemessen war das Verhalten der Mitarbeiter. Diese waren offensichtlich völlig überfordert!!! Sie haben weder rechtzeitig Maßnahmen eingeleitet um das Gebäude zu evakuieren, noch haben sie verhindert das Studierende ins Gebäude zurückkehren um ihre Sachen herauszuholen. Zudem sind die vor der Bibliothek verharrenden Studierenden nicht ansatzweise über die Vorgänge, etwa die Ermittlung der Ursache, in Kenntnis gesetzt worden. Die Feuerwehr etc. erschien übrigens bloß mit einem Fahrzeug und auch erst nach 30-45 Minuten. Die Ursache des auftretenden Gasgeruchs sollte unbedingt zügig geklärt werden. Auf jeden Fall sollten auch funktionierende Notfallpläne erarbeitet werden. Geschieht dies nicht, wird in einem Katastrophenfall die (Nicht-)Reaktion der Mitarbeiter (und die langsame Reaktion der Rettungskräfte) dafür Sorgen das der größtmögliche Schaden für die Bibliotheksbesucher entsteht.